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075 - Bärbels Handtaschen-Chaos, Leonies Such-Panik und Hape Kerkelings Rede

Shownotes

Erwähnt in dieser Folge:

Hape Kerkeling – hat im Thüringer Landtag eine Rede gehalten und sich darin für ein AfD-Verbotsverfahren ausgesprochen. Hape Kerkeling (Wikipedia)

Teddy Teclebrhan – Comedian, bekannt unter anderem aus "LOL: Last One Laughing". Der im Podcast zitierte Satz "Mein Normal ist mein Normal und dein Normal ist dein Normal" stammt aus seinem Programm. Teddy Teclebrhan (Wikipedia)

LOL: Last One Laughing – Comedy-Show auf Amazon Prime Video, in der Comedians versuchen, nicht zu lachen.

Frankfurter Buchmesse 2026 – Silke und Bärbel sind vor Ort, unter anderem bei einer Lesung in der Romanfabrik Frankfurt mit:

  • Annika Büsing, Autorin von "Wir kommen zurecht"
  • Geraldine Oetken, Autorin von "Frieda" (dokumentarisches Buch über ihre Großtante, die 1941 vermutlich Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie"-Morde wurde)
  • Jarka Kubsova, Autorin von "Im Licht des neuen Tages"

Sven Regener und Robert Habeck – lesen am 8.10. auf der ARD-Bühne der Frankfurter Buchmesse, Bärbel ist dort vor Ort.

Sebastian Fitzek – hat auf der Buchmesse wieder einen eigenen Stand, Silke möchte kurz vorbeischauen.

Hospiz Salzgitter – spendet gerne, wenn euch Folge 74 berührt hat: Spenden

💬 Schreibt uns eure Fragen! E-Mail: aff@baerbel-schaefer.de Website: www.baerbel-schaefer.de

🔔 Folgt uns: Hosts: Bärbel Schäfer und Silke Zapatka

Ihr liebt den Podcast? Dann lasst uns gerne eine 5-Sterne-Bewertung und einen Kommentar da! Das hilft uns enorm und wir freuen uns wahnsinnig über euer Feedback. Teilt die Folge auch gerne mit Freunden, die sie lieben könnten. Bis nächste Woche (oder übernächste?) – und passt auf euch auf! 💛

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Transkript anzeigen

Silke: Hallo und herzlich willkommen!

bärbel: Ja, wir sind kurz vorm Durchdrehen, Hallo, Seke. Willkommen in der

bärbel: Irrenanstalt von Alltag für Gestörte

Silke: Danke für's

bärbel: und Fortgeschritten.

Silke: Sehr fortgeschrittene und sehr gestörte.

bärbel: Ja, wir sind ein bisschen workmäßig am Limit. Das haben wir natürlich

Silke: Mhm.

bärbel: selbst verursacht. Wir brauchen keinen Mitleid. Wir begrüßen euch zu Folge 75. Ich freue mich, zu sehen. Wie geht's?

Silke: mich auch. Mir geht's gut, ich hab so paar körperliche Baustellen, aber psychisch ist alles in Ordnung.

bärbel: psychisch ist alles in Ordnung?

Silke: Alles schön. Ich hatte eine wunderbare Woche, du auch?

bärbel: Brauchst du medizinischen

bärbel: Beistand? Können wir was helfen? ich bin ja ein Profi in Sachen Zahnschmerzen, Zahnarztbesuche.

Silke: Ich auch.

bärbel: das tut mir leid. Klopft es oder pocht es?

Silke: Ja, gut.

Silke: Es sind so ... Nee,

bärbel: Sie?

Silke: es sind so Nee, es kommt immer mal wieder so ein richtig unangenehmer Schmerz. Ich nehm jetzt ein Antibiotikum und hoffe, dass es morgen schon besser ist.

bärbel: Okay, auf jeden Fall musst du gucken, dass du nicht zu lange wartest und vielleicht noch mal zum Zahnarzt gehst, ne?

Silke: Da war ich

Silke: ja heute Morgen erst. Während du auf der Hanauer Landstraße auf dein Auto gewartet hast, habe ich auf den Bus gefahrtet, zum Zahnarzt zu fahren.

bärbel: Ich habe mein geschrottetes Auto abgeholt und habe es befreit nach drei Wochen Werkstatt. Ich habe gesagt, komm zu Mutti, komm nach Hause, komm, komm, komm. Wir haben

Silke: Komm, komm!

bärbel: erst ein bisschen gefremdelt. Ich hatte ja so einen Leihwagen, da war mein Wagen noch so bisschen nachtragend und der Leihwagen war irgendwie

Silke: Hahaha!

bärbel: sehr schön. Da habe ich einen Upgrade bekommen, der war schwer und so ein dickes Lederlenkrad und so.

bärbel: Und dann nach drei Kurven waren wir aber wieder so richtig schön verbunden. Richtig! Ja,

Silke: Du, mit oder ohne Lederlenkrad? Toll!

bärbel: vor allen Dingen hinten Hundegitter und der Koko kann wieder hinten sitzen. Ich hatte ja da überall so Bettlaken aus.

Silke: Mhm.

bärbel: Und Koko saß da wie so ein Fahrlehrer neben mir so. Und immer so nach vorne geglotzt. Und an der Ampel,

Silke: Die arme Mausi.

bärbel: ja, ich habe an der Ampel sehr lustige Leute kennengelernt, weil die natürlich immer, wenn die so rübergucken, dann noch reagiert haben.

bärbel: Ja, und ansonsten muss ich dir ehrlich sagen, ich weiß nicht, wie es dir ging, aber ich hab echt noch ein paar Tage gebraucht, weil ich so angefüllt war von unserer Folge 74 von dem Hospizbesuch.

Silke: Ja, ich auch. Ich war sehr beseelt. Ich bin ganz beseelt nach Hause gefahren.

bärbel: Mhm.

Silke: weil diese Frauen mich so gerührt haben, weil der Ort mich so erfüllt hat. Er hat mich gar nicht mitgenommen oder so. Ich bin nicht traurig da rausgegangen.

bärbel: Aber

bärbel: wir waren erschöpft, wir waren auch irgendwie mental erschöpft, oder?

Silke: Ja, weil das natürlich auch ein Thema ist, das Menschen erschöpft. Also wir beschäftigen uns nicht jeden Tag so intensiv mit dem Tod und mit dem, was man da alles machen kann.

bärbel: Nee. Nee.

bärbel: Aber viele von euch haben das eben getan und haben schon jetzt schon die Folge gehört. Dafür mal Dankeschön,

Silke: Ja.

bärbel: dass ihr mit uns praktisch reingeht in das Hospiz Salzgitter, dass ihr vielleicht euch überlegt und sagt, nächsten Geburtstag sammle ich vielleicht mal für ein Hospiz meiner Wahl oder ihr kommt aus Salzgitter und nehmt das dafür.

bärbel: Und wir haben auch Reaktionen bekommen auf diese Folge. Willst du anfangen?

Silke: ja, ich möchte anfangen, weil ich die so schön finde, von Barbara Kalisch, die hat bei YouTube kommentiert. Ganz herzlichen Dank für diese besondere Folge. gibt einen tiefen Einblick in das wahre Leben im Hospiz. Ich mache seit 26 Jahren ehrenamtlich in dem ersten stationären Hospiz in Berlin. Ich habe noch nie solch einen lebensnahen und echten Einblick für Außenstehende erlebt. Das finde ich richtig schön. Vielen Dank, Barbara.

bärbel: Wow, das ist richtiges Kompliment. Dankeschön.

bärbel: Annette Rossmeier hat uns auch geschrieben, auch, tolle Folge, einen Einblick konnte ich gewinnen, was Hospiz bedeutet, was dort gemacht wird und was dort passiert. Das hat mir einen ganz neuen und einen anderen Blick gegeben. Also wenn man selber, sorry, ich hab's ausgedruckt.

Silke: Alles gut. Alles

Silke: wie immer bei uns.

bärbel: Kein Einblick hat oder keine Verwandtschaft dort hatte, wie das ja bei uns der Fall ist. Aber wir haben auch Elisabeth Biali hat geschrieben, okay sorry, ihr müsst immer sagen, wenn wir euren ganzen Namen nicht nennen sollen. Sie ist Podcaster, Hörerin der ersten Stunde von Alltag für Fortgeschrittene

Silke: Danke sehr.

bärbel: und das gehört am Freitagmorgen zum Einläuten ihres Wochenendes. Schönes Wochenende, liebe Elisabeth.

bärbel: Und das ist schon eine schöne Tradition. Die Nichte hat, glaube ich, schon mal geschrieben, auch zum Thema Depression und die graue Wolke. Sie sagt, alles war super zugewandt, herzliche Begleitung, die im Hospiz arbeiten, den Mitmenschen sehr, sehr wunderbar, Hauptamtler und Ehrenamtler. Einer Stelle im Podcast, da musste sie aber widersprechen und aufhorchen. Was glaubst du, welche war das?

Silke: Ich habe keine Ahnung.

bärbel: Da wurde gesagt, es vielleicht fürchterlich ist, zu Hause sterben zu müssen.

Silke: so. Ne,

Silke: können uns das für uns nicht vorstellen, so erinnere ich das. Oder

bärbel: Mhm. Ja.

bärbel: Weil dann hat, glaub ich, Yvonne noch gesagt, dass manchmal, da hatte sie ein Beispiel als Ehrenabklärerin,

Silke: Mhm.

bärbel: dass sie immer gesagt hat, na dann war das ganze Haus so angefüllt durch den Sterbeprozess und der Tod und dass man dann nicht mehr in den Bett schlafen kann. Sie hat die Wände neu gestrichen. Und sie sagt, das sind insgesamt drei Schwestern bei Elisabeth.

bärbel: Für die war das ein tolles Erlebtes und ein großes Glück. Also bei dem Vater ist das zehn Jahre her. Und auch bei der Mutter, dass sie sie zu Hause begleiten durften. Aber sie hat natürlich auch noch mal gesagt, bei ihnen waren die Umstände so, dass es ging. Und auch, dass sich Familienmitglieder dann offensichtlich auch vertragen, in Kontakt sind, in Kommunikation sind. Und dass so gemeinsam den Abschied dann auch als Familie ...

bärbel: durchleben und erleben konnten.

Silke: Das haben wir aber ja auch gesagt, dass jeder Mensch da anders gepolt ist, Also dass ich das ganz gut, also ich habe mehrere Menschen schon in den Tod begleiten dürfen und ich kann das gut und meine Brüder zum Beispiel können das gar nicht gut. Und das ist dann auch okay, wenn das im Hospiz übernommen wird, wenn man das selber nicht kann, wenn man gar nicht dabei sein will oder auch Menschen pflegen kann nicht jeder. Mental und körperlich.

bärbel: Es ist ja auch ein Angebot. Es gibt ja auch viele, viele andere

Silke: Keine Ahnung.

bärbel: Möglichkeiten. Also es gibt ja auch eine ambulante Pflege, Hospizpflege auch zu Hause, eine Palliativpflege meine ich. Also es gibt ja ganz unterschiedliche. Und dann hat uns noch Gabriele geschrieben, zu Folge 73, da haben wir über Mental Health gesprochen. Und sie arbeitet

bärbel: macht als psychiatrische Krankenschwester seit elf Jahren in der ambulanten und psychiatrischen Versorgung. Und inzwischen ist sie auch Sozialtherapeutin und die versorgt Menschen mit psychischen Erkrankungen vor Ort in ihrem Alltag und versucht, gute und bessere Strukturen zu finden.

bärbel: Und das fand ich ganz gut und sie sagt, es ist noch nicht enttabuisiert. Also es hat sich einiges verbessert,

Silke: Schade.

bärbel: aber ist noch nicht ganz enttabuisiert. Ich habe jetzt irgendwie nicht den zweiten Teil der Mail hier. Sorry. Gabriele, aber auch danke für deine Zuschrift.

Silke: das war...

Silke: Wir haben ganz viele, ganz schöne Rückmeldungen zu den letzten Folgen bekommen. Danke dafür.

bärbel: Ja und wir werden natürlich auch immer außerhalb von Deutschland gehört und jetzt finde mal heraus, in welchem Land man uns auch hört. hört zu! Nationalgericht ist ceviche, also Fisch mit so Limettensaft.

Silke: Mhm.

bärbel: Es ist ein Land, in dem es eben Wüste gibt. Es gibt

bärbel: Ein Amazonas-Dschungel, gibt die Anden, es gibt Oasen.

bärbel: Es gibt den Machu Picchu.

Silke: Peru!

bärbel: Ja! Ist ausgewandert, ist das nicht geil? Hört uns regelmäßig in Peru.

Silke: toll! Wir

Silke: werden tatsächlich in ganz vielen sehr weit entfernten Ländern gehört. Ich

bärbel: Yes!

Silke: gucke mal eben rein, weil ich das tatsächlich fast jede Woche angucke und weil ich es so spannend finde.

bärbel: Seit 14

bärbel: Jahren werden du suchst, erzähl ich noch ein bisschen was über Michaela

Silke: Hm?

bärbel: Jansen in Cascas, in Gran Quimo oder Chimo, ich hoffe ich spreche das richtig aus, 2,5 Stunden entfernt von Trujillo.

bärbel: Und sie sagt, hey, ihr zwei seid klasse, jetzt bisschen flexen, aber ich mache es trotzdem. Ihr seid gebildet, flexible

Silke: Ja, wenn man...

bärbel: und up to date. Einfach spitze.

Silke: Wuhuuu!

bärbel: Sie fühlt sich wöchentlich gut bei uns aufgehoben und leitet dann den Podcast immer weiter an ihre Freundin hier die Ecke in Funkstadt bei Darmstadt. Das

Silke: Sehr gut.

bärbel: finde ich so lustig. Und Vorschlag für den nächsten Podcast kann sich März halten oder war es das mit ihm?

bärbel: Wir hatten ja was über Friedrich Merz nach den Wahlen.

Silke: Ach nee, da möchte ich nicht drüber sprechen.

bärbel: Das regt Silke momentan auf. Liebe Michaela, können wir nicht drüber reden. Ich weiß gar nicht, wie

Silke: Ja, leider nicht.

bärbel: die Regierungsbildung in Peru gerade läuft.

Silke: Das Exotischste, was ich finde, ist Botswana. Da werden wir gehört.

bärbel: cool, ist glaube ich einer der Big Five Naturschutzgebiete.

Silke: Ähm, ansonsten Indonesien,

Silke: Malaysia, China. Da muss aber jemand illegal uns hören.

bärbel: Weißt du was, jetzt waren wir in

bärbel: unserem Podcast in Salzgitter. Vielleicht können wir unsere Alltag für Fortgeschrittenehörer mal in ihren Ländern besuchen. Bing, bong. Ja.

Silke: Mit dem Auto nach Peru!

bärbel: Oder nach Singapur. Also beim nächsten Special melden wir uns dann.

Silke: Ich hatte auch Geburtstag diese Woche und ich habe sehr viele sehr nette Nachrichten von Hörerinnen bekommen. Vielen Dank!

bärbel: Woher wussten die das denn?

Silke: weil du das in deiner Insta-Story gepostet hattest.

bärbel: Bah, das, ne?

Silke: Als Einzige,

Silke: die jungen Leute machen das ja alle, dass man sich über Insta-Stories zum Geburtstag wünscht. Und da sieht man wieder, wie up-to-date du bist.

bärbel: Ehrlich gesagt ja. Und dann habe ich aber hinterher, ich weiß

Silke: Hätte ich gesagt, ja.

bärbel: nicht, ob das jetzt für junge Leute ein Thema ist, aber ich dachte dann, ich habe das ja gar nicht mit dir abgesprochen. Vielleicht möchtest du das ja gar nicht, dass man weiß, dass du Geburtstag hast. Aber ich habe mir schon gedacht, na ja,

Silke: Nee, ich hab gerne Geburtstag.

bärbel: du feierst gerne auch. Was hast du denn geschenkt bekommen? Geschenke.

Silke: ganz viele schöne, sehr durchdachte Sachen von meiner Familie und

bärbel: Mh.

Silke: einen Saunatag oder eine Massage in einer Sauna mit meinen Mädels. Am Sonntag gehen wir nämlich

bärbel: Hmmmm

Silke: in eine, in eine Therme und von dir habe ich eine sehr lustige Tasse bekommen, die

bärbel: Nice, du bist ja so ein Chem.

Silke: einen KI-Bezug hat.

bärbel: Crazy, wie komm ich denn nur darauf? Ja. Ja, vom ...

Silke: I don't know. Ich weiß nicht, wie du auf KI kommst.

Silke: Zeit. Menschen haben mir ihre Zeit geschenkt. fand ich schön.

bärbel: Ja,

bärbel: wir Nina und ich haben die auch in Zeit geschenkt, aber wir haben beide festgestellt, dass wir alle drei festgestellt, dass wir erst im Februar, Februar 27 zusammenkommen. Also Oktober ist

Silke: Ach Quatsch.

bärbel: doch.

Silke: Ja, aber ist doch nicht schlimm. Vorfreude ist doch die schönste Freude.

bärbel: Ja,

bärbel: dann ist dein Geburtstag schon vorbei, denkst gar nicht mehr dran und BÄM sind wir da mit nem coolen Geschenk. Ja, ich freu mich auch.

Silke: freue mich. Das wird schön. Was auch

Silke: immer es ist, wir halten euch auf dem Laufenden, was es ist.

bärbel: Es ist schlimm, dass

bärbel: der Termin erst im Februar ist, weil bis dahin darf ich mich nicht verplappern. Das wird hart.

Silke: Ja das... Nee.

Silke: Ach so, ich dachte ich erfahre das vorher.

bärbel: Nee, warum?

Silke: Hahaha!

bärbel: Hat Nina dir schon was gesagt?

Silke: Nein, ich dachte ihr verratet mir, was es ist, wir fahren, aber ich kann auch bis Februar warten.

bärbel: Okay, das muss ich mit Nina besprechen.

bärbel: weiß ich noch nicht. Wir haben ein Geschenk gemacht, dem wir die Eckdaten

Silke: Das

bärbel: noch nicht richtig abgesprochen haben. Grüße gehen raus an Nina, wenn du diese Folge hörst. Wir müssen noch die Details klären. Ich dachte, wir ziehen's bis einen Tag vorher, und dann sagen wir dir Bescheid, was du einpacken musst.

Silke: Ja.

Silke: Nina kommt übrigens auch zu dem Kneipen-Quiz, das ich überraschenderweise, für uns alle überraschend, moderiere. Hat sie mir gerade mitgeteilt. Ja.

bärbel: wann ist das?

Silke: Am 5. November. Wuhu.

Silke: So, bist du bereit für die Buch-Messages schon nächste Woche? Heute in einer Woche bin ich schon bei dir.

bärbel: Heute hat jemand zu mir gesagt, ja, mach doch alles über Chetjipiti und dann sagen die

Silke: Nein!

bärbel: Leute, dir was drinsteht im Buch. Ich muss ehrlich sagen, das finde ich schlimm. Also es gibt eine

Silke: Nee, das macht man auch nicht.

bärbel: kurze Zusammenfassung, aber wenn sich ein Autor oder eine Autorin ein Jahr mindestens Zeit gegeben hat für ein Buch, sollte man dem auch Respekt schenken. Dummerweise

Silke: Auf jeden Fall.

bärbel: habe ich etwas spät angefangen, deswegen habe ich jetzt einen kleinen...

Silke: Das ist aber auch ein wiederkehrendes Thema, das wir besprechen, Werbel vor der Buchmesse.

bärbel: Ja, ich dachte, ich schaffe

bärbel: es, aber dann hat mir mein Mann einen zweitägigen Ausflug geschenkt. Einfach so, weil ich das Familienleben rocke und wir glücklich sind.

Silke: Er ist ein guter Mann.

bärbel: Ja, ist wirklich top.

bärbel: Ranking Nummer eins gerade bei all meinen Freundinnen. Und ich sich einfach mal bedankt,

Silke: Gott sei Dank.

bärbel: dass man die Kinder erzieht. Macht der ja auch. Also ich hätte mich umgekehrt genauso bedanken können. Ich fand das richtig, richtig süß. Und dann hab ich natürlich 48 Stunden mit meinem wunderbaren Michel genossen. Aber ehrlich gesagt, sehr viel zum Lesen bin ich da nicht gekommen. Wir hatten dann Theaterkarten und sind durch eine Stadt gebummelt.

bärbel: die im Norden liegt und schönes Wetter war und Hamburg heißt und es war schön. Ja, manchmal...

Silke: Wo das gewesen sein könnte. Aber

Silke: ganz ehrlich, das geht auch vor, dann hast du halt jetzt ein bisschen Stress.

Silke: Das passiert.

bärbel: Das passiert

bärbel: und hier in Hessen sind ja ab dem Tag der Deutschen Einheit, ist ja in Bremen, moin in meiner Heimatstadt, aber hier sind dann ja schon Herbstferien schon wieder.

Silke: Ja, der Deutschen Einheit ist ja schon deutschlandweit.

bärbel: Na ja, das

bärbel: ist deutschlandweit, aber hier gehen mit dem Tag der Deutschen Einheit auch schon wieder die Herbstferien los. Also man kommt gar nicht hinterher.

Silke: Wahnsinn. Wir haben noch zwei Wochen.

Silke: Wir haben noch zwei Wochen. Gott sei Dank. Ja,

bärbel: Guckst du mal, ob deine Haare da richtig sitzen hinter deinem Ohr?

Silke: das tut alles weh heute. ist nicht gut. Nicht gut!

bärbel: Weißt du was ist, was tut weh?

Silke: Hier, der Zahn und wenn dann da was drankommt, ist unangenehm.

bärbel: Ja, nimm mal

bärbel: die Hand da weg. Nicht so drauf stützen, wie ich das jetzt mache. Aber die Haare sehen gut aus. Muss ich nicht immer gucken.

Silke: Danke, danke, Ja, ich darf auch eitel sein.

bärbel: Leute mit langen Haaren machen immer dieselbe Haarbewegung. Immer so. Oder so. Nein.

Silke: Kein Neid. Nur kein Neid.

Silke: Also das muss ich mir jetzt hier nicht jetzt eine Brechheit.

bärbel: Nein, nein, ich hab keinen Haarneid.

bärbel: So, schauen wir noch mal auf diese Woche. Was gab es? Wir hatten keine Wahl mal am Wochenende. Das war schon mal gut für unsere Herzfrequenz. Aber

Silke: Ja.

bärbel: Harpe Kerkeling war politisch unterwegs.

Silke: ja, er war in Thüringen

Silke: und hat eine glitzerkleine Rede gehalten.

bärbel: Mhm. Eine notwendige Rede in deinen Augen?

Silke: Schaden tut die nichts, ob die da ankommt wo sie ankommen soll weiß ich nicht oder ob sie nur da ankommt wo sie schon ankommt, aber gut war sie.

bärbel: Ja,

bärbel: wir dulden keinen Faschismus. Er hat im Thüringer Landtag gesprochen, hat klare Worte gefunden als Enkel eines Großvaters, der im KZ war. Ich fand das sehr gut von ihm, dass er das macht, dass er so politisch wird und sich bekennt. Und er sagt, wer schweigt, hat sich eigentlich auch schon entschieden. Und ich fand, er konnte das alles unterschreiben, was er gesagt hat und unterstützte das sehr.

Silke: Er ist sehr klar in seinen Aussagen, bei so was, mag ich. Er ist ja auch der, der gesagt hat, was soll das denn heißen in Teilen rechtsradikal, wenn ein Wasser mit Kohlibakterien in Verbindung kommt, ist es ja auch nicht in Teilen vergiftet, sondern ganz. Das

bärbel: Mhm.

Silke: finde ich ganz guten Ansatz.

bärbel: Es ist auch mein Alltagsheld diese Woche, Hape.

Silke: Mmmh!

bärbel: Ja, ich feier heute Hape. Ich guck mir noch mal heute Abend auf YouTube seine alten Folgen an als Queen Beatrix.

Silke: Ja, die sind auch immer gut für die Laune, muss man sagen.

bärbel: Seine alten Radio Bremer Aufzeichnungen vielleicht noch mal, wo er Honeyline war oder Hurts. Also ... Hurts.

Silke: Ich habe keine Alltagshelden. Es war eine so wilde Woche. Ich habe keine. Aber ich habe eine Zuschrift.

bärbel: Das kann doch nicht sein, dass nicht mal 5 Minuten bleiben. Ja,

bärbel: okay. Ja, sag mal, du kannst nicht neben all deinem KI, KI, KI, Alltag für Fortgeschrittene

Silke: Hahaha!

bärbel: immer hinten anstellen. Das geht nicht. Immer

Silke: Immer.

bärbel: auf die 1. Prior 1 Hashtag Alltag für Fortgeschrittene.

Silke: Das ist

Silke: tatsächlich fast so. Ich habe aber nur Zuschrift.

bärbel: Okay, du willst nicht drüber reden, ich merke

bärbel: es aber, du hast eine Zuschrift, lass mal hören, was die Zuschrift will. Also eine Frage an uns, was wir lösen sollen. Warte, ich setze mich gerade hin, ich höre zu.

Silke: Ja, Leonie hat... Ja, ja.

Silke: Bitte, bitte hör mir zu. Das bricht mich nicht. Leonie schreibt uns, Leonie wird immer dann nervös, wenn jemand in ihrem Umfeld etwas sucht. Sie hat dann immer das Gefühl, ja, sie müsste mitsuchen oder sie müsste finden. Und das macht sie so nervös bis wütend, wenn jemand was sucht, weil sie das überhaupt nicht verarbeiten kann.

Silke: Jetzt ist die Frage, wie kann sie damit am besten umgehen?

bärbel: ich fühl die so.

Silke: Mich auch.

bärbel: Ich fühl die so. Leonie, du bist nicht alleine. Und ich verstehe deine Wut. Kennst du auch, oder?

Silke: Ja, total.

bärbel: Wo ist... Wird

Silke: Wo ist?

bärbel: das schon so zu einem... Wo sind meine Airpods? Wo ist meine Anzughose? Wo ist... Wo ist mein Turnschuh?

Silke: Aber wo ist, wenn ich das weiß, es

Silke: ist kein Problem, aber wenn jemand anfängt Schubladen aufzureißen und zu wühlen und dann andere Schubladen aufreißt und wühlt und danach ist noch mehr Unordnung und ich kann das nicht. doch.

bärbel: Das stört mich überhaupt nicht, weil

bärbel: wir wühlen ja auch manchmal. Ich wühle mir den Wolf in einer Handtasche, wo ich dachte, die hat eine große Öffnung und da kann ich alles reinwerfen. Und wenn ich die Öffnung öffne, kann ich auch alles rausholen. Hier eins, Lollis. Und dann sucht man trotzdem abgebrochene

Silke: Warum hast du Lollis?

bärbel: Lippenstifte, die beruhigen mich beim Lesen. Portemonnaies,

Silke: Also

bärbel: 3000 Cullis. Und ehrlich gesagt,

bärbel: sitzen wir doch auch ganz oft vor der Garagentür, vor der Haustür und wühlen da drin rum und suchen etwas.

Silke: Das ist lustig,

Silke: weil mein Mann gesagt hat, ich soll folgende Geschichte erzählen. Vom Rückweg von Salzgitter hierher, es war ja eine etwas längere Strecke und ich

bärbel: Mhm.

Silke: bin gefahren und habe zu meinem Mann gesagt, hol mir mal bitte, ich glaube es war mein Labello aus der Tasche. Ist ja auch eine große,

bärbel: Ja.

Silke: recht volle Tasche und mein Mann hat gesucht und gesucht und ich wurde auch schon wieder so leicht, wie schwer ist das diesen Labello zu finden?

Silke: Und dann hab ich gesagt, lass mich reingreifen, hab reingegriffen, hab den Labello mit einem, hab's rausgenommen und hatte ihn. Und das passiert mir immer, ich kann immer relativ gut da reingreifen. Ich dachte, das wär so ein universelles,

bärbel: Au, ne, hängucken!

Silke: ja, ohne hingucken.

bärbel: Also du, ich kenn das auch, dass wir Frauen dann wühlen in der Handtasche, dann fühlen wir und dann fühlst du den Nabello. Aber du landest direkt. Okay.

Silke: Ja, ja. Und mein Mann hat hingeguckt und hat ihn nicht gefunden. In der Regel

Silke: lande ich ungefähr da, ich hin muss.

bärbel: Okay, das ist ja crazy. Weil man dreht ja auch mal die Handtasche, wenn das jetzt nicht gerade so eine Schnalle hat oder man weiß ja auch was oder...

Silke: Vielleicht sind die aber auch nicht

Silke: so voll bei mir, da würde mein Mann jetzt wieder sprechen, aber...

bärbel: Was ist das Verrückte, was du in

Silke: Ich hab nur ein Labello drin.

bärbel: der Handtasche drin hast?

Silke: Ich glaube, habe nichts Verrücktes da drin. Ich habe da einen Stift drin, Taschentücher,

bärbel: einen

Silke: mein Portemonnaie. Ich glaube, ist nichts Verrücktes drin. Ja, bei dir sind schon mal Lutscher. Was hast du denn noch da drin?

bärbel: Ich hab ganz viele Stifte da drin. Ich will das jetzt nicht so

Silke: Nö.

bärbel: umraschen, weil das bestimmt sehr, sehr laut ist. Aber wenn ich alleine nur an diese Stifte denke. Eins, zwei, drei. Ich hab ein Edding. Ich hab aber auch so einen ganz dicken... Guck mal alleine, das muss ich unbedingt... Guck mal, wie

Silke: Wofür hast du denn ein Adding in der Handtasche?

bärbel: viele Stifte ich da drin habe. Alleine...

Silke: Babbel, hast ein Problem.

Silke: Hier kommt jetzt eine Stifte-Intervention.

Silke: Set, nein!

bärbel: Haarspray, ja ich weiß nicht. Und vor allen Dingen so Hundeleckerlis.

Silke: Nee, habe ich nicht in der Handtasche. Der Hund

Silke: bekommt keine Leckerli. Deswegen ist er wahrscheinlich so nervös.

bärbel: Den hab ich jetzt das erste Mal getroffen in Oskar.

Silke: Nö.

bärbel: war unsere erste Begegnung. Und der hat so schöne Augen, euer Oskar. Der hat

Silke: Mmh.

bärbel: bernsteinfarbene Augen. So, als wenn du an der

Silke: Mmh.

bärbel: Nordsee sagst, da liegt doch die Kette von der Merkel oder von der Maischberger. Die tragen ja beide Bärensteine

Silke: Ja.

bärbel: den Hals. Und so guckt der dich an.

Silke: Ja, und er weiß auch, dass es in der Regel funktioniert. Und er ist dann auch entrüstet, wenn es nicht funktioniert, wenn er jemanden süß anguckt.

bärbel: Ja, und er war total hektisch auf der Rückbank und sehr, aufgeregt. Dann ging die Tür auf und dann so... Ja,

Silke: ist ja immer... Eine fremde Frau! Kann ich dich ablecken?

bärbel: kann ich mal gucken. Ja gut, wir haben ja schön geflirtet mit Hope in dem Hospiz und haben

Silke: Ja, ein Whippet.

bärbel: diese sanfte Maus da irgendwie gefeiert. Aber nein, in den Handtaschen ist ganz oft so eine Leckerliess drin.

Silke: Wir müssen nochmal zurück zu Leonie. Was kann Leonie tun? Ja, wir müssen ihr schon einen Tipp mit auf die Reise geben.

bärbel: Ja, okay, Entschuldigung Leonie. Also hier

bärbel: im Haus gibt es eine Regel. Jeder hat einen Ort, eine Schale, ein Fach. Du kommst dahin, da kommt Portemonnaie, Schlüssel, Airpods, Handy und lauter solche Sachen rein. Wenn das noch neben einer Steckdose ist, umso besser, dann kann man auch das Handy, Laptop, da alles hinlegen.

bärbel: Und man muss nicht suchen. Es ist ein total banaler Tipp, immer an diesem Ort die Sachen legen.

Silke: Ja, aber die Leonie

Silke: wird ja nervös, wenn andere was suchen. Wie kann sie damit umgehen?

bärbel: Ich glaube, sie kann anfangen zu üben, es zu ignorieren. Die ersten ein bis zwei Minuten einfach mal gar nicht reagieren und dann erst einsteigen. Und

Silke: Ja.

bärbel: dieses Zeitfenster würde ich sagen, erhöhen. Ich fühle mich auch immer verpflichtet. Ich fühle mich schuldig, als hätte ich so ostermäßig was versteckt, was ich überhaupt nicht habe.

Silke: Ja!

bärbel: Ja, und die, die suchen und rumlaufen, lenken dich auch ab. Da hat sie völlig recht, dass man das

Silke: Ja.

bärbel: Gefühl hat, man muss mitmachen, damit das ein Ende hat. Weil es wühlt alle auf. Aber diese Aufregung, mein Popmanier ist weg, das kenn ich auch. Dann denkt man sofort, jetzt geht die Welt unter und ihr müsst alle mitsuchen. Soll ich dich anrufen? immer eine Frage, das Handy weg ist.

Silke: Ja. Und?

bärbel: Ja. Also,

bärbel: was redest du ihr?

Silke: Ja, ich finde die Idee ganz gut, erst mal eine Minute ruhig zu bleiben, dann zwei. Das kann man ja noch veratmen. Und dann steigert man das eben. Weil wir

bärbel: Nö.

Silke: sind nicht dafür verantwortlich, wenn andere Menschen etwas suchen.

bärbel: Ich neige dann dazu, Ratschläge zu geben wie, soll ich anrufen

Silke: Aiii!

bärbel: oder wo hast du es denn zuletzt gesehen? Weiß ich doch

Silke: Awww.

bärbel: nicht, sonst würde ich ja nicht fragen. Dann sage ich, aber du hattest doch eben einen Call am großen Esstisch mit deinen Mitschülern oder so, sage ich dann zu meinen jugendlichen Mitbewohnern hier. Und dann sagen sie ja stimmt. Und da hängt noch dann ein Hoodie und in dem Hoodie ist dann vielleicht was drin. Also

Silke: Ja.

Silke: Ja, man kann nur versuchen

bärbel: sich zu äh-

Silke: ruhig zu bleiben. Wir sind nicht für alles verantwortlich da draußen.

bärbel: Grenzen ziehen ist

Silke: Ja.

bärbel: immer das Gleiche. zu sagen, sag Bescheid, wenn du Hilfe brauchst. Das ist ihr eigenes Gefühl. Vielleicht will der andere ja gar keine Hilfe beim Suchen. Vielleicht will man ja den Wollmäusen mal wieder ganz alleine Hallo sagen. Aber ich verstehe das. Wenn ein anderer sucht, ist es für einen selbst auch ansteckend. Man ist infektet und denkt, irgendwas Schlimmes passiert oder ich muss jetzt irgendwo hinfahren.

Silke: Ja, man will auch helfen.

bärbel: Ja.

Silke: Und es macht einen ja auch nervös, wenn jemand so aufgeregt ist, weil er was sucht.

bärbel: Ja, ich bleibe nie ruhig, wenn ich was suche. Ich sag dann immer, ich muss doch los, ich hab doch den Termin. Wo ist denn jetzt mein Autoschlüssel oder das Handy? aus der Zeit, als ich es noch nicht in meinem Fach hatte, aber auch da ist man manchmal nachlässig. Ja. Ja, in meiner Tasche.

Silke: Hm, jaja. Wie oft ich mit dir schon deinen Autoschlüssel gesucht hab. In deiner Tasche übrigens. Er immer da.

bärbel: Ja, es ist auch super. Aber ich verstehe Leonie und trotzdem

bärbel: Ähm, kann man auch nicht sagen, es geht uns nichts an, weil es passiert ja uns herum, wird dann

Silke: Ja.

bärbel: ja gesucht in einem Raum, da macht man Podcast und hier unten kriecht jemand entlang, von da hin, Hände zu holen, das hatten wir alles schon. Doch, das ist alles schon

Silke: Sagt mir, dass das noch nie passiert ist,

bärbel: passiert, alles schon passiert, und da muss man einfach normal bleiben, und das, Leonie, ist nicht einfach.

Silke: Ne, wirklich nicht.

bärbel: Wie alt ist Leonie? Hat die das geschrieben?

Silke: und 40.

bärbel: Ja.

Silke: Also auch schon

Silke: fortgeschrittene, Alltagsbusiness.

bärbel: Ja, und es ist immer wie so ein Auftrag an uns, wenn jemand anderes versucht und diesen Auftrag müssen wir nicht annehmen. Klärt den Auftrag. Soll ich dir helfen? Kann man ja auch fragen. Vielleicht will das der andere gar nicht. Brauchst du Hilfe? Oder man kann auch sagen, ich setze manchmal Zeit damit, sag, wenn du in zehn Minuten noch immer suchst, dann helfe ich dir.

Silke: du bist so viel besser als wir.

bärbel: Ja!

Silke: Ich suche immer sofort mit, weil es mich auch nervös macht.

bärbel: Aber was macht dich nervös? Was?

Silke: Ja, weiß ich

Silke: doch nicht. Wenn andere Leute da Hektik veranstalten, das macht mich nervös.

bärbel: Ja, aber das ist manchmal

bärbel: so. Man muss die Hektik der anderen nicht annehmen. Ja, gut. So weit die Theorie. So weit die Theorie!

Silke: Wir hatten ja

Silke: letzte Woche auch gefragt, ob wir das Problem sind, ob wir verrückt sind oder die anderen.

bärbel: Mhm.

Silke: Und dann hat mir jemand den Clip von Teddy Tecklebein geschickt. Mein Normal ist mein Normal und dein Normal ist dein Normal. Nur weil mein Normal anders ist

bärbel: Das wäre lustig, gut.

Silke: als dein Normal, ist das nicht verrückt. Und das stimmt natürlich.

bärbel: Das ist ja

bärbel: super stimmt. Teddy Tecklebrand hat super viele geile Sachen gemacht.

Silke: Ja.

bärbel: Ist ja auch immer mega, wenn der bei LOL mitmacht. Als

Silke: Ja, der ist verrückt.

bärbel: er gesagt hat bei der letzten Folge, er war bei der Bundeswehr und was er gemacht hat und gekocht hat, das war alles so verrückt. Also über den würde ich es nicht mehr machen.

Silke: Ja. Es gibt übrigens eine neue Staffel,

Silke: LOL NEXT, mit jungen Comedians, die auch wirklich lustig ist. Die kann ich sehr empfehlen bei Amazon Prime.

bärbel: Mhm. Ja, ja,

bärbel: da bin ich angefragt worden. Ja.

Silke: Füll doll next?

Silke: Und dann war Susanne Daubner da? Schade, dass du nicht da warst. Mensch!

bärbel: Mhm. Ich sollte

bärbel: da als irgendwie so als Pate für einen, aber ich konnte nicht. Also wahrscheinlich wäre ich dafür

Silke: Schade.

bärbel: jemand eingesprungen. Ich liebe Loll. Ich hab gesagt, bitte ruf mich wieder an. Es sollte jetzt nicht desperate klingen, aber ich liebe Loll. Ich liebe natürlich original

Silke: LOL ist super!

bärbel: Loll und nicht wie bei Voice Kids die Kinderversion. Aber da war das irgendwie ganz lustig, weil die was mit Talk und Gespräch machen wollten. Also ich hätte es sehr, sehr lustig gefunden.

bärbel: Aber ich wäre wahrscheinlich nach drei Minuten raus.

Silke: LOLnext war wirklich gut.

Silke: Ich könnte auf gar keinen Fall. Ich könnte das auf gar keinen Fall. Ich versuche

bärbel: Doch!

Silke: immer schon nicht mitzulachen, während ich das gucke und ich scheitere immer. Ich wäre wie Joko Winterscheid, der nach viereinhalb Millisekunden rausgeflogen ist.

bärbel: einem Tagebuch, Oder wenn der mit der Weste da ist, dann bin ich auch vergangsbar. Ja. Oder der mit der Mütze.

Silke: Olaf Schubert? Ich find ja ganz schlimm

Silke: der Typ, immer lacht. Du meinst Olaf Schubert und Thorsten Stretham? Ich mein diesen Typen, der in jeder Staffel

bärbel: Ja, die liebe ich.

Silke: einmal am Ende kommt, weil der so ne komische Lacher hat, bei der man immer mitlachen muss. Den kann ich gar

bärbel: Ja. Ja, das ist ja auch so.

Silke: nicht.

bärbel: mein Gott, ich würde vorher üben. So. Wir machen immer so bestimmte Gesichter.

Silke: Ja, das ist ganz spannend übrigens. Ich habe die britische Version davon geguckt. Und die machen

bärbel: Dürfen die das da auch machen?

Silke: nicht, ja, aber die machen nicht diese Gesichter. Also nicht so extrem. Die sind mir so verkniffen dann.

bärbel: Ja, dafür haben wir einfach zu viel Botox in der Stirn. Das geht bei uns nicht. Wir müssen den Mund aufreißen oder zusammenziehen oder so. Ja, dafür hast du Zahnschmerzen. Denkt man drüber nach. Mit Botox

Silke: Ich habe kein Botox in der Stirn, möchte ich mal festhalten. Ja, wie die Wilde gerade wieder, aber...

bärbel: hat man keine Zahnschmerzen.

Silke: Das

Silke: bespreche ich nochmal mit meinem Arzt.

Silke: So, wir müssen noch

bärbel: Bei Nebenwirkung Fragen.

Silke: gucken, wie wir das nächste Woche machen mit der Folge, weil Donnerstag sind wir ja beide auf der Buchmesse. Da müssen wir uns noch was überlegen. Da können wir nicht aufnehmen.

bärbel: Nein, und deswegen bin ich abends auch in der Romanfabrik, Leute. Also wenn ihr Lust habt, wenn ihr in Frankfurt seid, wenn ihr drei ganz tolle Frauen hören wollt, wartet Annika Büsing. Noch mal ganz kurz gucken. Frieda

Silke: Ich Ahnung.

bärbel: von Geraldine Ötkin, Buch. Geraldine Ötkin. Und

Silke: Mhm.

bärbel: dann noch ein drittes. Das liegt, glaube ich, hier. Ja,

Silke: Ordnung ist das halbe Leben, Bärbel.

bärbel: hier.

Silke: steht drauf.

bärbel: Ja,

bärbel: Karkupsova im Licht des neuen Tages. Es geht Familie, geht Brüche in Familien, es geht Streit, unterschiedliche Erwartungen. Also das ist das, was alle drei Bücher verbindet. Drei ganz tolle Autorinnen. Also wenn ihr kommen wollt, holt euch Tickets über die Romanfabrik. Und du hast ja beim letzten Mal, beim vorletzten Mal gesagt, wenn ihr uns seht auf der Buchmesse, gibt da, ja, aber da gibt es noch ...

Silke: Sprecht uns an! Sprecht uns an! Vielleicht haben wir

Silke: Buchgeschenke!

bärbel: Ja, Ja, Ja,

Silke: weiß.

bärbel: stimmt. Ja, das ist eine gute Idee. Das war ja letztes Jahr auch schon so. Da haben wir uns noch so richtig erschrocken. Dieses Jahr wird es eine sehr lange. Sind wir bereit.

Silke: Sind wir bereit?

bärbel: Und wir werden ein bisschen über die Messe laufen und hoffen, euch zu sehen. Vielleicht fangen wir auch ein paar Stimmen ein zu Bugdeluxe. Könnte auch sein.

Silke: könnte sein, dass wir das machen. Ich bringe mal alles mit, was wir brauchen könnten.

bärbel: Könntest du Equipment mitbringen

bärbel: und wir machen da ein Podcast? ne?

Silke: Doch, kann ich, aber ja, kann ich mitbringen. Wir haben das ja jetzt geübt, wie das geht. Das war ja gar nicht so schwer.

bärbel: Ein Podcast

Silke: On Tour.

bärbel: von der Buchmesse.

Silke: von Menschen, die alle

Silke: in einem Raum sitzen. Wir bräuchten halt einen Raum. Wir können uns ja nicht mitten in die Messerhalle stellen.

bärbel: Nee, wir finden da vielleicht einen Raum. Ich bin ja auch ganz viel auf der ARD-Bühne, da finden wir bestimmt einen Raum. Ich check das mal am Mittwoch. Ich check

Silke: Ja, ich bringe alles mit. Yes.

bärbel: das am Mittwoch und dann sage ich dir Bescheid. mein Gott, das ist alles schon nächste Woche! Wir freuen

Silke: Alles klar. Ja!

bärbel: uns ja auf euch! Ich freue mich auf dich und ich freue mich, dass du kommst! Das ist doch sehr, sehr schön!

Silke: Ich freue mich auch, das wird ein schöner Tag.

bärbel: Haben wir eigentlich Termine? wir irgendwo? Musst du wieder vor einem neuen Buch stehen von Fidzek oder?

Silke: Doch, Herr Vizek hat wieder einen eigenen Stand, da möchte ich schon einmal kurz hin,

Silke: gell? Aber ansonsten hast du Termine

bärbel: Okay.

Silke: mit Sven Regener und Robert Habeck und ich

bärbel: mein Gott!

Silke: sitze in der ersten Reihe und beklatsche euch.

bärbel: Warte, was habe

bärbel: ich denn da? Das ist der 9.10.

Silke: Nee, am 8. bin ich da.

bärbel: Am 8. Ja, genau. Robert Habeck, Sven Regner. Ich hatte noch was am 8. Nein, das war diesen Abend.

Silke: Ja, die Romanfabrik.

Silke: So, habt ein schönes Wochenende ihr Lieben.

bärbel: So Leute,

bärbel: das war Folge 75. Schreibt uns, was in euren Handtaschen alles rumfliegt.

Silke: Ja!

bärbel: Und bis bald.

Silke: Tschüss!

bärbel: Tschüss!

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