079 - Bundespräsidentin gesucht, Gen-Z-Proteste & Audi-Chef bei Trump | Folge 79
Shownotes
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Erwähnte Personen
- Ilse Aigner: Präsidentin des Bayerischen Landtags (CSU), wird seit Monaten als mögliche erste Bundespräsidentin gehandelt (ZDFheute).
- Frank-Walter Steinmeier: Amtierender Bundespräsident, darf nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.
- Christian Wulff und Joachim Gauck: Frühere Bundespräsidenten, die im Gespräch als Beispiele dienen.
- Frauke Brosius-Gersdorf: Rechtswissenschaftlerin, deren Wahl zur Verfassungsrichterin 2025 nach einer öffentlichen Kampagne scheiterte.
- Hape Kerkeling: Entertainer, dessen Name laut Bärbel ebenfalls für das Amt gefallen ist.
- Christine Lagarde: Präsidentin der Europäischen Zentralbank, gibt ihr Amt im Februar 2027 vorzeitig ab. Die Pflaster im Gesicht stammen nach ihren Angaben von einer kleinen Operation (Blick).
- Alexander Zverev: Tennisprofi, als zweiter Deutscher nach Boris Becker die Nummer eins der Weltrangliste (Berliner Zeitung).
- Gernot Döllner: Vorstandschef von Audi, trat bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump in Georgia auf (Stuttgarter Zeitung).
- Gadi Eisenkot: Herausforderer von Benjamin Netanjahu bei der Parlamentswahl in Israel (ZDFheute).
- Anne-Marie und Marina: Hörerinnen, die uns geschrieben haben.
Hintergrund zu den Themen der Folge
- Gen-Z-Proteste: Für Samstag, 31. Oktober, sind unter dem Motto "Gen Z regelt" in rund 20 bis 30 deutschen Städten Proteste angekündigt. Es geht um bessere Bildung, bezahlbares Leben und die Ablehnung einer Wehrpflicht (hessenschau).
- G20-Gipfel Hamburg: Im Juli 2017 kam es rund um den Gipfel zu schweren Ausschreitungen.
- Bundespräsidentenwahl: Die Bundesversammlung wählt am 30. Januar 2027 die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier. Vorschläge können alle Parteien machen.
- Audi-Werk in Georgia: Döllner kündigte bei Trumps Veranstaltung in Perry das erste US-Werk von Audi an. Gewerkschaften und Betriebsrat kritisierten den Auftritt scharf.
- US-Midterms: Die Zwischenwahlen in den USA finden am Dienstag, 3. November 2026, statt.
- Wahl in Israel: Nach der Parlamentswahl am 27. Oktober hat keines der Lager eine Mehrheit.
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Transkript anzeigen
Silke: Mehr Kölper, wir sind spät dran.
bärbel: So! Ja, manchmal legt einem das Leben Steine in den Weg, Router gehen, eigene Wege und dann sendet man einfach Folge 79 etwas später. Das macht ja nichts. Alle, auf Entzug sind, alle Junkies von Alltag für Fortgeschrittene. Was sagen wir denen, Silke? Sorry?
Silke: Ja...
Silke: Ja!
Silke: Wir sagen, es tut mir total leid, aber es ist immer noch Freitag, wenn diese Folge rauskommt, aber halt, Eisermas auf Frühjahrabend.
bärbel: Ganz genau. Ich würde auch sagen, ich spüre ja die Friday-Wipes jetzt schon etwas mehr als oft am frühen Morgen, wenn wir aufzeichnen. jetzt merkt man schon, die Straßen werden leerer und zum Wochenende hin haben die hier ein ganz neues Hobby in der Innenstadt. Sie verbarrikadieren alle ihre großen Fensterscheiben. Liegt das an den Friday-Wipes?
Silke: Ich sehe Angst vor Eskalationen wie in Frankreich. Na? Und Spanien?
bärbel: Ja, ist ja auch schon teilweise angekündigt worden im Netz. Reg dich das auch so auf wie mich?
Silke: Ja, weil ich glaube wir haben darüber mal gesprochen, dieses Krawall das Krawallswillen, ich verstehe das nicht. Wenn du ein Anliegen hast, dann versuch das doch mit Wörtern zu lösen und nicht mit Balenciaga oder auch kleine Geschäfte plündern. wenn ihr Gucci plündert, ist mir das persönlich noch total egal, aber kleine Geschäfte, denen ihr das Leben kaputt macht, indem ihr sie plündert, es geht einfach nicht. Das macht man nicht. Wie wichtig ist dein Anliegen dann?
bärbel: Ich habe eine Freundin, hat so einen kleinen Laden. ich habe eine Freundin, hat einen kleinen Laden. geht jetzt schon, die schläft schon seit einer Woche nicht und hat auch völlig Angst. Die geht ja auch in Vorkasse mit der Ware, die sie einkauft. Und was kann der Einzelhandel dafür? Und es unterwandert eben auch das berechtigte Anliegen von Schülern zu sagen, okay, wir wollen keine Fehlstunden, wir wollen bessere Schulen, wir wollen die Renovierung von Schulen.
Silke: Vielen
bärbel: Und all das, auf der Forderungsliste ist, das macht ja auch die Bewegung der Schüler und Schülerinnen kaputt. Aber zu sagen, wir machen es wie in Frankreich am 31.10. in Deutschland, finde ich Horror, die Leute auch in Angst zu versetzen und in Sorge. Und all die Polizisten, es haben, also Frankfurt ist hier in Aufruhr. Jetzt haben die die Route verlegt, das haben sie auch teilweise in anderen Städten gemacht.
Silke: Ja.
Silke: schlimm, ganz schlimm. Es geht nicht.
bärbel: einer der Hauptorganisatoren, ist ja auch schon zurückgetreten von Gen Z, regelt. Und du weißt gar nicht mehr, wer sich dann draufsetzt und wer sich unter diesem Titel damit anmeldet. Finde ich schade, weil die Stimmen von Schüler und Schülerinnenhörern ist eigentlich sehr berechtigt.
Silke: Absolut. Ich bin auch ganz auf deren Seite. Aber da kommen dann eben Leute dazu, die nicht ganz die Interessen vertreten, denen es ganz andere Sachen geht, wie die Gelbwesten in Frankreich und so, die sich ja auch einfach eingemischt haben.
bärbel: Ja, aber für dich wäre es ja auch okay, wenn man Gucci zerstört. Silke, Silke, muss ich mir das noch machen?
Silke: Nein, nein, nein, nein, nein, Ich habe nicht gesagt, das ist okay. Aber da ist, finde ich, den Schaden nicht so dramatisch, wenn da ein Milliardenunternehmen hinterhängt. Aber ich kenne ja deine Freundin auch. Und wenn deren Laden zerstört und geplündert wird, dann ist ihre Existenz gefährdet. Und das geht nicht. Davon werden auch nicht mehr Lehrer eingestellt. Sag ich jetzt mal vorsichtig.
bärbel: Mmh. Ja. Nee.
bärbel: Jetzt ist ja die Frage, werden die Proteste lauter und aggressiver, weil sich alle schützen, weil seit Tagen davon geredet wird, dass es laut und aggressiv werden kann? Also ist das wie so eine Self-fulfilling Prophecy oder ist die Angst eben auch wirklich berechtigt, wenn man hört, dass im Netz schon Adressen kursieren, so wie in Frankreich ja auch, dass man sich schon bestimmte Läden aussucht, die dann erst mal geplündert werden sollen und so weiter. Wenn das so ein Ausmaß annimmt, mich hat das ja schon in Paris, nur über den Bildschirm das zu sehen, so geschockt. Das wäre ja schrecklich.
Silke: Das wäre ganz, ganz, ganz furchtbar. Und auch so unnötig. Das erinnert mich ein bisschen an den G20-Gipfel in Hamburg. Erinnerst du dich? Das waren ja nicht alles politisch interessierte Menschen, die was gegen den G20-Gipfel haben. Da waren faktisch einfach Menschen dabei, die Lust an der Gewalt haben, die Lust an Zerstörung haben. 10 Jahre ungefähr? 10 würde ich jetzt sagen. Ja, ich guck mal nach. Guck mal, war ja Gott.
bärbel: Ja, genau. Nein. Nein, ist... Ja? Wie lange ist das her jetzt? 5... Echt, sind das schon 10 Jahre? Krass. Ja. Nein, das ist die Lust an der Gewalt. Das ist die Lust. Und jetzt kann ja auch keiner sagen, wir haben keine Ahnung, wie das Ausmaß sein wird. Also Frankreich ist ja überrollt worden. Die anderen waren ja vorbereitet. Und in diesem Fall kann man ja nicht sagen, wir sind nicht vorbereitet. Ja, ich meine, dieses Bild von Paris, Feuern da, Limoges, wo der Turm zusammenbricht, dieser barocken, des barocken Rathausturms. Aber
Silke: Nö.
bärbel: Im Grunde geht es ja nur darum, Gewalt auszuüben, der Gewaltwillen, wie so Hooligans. Total bescheuert ist das.
Silke: Richtig. Das war ich genau. Das sind auch übrigens oft dieselben Menschen. So war das zumindest in Hamburg. 2017 habe ich gerade nachgeguckt. Das ist also neun Jahre her. Ich wusste, dass meine Mutter noch gelebt hat. war ich sicher, dass es schon eine Weile her ist. Und da gibt es ja Menschen, die einfach mit Flaschen nach Polizisten geschmissen haben, weil sie können. Ich verstehe das nicht.
bärbel: Du hast es! Echt?
bärbel: Mmh. Ja. Ich verstehe das auch nicht, was da falsch gelaufen ist. meine, dass du Frust hast und dass man sauer sein kann und dass wir momentan auch viele Themen haben. Den Absturz der Autoindustrie, das ist ja gerade dramatisch. Ich verstehe das auch alles, aber irgendwo muss man das kanalisieren und man muss in eine Diskussion gehen und sagen, was können wir machen? Also wenn du immer wieder auf die Straße gehst und dann friedliche Demonstrationen haben zum Mauerfall geführt.
Silke: Total.
bärbel: Was will man noch mehr erreichen mit einer friedlichen Demonstration? Das ist ja der beste Beweis dafür, dass man dann eher ans Ziel kommt, wenn man in Kontakt tritt. naja, auf jeden Fall sind alle so bisschen in Habachtstellung und keiner weiß genau, ist ja nicht nur, das ist ja in allen Großstädten angekündigt, Berlin ja auch, Düsseldorf und Köln ist es auch so. Also, wir werden auf jeden Fall wir beide in Kontakt bleiben und mal hören, wie es bei euch läuft und wie es bei uns läuft.
Silke: Ja.
Silke: Ja in Düsseldorf und Köln ist es auch so, ja.
bärbel: Aber ansonsten sind wir an einem Freitag, wo wir zwei Personen haben, die Führungspositionen jetzt haben. Also als ehemalige Tennisspielerin freue ich mich natürlich sehr, dass Alexander Sveiroff auf der Eins ist.
Silke: Alexander Zverev. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!
bärbel: Auf die Eins, auf die Eins, auf die Eins, nach Boris I., der mal wieder auf der Eins ist. Und dann auch Frankfurt. Hat ja Christine Lagarde gestern in Pressemeldungen ihren Rücktritt erklärt. Und hat ja gesagt, ab Februar zieht sie sich ein bisschen zurück. Und inhaltlich war das ja alles sehr klar und deutlich und welche Erfolge. Aber man musste leider die ganze Zeit auf diese Pflaster gucken.
Silke: Ja, ich hatte sie ja auch vor ein paar Wochen passiert, Manchmal hat man Sachen im Gesicht. Weiß man, warum sie sie hatte?
bärbel: Ja.
bärbel: Passiert... Ne, die hatte auch dann... Sie hatte eine Ankündigung ja über Instagram, glaube ich, und andere Social Media Accounts mit sehr weißen Pflastern, die sehr sichtbar waren. Und dann hatte sie im Laufe des Tages noch mal eine Pressekonferenz und hatte dann hautfarbene Pflaster, also weniger sichtbar. Und hat dann, weil sie merkte, dass alle Leute auf diese Pflaster reagierten...
Silke: Mhh!
bärbel: gesagt, geht einfach regelmäßig, ich einen kleinen chirurgischen Eingriff, geht regelmäßig zur Hautcremesvorsorge. Das hast du ja auch gemacht, du hast ja auch noch mal appelliert. Also klar, war normaler, wahrscheinlich hat man eher so einen, auch so einen, so einen Teil da entfernt.
Silke: So wie ich es empfohlen
Silke: irgendwas weggemacht, nicht nicht dahingehört. Wie war denn deine Woche? Erzähl mal!
bärbel: Ja. Och, meine Woche war irgendwie total verrückt. Du kennst das ja, man... nee, du kennst das ja nicht. Aber wenn man in einem Mehrfamilienhaus wohnt, dann... bestellt der Anwalt mal bei Amazon und der bestellt bei Amazon und an Dauern klingelt es. Und das ging mir diese Woche auf die Nerven, dass Leute nicht immer da klingeln, wo es hin soll, sondern einfach mal mit der Hand auf der ganzen Klingel drücken. Und egal, ob du in einem Call bist oder in einem Termin bist, dann drückt man irgendwann so automatisch auf und dann stehen Leute im Treppenhaus, wo du denkst, zu wem willst du denn jetzt eigentlich? Kein Name, kein Stockwerk und das ... Ich mich irgendwie diese Woche genervt, weil ich hab mich schon gefühlt, ich hab ja einen Job, als wär ich die Concierge. Ja, ich hab dann alle Pakete im Fahrstuhl geladet, einfach. Es ging mir auch so auf den Sack, wenn du da wie so ne Shopping-Queen andauernd bestellst und denkst, ja, bestell dir das doch nach Hause. Ist praktisch im Büro, ... Ja, aber da musst du irgendwie einen Fördner haben. Also, keine Ahnung.
Silke: Ja, aber es ...
Silke: Ja, ist eine gute Idee.
Silke: Du, ich habe einen Nachbarn, der bestellt nach Hause, aber nie da. Und ich habe schon erstmal in Lieblingsgeschichte eine 2,30 Meter Schreibtischplatte für ihn angenommen, die dann in meiner Diele stand. Und Lack, also Farblack, der dann ausgelaufen ist in meiner Diele. Ja, warum bestellt man denn sowas und fährt nicht einfach ins Bauhaus?
bärbel: Ja.
bärbel: Ja.
bärbel: ist schwer.
bärbel: Ja, verstehe ich sowieso nicht, warum man den Einzelhandel nicht mehr feiert und dann auch wieder mal in den Einzelhandel geht. warum man wirklich jeden Badeanzug bei Amazon bestellen muss oder bei dem entsprechenden Swimwear Laden. Swimwear heißt das jetzt nicht mehr.
Silke: Das weiß niemand.
Silke: Was soll ich sagen?
Silke: Swimwear. Das ist nicht Badeanzug, das ist Swimwear.
bärbel: Dazu passt auch unsere Zuschrift mit dem Whirlpool. Erzähl mal. Zur Swimwear.
Silke: Ja! Wir haben eine Zuschrift von Anne-Marie und Anne-Marie war auf einem Spartag mit einer Freundin und wollte in den Whirlpool, Anne-Marie wollte gerne in den Whirlpool gehen mit ihrer Freundin und fand ihn aber so ein bisschen, sagen wir mal, ekelhaft. Also der hatte kein sauberes Wasser und dann hat sie sich beschwert und dann haben die gesagt, ja, aber das ist halt hier unser Wasser.
bärbel: Mhm.
bärbel: Anne-Marie, okay? Hahahaha
bärbel: Heeey, maa boom! Mhm.
Silke: Ja gut, aber in dem Pool 3,20 ja es war so ein bisschen brackeig. Und dann hieß es, ja das ist eben hier von unserer Thermalquelle. Und dann hat sie gesagt, naja gut, aber das Poolwasser nebenan ist ja auch klar und nicht brackeig. Und dann haben gesagt, ja da tun wir ja auch Chlor rein. Ich bin auch Team Anamarie. Und dann haben sie gesagt, da tun wir ja auch Chlor rein.
bärbel: War das Regenwasser oder...
bärbel: Vielen
bärbel: Anne-Marie, ich bin im Team Anne-Marie!
Silke: Und dann ist Anne-Marie total fassungslos gewesen und möchte jetzt von uns wissen, wie wir reagiert hätten auf dieses Jahr. Das ist eben so. Und dann setzen sie sich halt nicht in den Whirlpool, wenn sie es ekelhaft finden, wenn man viel Geld für einen Spartak bezahlt hat.
bärbel: Aha.
bärbel: Also ich bin überhaupt kein Whirlpool-Fan, aber Spartag, da gehört doch Whirlpool dazu, oder? Und da willst du ja nicht in so ein mockiges Brackwasser, wo du denkst, wie neulich beim High Rocks, wo die eine ins Ziel läuft mit Durchfall an den Ball.
Silke: Ein bisschen schon.
Silke: Ich glaube, so ungefähr muss es gewesen sein, wenn ich Annemarie Glauben schenken darf, was ich tue. Was ich tue.
bärbel: So ist das.
bärbel: Ja, also das tut mir leid für Anne-Marie.
Silke: Ich wäre auch nicht reingegangen, ich hätte mich wahrscheinlich auch beschwert. Aber wenn die das so gar nicht einsehen, das ist natürlich schwierig.
bärbel: Also Anne-Marie fragt uns, wie wir uns verhalten hätten. Du hättest dich beschwert. Du wärst auch Badematel und Schlappen? Ja.
Silke: Ja, ich hätte auch nachgefragt, was das soll. Ja, zur Rezeption gelaufen. hätte ich hätte wahnsinnig gerne den Wallpool benutzt. Warum sieht der so aus, wäre das Wasser 14 Jahre alt?
bärbel: und hätte schon dreimal Herbst und fünfmal irgendein Gewitter überlebt. Und wer weiß, was für Leute. Wahrscheinlich sind das so freiläufende Tiere, irgendwelche Mardermäuse, Hamsker oder so, die das dann auch so nutzen. Weißt du, du kannst ja auch einige Schwimmbäder bieten das ja am Ende der Saison auch für Hunde an. Und danach sieht das Wasser ja noch sauberer aus.
Silke: Ich krieg hier Gänsehaut, wirklich fies.
Silke: Uuuh!
Silke: Ja, am Ende der Saison. Merkste?
bärbel: Für Anne-Marie war es aber mitten in der Sonne. Und ich verstehe deine Enttäuschung, Anne-Marie. Da können wir sie abholen. Und dann natürlich sagen, Leute, Mietminderung oder das Abendessen umsonst. Oder, ja, wie heißt das? Eine Nacht noch extra obendrauf?
Silke: Total.
Silke: Mietminderung im Spa. Ich hätte vielleicht einen Gutschein oder so, hätte ich vielleicht haben wollen oder irgendwie, dass man mir da entgegenkommt, aber es war kein Entgegenkommen vorgesehen.
bärbel: Ja.
bärbel: Christa Ende gut für genau diesen Whirlpool. Ich finde Whirlpool sowieso... Ich glaube nicht, dass sie das immer sauber machen und das ablaufen lassen und frisch machen. Ich glaube, dass da sehr viele Haare und andere Dinge rumschwimmen.
Silke: Aber bei...
Silke: Doch, ich möchte das aber glauben.
Silke: Ich möchte das glauben und ich möchte auch glauben, dass da Chlor genutzt wird.
bärbel: Weißt du, woran mich Whirlpool immer erinnert? An so Trash-Sendungen, wo die immer so tun, als würden die nur so bisschen knutschen. Und dann sind die Bewegungen auch im Wasser so, dass du genau weißt, die haben da Sex und haben irgendwie eine gute Zeit vor acht Kameras. Und vor dem Team. Ja, auch andere Formate.
Silke: Auf Bumsie Island meinste? Ja, gibt ja keines, so heißt, das alle heißen so für mich. Ich guck die nicht. Ich guck ja nur das Dschungelcamp.
bärbel: Sommerhaus der Stars oder so, keine Ahnung, ob die da jetzt im Whirlpool haben. Aber daran erinnert mich komischerweise immer, Whirlpool. Ich finde, es hat immer sowas...
Silke: Das heißt, kann ich da nie wieder reingehen, weil du mir diese Bilder in den Kopf gepflanzt hast? Das gibt's doch nicht! Lass mir doch eine Schönheit am Leben werfen! Eine Schönheit!
bärbel: Du kannst auch an Anne-Marie's bräuniges Brackwasser denken, du auch nicht weißt, was ist da jetzt drin. Ich hoffe. Hat sie sich denn beschwert? Steht das drin?
Silke: Ja, sie hat sich beschwert, aber schnell aufgegeben, findet sie. Sie hat so schnell aufgegeben.
bärbel: Ja, man muss dann noch mal sagen, vielleicht, ich würde immer so ein bisschen mit Zuckerbrot und Palce arbeiten. Ihr habt so eine schöne Homepage. Ich hab mir freigenommen. Ich bin hier. Ihr habt ein tolles Frühstücksbuffet. Es läuft alles über. Ich bin wirklich glücklich und würde euch gerne fünf Sterne geben und wiederkommen. Aber das geht gar nicht. Da enttäuscht ihr mich, dass man die vielleicht da abholt, weißt du, bei der Ehre des Hoteliers.
Silke: Ja. Anne-Marie, vielleicht schreibst du denen noch mal eine Mail. Ja. Das haben sie wohl. Ich weiß gar nicht. Es gibt Tage, da würde ich sehr für mich einstehen und es gibt Tage, da gebe ich dann auch schnell auf. Ich verstehe das total. Weil man sich auch nicht den Tag mit so was kaputt machen lassen will. Ja.
bärbel: Die haben doch alle Angst vor schlechten Bewertungen.
bärbel: Hm.
bärbel: Ja. Heute wäre so ein Tag, da würdest du wahrscheinlich aufgeben. Heute würdest du einfach deinen Schnorchel aufsetzen und sagen, komm, was soll's? Ich geh...
Silke: Mein Schnorchel im Spa, bin ich ja viel mit dem Schnorchel unterwegs.
bärbel: Ja, in diesem Ekelwasser, da hast du den Mund zu und kannst oben aus dem Brackwasser raus.
Silke: Jetzt ist aber mal gut. So, anderes Thema. Achtung, habe ich die letzten Tage viel drüber nachgedacht, ja.
bärbel: Das stimmt, das wollte ich dir nur sagen. Ja, aber du hast recht, es ist doch auch eine Frage, wenn man im Restaurant ist oder so an manchen Tagen. ist man einfach sehr klar und gut drauf und sagt, jeder Restaurantbesuch ist so exorbitant gestiegen. Ich mach mir hier eine gute Zeit mit meinem Mann, mit Freundinnen und ich möchte dann auch einen guten Service haben. Service oder bei diesem Spa oder bei einem dreckigen Hotelzimmer, wo man reinkommt. Manchmal kann man sich gut für sich einstehen und das gut verteidigen und aussprechen. Und manchmal murmelt man das so weg und sagt so, ja, ja, komm, dann ...
Silke:
bärbel: Hauen wir halt ab und geben kein Trinkgeld.
Silke: Passt Ja, Ja, ich kenne das. Ja, eigentlich muss man es sagen. Aber es ist manchmal so schwer und wenn das Gegenüber dann auch nicht einsichtig ist, ich verstehe das total, dass Anna-Marie irgendwann aufgegeben
bärbel: Nein, man muss es sagen! Man muss es sagen!
bärbel: Ja, Anne-Marie, be strong. wenn du einen guten Hautarzt brauchst, wenn du doch noch reingegangen bist und hast juckenden Ausschlag oder irgendwas nässt, dann ruf uns an. Es tut uns leid, dass das, ich hoffe, der Rest des Wochenendes mit deiner Freundin ist richtig gut gelaufen. mein Gott.
Silke: Ruf mich an!
Silke: Yes. So, ich habe ein Thema, das ich seit Tagen nachdenke und zu keinem Ergebnis komme. Die Bundestag, Bundespräsidentenwahl. Es ist ja so, die steht an. Jetzt hieß es ganz lange, es soll bitte eine Frau machen, weil es war noch nie eine Frau. Jetzt kommen aber andere Stimmen, die sagen, naja, sollte ja gar nicht nach Geschlecht gehen, sondern danach, dass die Person das auch kann, Menschen verbinden und so. So.
bärbel: Ha!
bärbel: Ja. ist das schon mal...
Silke: Das scheint mir aber neuer Ansatz zu sein, wenn ich mir angucke, dass zum Beispiel Christian Wulff Bundespräsident war. war ja jetzt auch nicht, also Kompetenz war jetzt nicht ganz oben auf der Liste der Dinge, sondern der war halt irgendwie dran. Ich bin aber nicht sicher, eigentlich bin ich ja immer Feministin und so und sage, natürlich sollte das mal eine Frau machen, die kann das bestimmt auch super und ich gönne das auch jeder Frau, die das dann wird. Aber ich finde diese Diskussion gerade so schwierig und habe keine Meinung. bisher gefunden. Wie ist deine?
bärbel: Für wen ist die Diskussion denn abwertend? Und für wen? Wer muss wieder beweisen? Wie bei so einem Unfall, dass man kompetent ist. Offensichtlich ja die Frauen. Ich habe momentan das Gefühl, dass diese Diskussion Frauen beschädigt und ihre Kompetenz. Also es wabert ja immer den Namen von Ilse Aigner. Und ich hoffe nicht, dass das wie bei Frau Brosius Gerstorf, dass man gute Leute irgendwie wieder kaputt macht. Die ist ja sehr gestärkter herausgegangen. Aber das hat ja auch eine Zeit lang gedauert.
Silke: Ne Frau. Ja klar.
Silke: Ja.
Silke: Aber sie ist nicht gestärkter herausgegangen als Verfassungsrichterin. So.
bärbel: Nein, nein das nicht. Aber sie hat neulich noch mal ein Interview gegeben und war da sehr klar mit dem, was mit ihr passiert ist, in was für einem Sturm sie da geraten ist. Also Klarheit meine ich in diesem Sinne. Und ich meine, die Männer, die das Amt bisher hatten, Herr Steinmeier, alle sehr nett und Herr Wulf, aber das Land moralisch zu leiten und zu führen und eine große Linie, wo wollen wir eigentlich hin, so eine Art... Captain auch so ein bisschen an Bord zu sein. Das habe ich jetzt auch die letzten Jahre ein bisschen vermisst. Von daher verstehe ich das gar nicht. Wer ist dran, den Bundespräsidenten aktuell zu bestimmen? Wer kann den Hut in den Ring werfen?
Silke: Mhm.
Silke: Vorschläge darf ja jede Partei machen.
bärbel: Vorschläge darf jede Partei machen. Und die Frage ist ja, zerstreitest du dich mit einer Koalition über diesen Posten jetzt oder guckst du, welchen Namen haben wir, drehst das Juwel links und rechts und sagst, nee, ist doch kein Juwel, wir brauchen ein anderes, aber machst das in Ruhe und die, ich meine, seit der letzten, ja.
Silke: Und vielleicht nicht immer öffentlich. Bitte, guckt doch erst die Juwelen an und dann redet ihr öffentlich darüber und werft nicht permanent irgendwelche Namen in den Raum und beschädigt auch diese Namen. Die werden dann wie eine Sau durchs Dorf getrieben? Ja.
bärbel: Wenn dein Name zu früh genannt wird, ist der sowieso schon durch. Wenn dein Name gar nicht genannt wird, dann kannst du ja ewig warten, bis man dich als Juwel entdeckt. Also das ist sowieso ganz furchtbar. Und seit der letzten Bundespräsidentenwahl von Herrn Steinmeier wussten wir, dass wir einen neuen brauchen. Die Jahre gehen ins Land, hat sich auch überhaupt keiner drum gekümmert, all die anderen Monate und Jahre. Und jetzt auf den letzten Metern werden alle wieder hektisch und wollen...
Silke: Irgendwann, ja.
Silke: Nee.
bärbel: wollen wieder ihren Fußabdruck dort hinterlassen. Es ist wieder parteipolitisch und nicht jemand, der vielleicht gut reden kann oder das die Bevölkerung einbinden kann. Das war ja bei Herrn Gauck zum Beispiel so. Es regt mich auch schon wieder jetzt auf. Ich meine, was heißt das? Du kommst zu keiner Lösung.
Silke: Also, wir eine Frau oder wollen wir nicht eine Frau?
bärbel: Eine Frau nur der Frau willen würde ich jetzt nicht wollen. Ich möchte jemanden, der gut ist, der kompetent ist, der eloquent ist, der auch emotional ist. Ich habe leider keine Zeit. jemand, der einfach auch mal sagt, was Sache ist. Ich meine, Hape Kerkelingsname war ja auch dabei. Weiß ich jetzt auch nicht. Ich liebe Hape über alles, aber das ist nicht einfach, so ein Amt.
Silke: wie lustig das wäre.
Silke: Den Job möchte ja auch keiner, also ich möchte den auch nicht machen.
bärbel: Also wenn möchte ich von allen Jobs den am liebsten machen?
Silke: Das stimmt, aber ich fühle mich auch sehr wohl hier. mit KI und mit Sachen schreiben und so. Ich muss nicht Prinz Charles begrüßen in der Übergangsresidenz.
bärbel: Wenn es klingelt, machst du doch dann auf, wenn Prinz Charles vor der Tür steht. Wenn es klingelt und die dich fragen, Seke, willst du vielleicht Bundespräsidentin werden? Dann sagst du ja. Ich meine, wen haben wir denn? Es gibt doch...
Silke: Nee. Nein, sag ich nicht. Nein. Nein, nein, nein. Wie witzig das und dann jede Woche aus dem Schloss Bellevue. Alltag für Fortgeschrittene. Der Podcast der Bundespräsidentinnen. Wir machen das dann beide.
bärbel: Doch, dann machen wir doppelt spitzig, helft ihr dann ein bisschen.
bärbel: Alltag mit Bundespräsidentinnen heißt der dann. Na gut, meine, C. war ja, glaube ich, mal kurz im Gespräch. Ich finde deinen Vorschlag ganz gut zu sagen, guck doch erst mal, was wir auf dem Tisch haben. Drei, vier Namen. Jemand, der das auch will, fragt die auch vorher. Nicht, dass man dann jemanden hat und dann sagt sie oder er dann noch ab. Ist alles so anstrengend.
Silke: Ja, furchtbar.
bärbel: So, dann ist der Audi-Chef in Amerika im Wahlkampf in Georgia. Sorry Leute, müssen heute einfach alles Politische kurz mal eben einmal durchkämmen. Und lässt sich da zum Bütel machen für Donald Trump.
Silke: So, ich möchte nicht angeben, Der Audi Chef, Gott!
Silke: Ich verstehe, Audi hat ja 86 Prozent Gewinneinbruch. Da helfen die Milliarden in Amerika schon. Aber das ist ja auch gegen die Vorgaben seines Unternehmens. Er darf nicht so nah vor einer Wahl in einem Wahlkampf auftreten als Audi. Was ist ja Aufsichtsratsvorsitzender? Ich weiß gar nicht. Geschäftsführer? Was denn man?
bärbel: Audi, Autos jetzt.
bärbel: Hat er seine eigenen Statuten nicht gelesen oder was?
Silke: Ja, also Ducking hat er schon verstoßen. Er hat sich...
Silke: Yes, I invest all my money in the America. Der Mann hat sich auch so unwohl gefühlt. Hast du die Bilder gesehen? Der steht da auch wie so Kind. Das ist alles ganz furchtbar. Ich verstehe, ist geschäftlich eine gute Idee.
bärbel: Er hat ja gesagt, wenn der amerikanische Präsident dich einlädt, ist es genauso, als du gefragt wirst als Bundespräsidentin, dann sagt man einfach nicht nein. Da muss man aber kurz nochmal innehalten und sagen... Ist das der richtige Zeitpunkt? Die Autoindustrie bricht hier gerade zusammen. Die Gewerkschaften werden sich jetzt solidarisieren und einen Arbeitskampf sicherlich organisieren. Die Stimmung ist ja jetzt nicht gerade so gut mit all den hohen Energiepreisen. Ist das der richtige Zeitpunkt? Da muss doch auch mal irgendjemand anderes aus diesem ... Frau Bundestagspräsidentin, bitte, ich höre.
Silke: Ich möchte die Frage beantworten. Nein. Bundestagspräsidentin kennen wir auch, wenn dann werde ich Bundespräsidentin. Bundestagspräsidentin wäre ich ganz ungeeignet. Da wäre ich wirklich, ich wäre, Frau Klöckner, wäre wahnsinnig ungeeignet im Gegensatz zu Ihnen.
bärbel: Äh, Bundespräsidentin, Entschuldigung, Entschuldigung, Frau Klöckner.
bärbel: Du musst dann auch, dann kannst du nicht wie bei einem Essensbeschwerde oder so, nur mal kurz, wenn es dir danach ist, reinhacken bei der AfD. Da musst du immer hellwach sein. Aber es war der falsche Name, also Bundespräsidentin.
Silke: Ja! Immer!
Silke: Ja, nee, also natürlich ist das geschäftlich, was er da gemacht hat, eine gute Idee, Geld zu investieren, auf Telefone zu verzichten, ist alles fein, aber stell dich halt nicht auf die Bühne mit dem orangenen Mann.
bärbel: Ja.
bärbel: Gott, am Dienstag sind die Mittag malen. Wenn wir unsere nächste Sendung haben, wissen wir das.
Silke: Und dir zeigt sich die Mitte mal.
Silke: Wir beten. Wir beten. Wir beten. Doch?
bärbel: Nein, das mache ich Ich bete nicht. Ich hoffe einfach auf den gesunden Menschenverstand. Meinst du, dass Gebete da auch noch helfen?
Silke: Ha! Meinst du, sie schaden?
bärbel: Nein, kommt drauf an. Ich weiß jetzt nicht, ob es noch viel bringt. Man kann alles reinwerfen, was geht. Aber die Wahlprognosen, ich meine...
Silke: Hahaha
bärbel: In Israel sah es ja auch so aus. Ja, der Gadi Eisenkott läuft einfach durch. Kein Problem. Alle Freunde, Family und journalistische Kollegen haben gesagt, wird wohl eher eindeutig. Jetzt ist ein Patt und keiner hat gewonnen. Und am Ende geht es bei den Midterms auch so. Alle sagen, ja, es ist wackelig, pass auf. Und dann sitzt er da wieder fest im Sattel. irgendwie fragt man sich diese ...
Silke: Es ist alles ein Wahnsinn. Ja.
Silke: Ja.
bärbel: Vorprognosen sind vielleicht auch nicht mehr so ganz verlässlich.
Silke: Nee, aber schon länger nicht mehr. Sollen wir das Thema wechseln? Ich habe schon einen leichten Puls. Ja, ich habe das erste Weihnachtsgeschenk gekauft. Und zwar noch im Oktober. Ja, ich bin sehr stolz auf mich. Ich habe es gekauft. Es ist ein super Geschenk. Ich kann es nicht verraten, weil die beschenkende Person mithört. Aber es wird super.
bärbel: Ja, lass ein schönes Thema machen. Hast du eins?
bärbel: Ne, Entschuldigung, da muss ich kurz aufstoßen. Was? Aha.
bärbel: Mithört? Äh bin ich... Wer ist denn das? Wer hört denn mit? Ach so, nicht jetzt während wir aufzeichnen Mithört. ja, okay. Okay, okay. cool.
Silke: Nein, du nicht. Wir haben auch andere Hörerberbel. Wir beiden sind nicht die einzigen. Nein, nicht, während wir sprechen, später hoffe ich. Also, wenn ich es hochgeladen habe, wird die Person zeitnah hören. Und ich bin sehr stolz auf mich und ich habe es jetzt zum Anlass genommen, ich habe mir vorgenommen, im November werden alle Geschenke finalisiert.
bärbel: Wie krass! Ich glaube, ich weiß für wen das Geschenk ist. Jetzt ehrlich, ich glaube, ich hab ne Idee.
Silke: Ja sag mal.
Silke: Lin? Nein, das ist nicht für Lin.
bärbel: Hahaha
bärbel: Weil die hat doch grad ... Ist nicht für sie. nicht für Lynn.
Silke: Allen! Lynn hatte gerade einen großen Geburtstag, dafür habe ich ein Geschenk gekauft, aber für Weihnachten noch nicht. Es ist für meinen Mann, das kann man ja sagen. Es ist für meinen Mann.
bärbel: Nee, ich dachte, weil sie zwei neue Katzen... Ach so, okay. Ich dachte, weil Lin zwei neue Katzen hat, wo die eine seit 72 Stunden unter dem Schrank sitzt und die andere so ganz vorsichtig durch die Wohnung stapft, dass du ihr irgendein Katzengeschenk gekauft hast. Nein!
Silke: Nein, aber Linskatzen sind jetzt beide rausgekommen und kommen langsam wieder bei Linden an.
bärbel: Kommen an, kommen an im neuen Leben. Ich hab einen neuen Nachbarn, also nicht einen neuen Nachbarn, ich hab einen Nachbarn, der hat einen neuen Hund hier. Und dieser Hund hat so viel Angst, das hat Kuko ja am Anfang auch gemacht. Die war ja auf dem Land und vorher war die in Italien da irgendwo in der Pampa unterwegs. Also richtig Land, dann war sie hier in einem Dorf in Hessen und dann plötzlich Großstadt. ist ja jedes Auto, jeder Bus, alles ...
Silke: Ja, komm an, im neuen Leben.
bärbel: Erschreck dich, wenn gehubt wird, wenn der Müllwagen kommt. Da saßt er ja auch sehr viel und hat immer so geguckt. ist ziemlich groß für seine sieben Monate oder acht und der geht gar nicht. Da steht er jetzt immer so mit der Leine und versucht diesen Hund auf die einzige Kackwiese zu ziehen, die wir in der Ecke haben. Und es ist schon so, wir müssen einfach so lachen. Wir haben jetzt schon so Rollbrett und Umzug. mit Rollen und so vorgeschlagen.
Silke: Da springt der Hund bestimmt auch nicht raus, das findet er bestimmt hervorragend. Ja, ist eine gute Idee.
bärbel: Ja, den da erst mal reinzukriegen ist ja auch schlimm. man, wir haben Folge 79. Haben wir denn noch irgendwelche Zuschriften eigentlich zu unserem Meerschweinchen von letztes Mal? Das war ja auch krass, oder?
Silke: Ja, haben wir. Es gab viele Reaktionen dazu und die schlimmste war, ich suche sie mal eben raus von Marina. Marina, die sich bei einem Date erklären musste, wieso sie keine Kinder möchte und dann beschimpfen lassen musste, dass sie an dem demografischen Wandel schuld ist.
bärbel: Mhm.
bärbel: Was ist das denn für ein gruseliger Typ?
Silke: Es tut mir leid, Marina, dass ich lachen muss. Es so lächerlich. Es halfen auch keine Argumente wie Gesundheit, Finanzen, Weltlage. Es wäre einfach nur, Zitat, dekadent und asozial. Und möge das doch mal nachschlagen im Lexikon. Dass ich als Pädagogin meinen Beitrag leiste, ein Patenkind habe, Tiere aus dem Tierschutz hole und mich im Ehrenamt engagiere, zählte nicht als gesellschaftlicher Beitrag. Nur eine Reproduktionsleistung.
bärbel: Das hat sie alles noch als Ang... ja. mein Gott.
Silke: Also das ist tatsächlich, vor allem bei einem Date dachte er, das kommt total gut an, wenn er sich jetzt hier als Macker präsentiert und danach sagt sie, das ist eine gute Idee, lass uns ein Baby machen heute Abend noch.
bärbel: Na ja, vielleicht hatte er vorher schon 40 Dates und die Frauen wollten alle Familie und wollten Fortpflanzung und dem demografischen Wandel entgegenwirken. Und jetzt hat er jemanden getroffen, einfach sagt Nein, das gehört nicht zu meinem Lebenskonzept. Kann ja jeder auch selber entscheiden. Aber beim Date, ich meine, dann geht es ja noch schlimm. Das mit dem Meerschweinchen war ja schon schlimm. Und das ist ja das ist ja so. und greift so in deine persönliche Entscheidung ein, wie du dein Leben verbringen willst. Du kennst dich ja nicht schon zehn Jahre und hast bisher immer gemeinsam Kinder geplant, sondern du triffst dir das erste Mal auf dem Aperol Spritz und dann wirst du da beschimpft. Gott, ich sag dir, ich bin so froh, dass ich da nicht da draußen bin und daten muss. Ich wäre ein Häufchen Elend und würde nur weinen.
Silke: ist Frechheit.
Silke: verschämt.
Silke: Nee, ich mach das auch nicht mehr. Nee, ich würd's einfach nicht mehr machen. Ist es
bärbel: Wollen wir einfach entscheiden, sollten wir uns trennen, verlassen werden, verwitweln oder sonstiges, dass wir nicht tindern? Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich kenne ja viele, tindern und die auch Partner gefunden haben, aber ich kenne genauso viele, die sind so verletzt worden. oder ja, jetzt dieses Beispiel ja auch, ist unterirdisch.
Silke: Ich teile doch auf gar keinen Fall. Auf gar keinen Fall. Das mache ich nicht mehr.
Silke: Ich kann auch sehr gut alleine sein, glaube ich. Also das ist nein. Nein, nein.
bärbel: Wir machen dann einfach einen Podcast mehr in Woche. Außerdem bist du dann ja Bundespräsidentin, musst sehr, sehr viele Hände schütteln, bist einfach mal froh, wenn du einen Abend auf der Couch hast.
Silke: Ich freue mich schon, das wird ganz toll. Ich wollte ja auch immer schon mal in Berlin leben.
bärbel: Freue ich mich auch. Ja, das ist ja die Stadt deiner Träume. Und wir müssen übrigens noch mal sagen, Leute, nächstes Jahr, wir haben eine Einladung vom Literaturhaus aus Berlin. Ich bin so aufgeregt. Sag, was da passiert, Silke.
Silke: Mhm.
Silke: Mmh.
Silke: Wir werden da eine Folge Book Deluxe live aufzeichnen. jeder, und wir werden beide vor Ort sein, als Redaktion, Bärbel als Moderation. Und das werden wir nächstes Jahr im Literaturhaus Berlin machen. Sobald wir einen Termin fix gemacht haben, sagen wir euch Bescheid, falls ihr kommen möchtet.
bärbel: Ganz genau. Und es wurden, nur weil das Jahr nur zwölf Monate hat, liebe Kinder, nur zwölf Podcasts eingeladen. Wir sind einer davon, also Podcasts, sich mit Büchern beschäftigen. Und da freuen wir uns natürlich sehr, dass wir zu dieser engen Auswahl gehören. Publikum ist zugelassen. Jetzt müssen wir nur noch einen coolen Autor oder Autoren finden. Dann mit Neuerscheinungen. Und wir werden euch alles droppen, wenn wir selber Bescheid wissen und du die Technik überblickst.
Silke: Yes. So, ab ins Wochenende würde ich sagen.
bärbel: Hoch die Hände, Wochenende, Leute! Ciao! Das war Folge 79. Liked uns, abonniert uns, schickt uns Herzen und schöne Nachrichten. Passt auf euch auf und drückt die Daumen für die Mittwochwahls und bis bald, Zicke! Wir sehen uns in Schloss Bensü. Tschüss!
Silke: Yes.
Silke: Mit am Walen. Ja, bis in Berlin. Tschüss!
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