053 - Ein Jahr "Alltag für Fortgeschrittene" – Fuck it Friday, MET-Gala-Chaos & was Merz falsch macht
Shownotes
Themen dieser Folge:
Bärbels Brustkrebsaufklärungstag Düsseldorf (Schadowplatz, 10–16 Uhr) – #ichbindabei Silkes Selbstständigkeits-Stressmoment und der erlösende Krankenkassen-Anruf MET Gala 2025: Kleidung als Kunst – oder Chaos? Kevin "DullKev" Beresford – Ambassador for the Mundane: Kreisverkehre, Puzzeln, Tassen sammeln als Gegenentwurf zur toxischen Manosphäre Der Fuck-it-Friday: Jeden Freitag eine mutige Sache tun – egal was andere denken Friedrich Merz, Empathie und "Der Ton macht die Musik" Politikverdrossenheit: Was können wir selbst als Bürger:innen tun? Marcant – Politikinfluencer und Jura-Student, der rechten Demos begegnet
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Transkript anzeigen
Silke: Guten Tag, es ist Freitag, der 8. Mai, diese Woche gibt es ausnahmsweise keinen Feiertag. Wie haben wir die Woche geschafft?
Bärbel: Ich weiß es nicht, volle fünf Tage einfach durchgerockt, Silke. Hallo, herzlich willkommen bei Alltag. Wir sind, du bist so eine Maschine. Ich weiß nicht, ganz Deutschland weiß mittlerweile über KI Bescheid dank dir, aber du hast einfach durchgerockt. Jeden Wochen ...
Silke: Wie so Maschinen!
Silke: Ja, du ja auch und bei dir geht's morgen weiter und bei mir geht's morgen weiter. Ich hab Workshops und du bist in Düsseldorf auf dem Schadoplatz und erzähl was du tust, damit die Leute vorbeikommen können.
Bärbel: Ja! Genau, also erstmal herzlich willkommen zu Folge 53 von Alltag für Fortgeschrittene. Silke und ich schicken euch schöne Friday Wipes. Und wer in, bei, nähe Düsseldorf wohnt und denkt sich, hm, es gibt doch ganz schön viele Frauen, die jedes Jahr neu in unserem Land am Brustkrebs erkranken, vielleicht habe ich einfach mal Lust, mich an den tollen Pagoden zu informieren. Über Untersuchungsmethoden, Operationsmethoden.
Silke: Yes.
Bärbel: Prävention, abtasten. Also wir machen einen ganzen Tag, mach ich ja schon ziemlich lange, jetzt sind wir glaube ich schon zum zweiten oder dritten Mal in Düsseldorf. Hashtag ich bin dabei. Frühe Erkennung, Brustkrebs. Und wir haben alle. Schwestern, Eltern, Mütter, Väter. Männer können nämlich auch betroffen sein. Freundinnen, Kolleginnen. Und jede von uns kennt jemand, der betroffen ist. Also kommt vorbei, ganz viele Kliniken sind da und tolle.
Silke: Freundin.
Bärbel: Ehrenamtliche Organisation, ein Tag rund um den Brustkrebs und der Bürgermeister kommt auch. Oh mein Gott! Ja, alles wird aufgebaut heute und wir proben noch und haben Teambesprechung und ... ja. Dass die Woche endet, wild. Wie du ja immer so gerne sagst, wild. Jetzt hör ich dich leider nicht mehr.
Silke: Mein Gott!
Silke: Ja, du erinnerst mich nicht, weil ich hatte das falsche Mikro angeschlossen. Aber ich hoffe, es passt jetzt trotzdem. Naja, es geht schon.
Bärbel: Ja, geht schon. Sonst müssen wir einfach Lippen lesen. Wie war denn deine Woche? Was hat dich besonders bewegt?
Silke: Es war nicht timi. So viel kann ich verraten. Es war sehr entspannt, weil ich mir ein ganz langes Wochenende genommen hatte. Und an dem habe ich noch mal ganz viel über, wir als Selbstständiger reden ja ganz oft darüber, dass man Existenzangst hat und so. Und dass man immer nicht weiß, wie viel man zu arbeiten hat. Das hat mich sehr mitgenommen die letzten drei Monate in dieser Gründungsphase. Und irgendwie ist am Donnerstag der Knoten geplatzt. Und seitdem bin ich
Bärbel: Ach!
Silke: ganz entspannt und Überraschungen nehme auch wieder ab. Ich habe nämlich die ganze Zeit, die ganzen letzten zwei, drei Monate nichts mehr abgenommen, weil ich so gestresst war, glaube ich, dass mein Körper in allem festgehalten hat, was er hat. Und jetzt nehme ich wieder ab. Ist das nicht spannend?
Bärbel: Aber was war denn der Turning Point?
Silke: Ich habe festgestellt, dass ich viel zu viel Geld an meine Krankenkasse zahle, weil ich gesagt habe, ich verdiene viel zu viel Geld, was ich gar nicht tue im Moment. Und jetzt muss ich weniger Geld bezahlen und bin sehr entspannt.
Bärbel: Hast du geflext und hast gesagt, sind schon mal meine Einnahmen, hast du schon mal hochgerechnet und dann haben die gedacht, ja, da setzen wir auch mal schön einen drauf, ne? Wieso? Und das alles während der ganzen Krankenkassenreform und Gesundheitsreform? Da hast du dich noch durchgesnickt und einen günstigeren Tarif bekommen? Heldin!
Silke: Na, also was?
Silke: Ich habe einfach gesagt, ich verdiene gar nicht so viel, wie ich dachte. Das müssten wir mal anpassen. Jetzt haben wir es angepasst. Jetzt habe ich mehr Luft in meinem Kopf. Irgendwie hat es ganz viel bewegt. Ich bin jetzt sehr zuversichtlich.
Bärbel: Ahem.
Bärbel: Okay, guck mal, so ein Krankenkassenmove alles bewirken kann. Vielleicht solltest du noch mal deine Kfz-Versicherung, deine Fahrradversicherung, deine Hundevericherung, auch alles noch mal checken.
Silke: Ja! Hmm... Meine Fahrradversicherung! Ja, also ich hatte eine entspannte Woche. hab mir... Ach ja, es passiert so viel und es war eine gute Woche. Wie war deine? Hast du deine Mutter wieder gefunden?
Bärbel: Ja, ja, ja, die kam dann über das Autobahnkreuz irgendwann wieder zurück nach Frankfurt. meine, die Skyline-Fahrer Frankfurt kann es ja nicht verpassen, wenn er daran vorbeirauscht und den Flughafen auch nicht. Und irgendwie hat sie es dann wieder in die Stadt geschafft. Alles gut, alles hat sich beruhigt. Sie sagt, es war nur ein kleiner Aussetzer ihres Navisystems und nicht, was der eine oder andere vermutet hat, vielleicht eine beginnende Demenz. Ja. Also das ist jetzt bei mehreren Mittagessen geklärt worden. Das Auto ist repariert, der TÜV ist verlängert. Eigentlich alles wieder gut. Aber ich glaube, sie braucht trotzdem ein neues Navi.
Silke: Ja, da könnte man nochmal drüber nachdenken. Du hattest auch am Dienstagabend ein Date mit drei tollen Männern. Ich war ein bisschen neidisch, gebe ich zu. Dein Mann?
Bärbel: Hmm.
Bärbel: Ja, der eine ist ja dann mein Herzensmensch, der eine wohnt bei mir. Ja, in der Paulskirche ist die Woche der Meinungsfreiheit und dessen was wahr ist, was Lüge ist in Zeiten von Fake News und jeder hat ja manchmal eigene Wahrheiten. Wo treffen wir uns dann, wenn wir über gesellschaftspolitische Themen diskutieren? Und da war Christian Bärkel eingeladen, der
Silke: Der eine wohnt bei dir?
Bärbel: eine ganz tolle Eröffnung hatte mit dem Lob der Liebe und einfach auch gesagt hat, da geht man ja davon aus, dass sich zwei Menschen treffen mit diesem Versprechen, dass das was wird und was es davon war. Also der hat ein schönes Intro gehalten. Und Robert Habeck war ja lange in Amerika und ist ja auch viel in Schleswig-Holstein, wohnt glaube ich jetzt irgendwie in Kopenhagen, war auch dabei.
Silke: Hui.
Bärbel: Und die drei haben eben diskutiert, und das war schön. Weil man kennt ja Leute immer irgendwie aus dem Fernsehen und ist ja manchmal Fan oder begeistert oder möchte gerne was diskutieren oder ansprechen. Dafür war jetzt nicht der Raum. Aber es war ja spannend, Robert Habeck mal für drei Minuten aus der Nähe zu sehen. Drei Minuten sagen nichts aus, aber es war schön.
Silke: Sehr gut.
Bärbel: Und der ist ja auch, ja, Philosoph, der hatte Lust, drüber nachzudenken. Der war irgendwie, wie soll ich das sagen, so wie man Kevin Kühnert auch nach seinem Ausstieg aus der Politik gesehen hat oder vielleicht Ricarda Lang auch so bisschen irgendwie erholt, entspannt. Dieser politische Betrieb macht dich fertig. Die Sitzungen, die Akten, die Entscheidungen, der mediale Druck. Jeder sagt jetzt macht er ...
Silke: Sehr gut.
Silke: Ja, entspannter.
Silke: Der gesellschaftliche Druck.
Bärbel: Der politische Druck, der gesellschaftliche Druck.
Silke: Ich möcht's nicht machen.
Bärbel: Nee, ich möchte es auch nicht machen. Du bist ja ein bisschen schon mal engagiert. Aber Lokalpolitik, Bundespolitik, viele auf der lokalen Ebene sind ja auch Ehrenämter. Und das ist schon toll, wenn Leute das machen und sich einbringen und engagieren. Und da sollten wir einfach noch mal bisschen mehr Respekt haben, als immer nur zu sagen, die machen gar nichts. Das kann ich jetzt nicht unterstützen. Aber das war ein Highlight. Aber ein anderes Highlight war für mich. Wir machen ja alle Jeden Morgen unseren Kleiderschrank auf. Was bist du für ein Typ? Weißt du immer schnell sofort heute, Freitag ziehe ich das an oder am Dienstag ist der Tag für leuchtendes Blau oder so?
Silke: Mhm.
Silke: Ja, ich bin ja eine kleine Mode Maus. Da hast du mich schon gut durchschaut. Ganz weit vorne in der Jeans und T-Shirt. Ich mache den Kühlschrank auf, auch viel, aber ich meine den Kleiderschrank in dem Fall. Und ich sage nicht, ich nehme das, oben liegt, aber ich gucke, was drin ist und auf das, was ich gerade Lust habe heute, aufregend beiges Shirt. Das ziehe ich dann an.
Bärbel: Mhm. Ganz weit vorne.
Bärbel: DIGGIT!
Bärbel: Ja, mit so einem leichten Glanz. So bisschen seidig sieht das aus. ... Ganz, ganz elegant, Wo du bist, ist einfach vorne fashionmäßig. Das würde ich auch mal sagen. Aber es war ja diese Woche ... Es läuft ja der Teufeltrick. Prada ist ja angelaufen,
Silke: Da gibt es die passende Hose zu, mehr habe ich nicht zu sagen. Mode Maus. Ja! Ja, ja ja, immer.
Silke: Ja.
Bärbel: Klar, Meryl Streep natürlich und Anne Hathaway und Emily Blunt und wie heißt er? Richie? Oder ... Weiß ich gar nicht. Auf jeden Fall ist das ja schon mal Thema Mode gewesen. Und dann war ja die MET-Gala. Diese Gala, wo irgendwie diese Stars sich in sonderbare Kleider schmeißen. Und dann versuchen, eine Treppe hochzukommen, aber es irgendwie nicht schaffen, wie Nicole Kidman. Die
Silke: Mhm, of course, ja!
Silke: Hahahaha
Bärbel: Da mussten die die... Also es war so eine Kleidung, dass Frauen nicht in der Lage sind alleine zu gehen oder zu stehen. Also Cher wurde die Schleppe hinterhergetragen, Nicole Kidman die Treppe hochgetragen. Heidi Klum sah aus, als hätte sie ein feuchtes Bett lagen im Gesicht. Das soll sie... Die sah ja aus wie eine Skulptur, aber...
Silke: Ja, das war ja Kunst. Die Heidi ist eine Künstlerin.
Bärbel: Ja, Fashion and Art, klar. Aber irgendwie war das, glaub ich, nicht so ganz gelungen, wenn ich das mal sage. Ja, das schafft sie ja immer, aber Halloween ist im Oktober. Und das sah aus, als wenn sie so ein politisches Statement zur ... Freiheit starte, vielleicht machen. Ja. War es aber nicht. Aber dann Katy Perry mit so einem Imker- oder Fechtkopf, den du dann da aufklappst. Ich meine, ich bin jetzt auch so alt, dass ich manchmal denke ...
Silke: Es hat die Schlagzeilen gerockt, mehr braucht die Heidi nicht.
Silke: Das wäre schön gewesen. Wiederum.
Bärbel: Ich muss mein Gesicht verdecken, aber was davon würdest du bitte tragen? Silke.
Silke: Nein musst du nicht. Nichts. Wer will wir beide wissen, dass wenn ich einen halb hohen Schuh an habe und eine Bluse, da habe ich schon alles erzählt, was ich modisch erzählen kann. Nichts davon. Ich finde Modemaus. Ich fand das von Katy Perry tatsächlich ein bisschen unterhaltsam, weil du machst das einfach zu und dann kannst du auch gucken, wie du willst und musst nicht mehr lächeln, wenn jemand dich anlächelt, den du doof findest. Du machst einfach zu. Toll. Ja. Ja.
Bärbel: Du hast einen Ruf zu verlieren Silke, du bist die Fashion-Maus. Jetzt überleg noch mal!
Bärbel: Ja, stimmt. So eine reflektierende Scheibe, wo du einfach sagst, komm, im nächsten Meeting hab keinen Bock auf dich. Das geht mir alles so auf den Sack. Ich mach die Klappe zu.
Silke: Mhm. Das ist auch wieder ein Statement, du einfach mitten im Gespräch so die Klappe zumachst.
Bärbel: Wie so ein Rollladen, man runterlässt. wer? Ich meine, es ist total bescheuert, diese Frage zu stellen in Verbindung mit High Fashion. Weil du fragst dich ja, wer soll das tragen? War das Beyoncé mit so einem aus Diamanten besetzten, so eine Art Skelett, wo du die Hüftknochen und die Rippenbögen gesehen hast?
Silke: Please. Was ja auch wirklich sehr erstrebenswert ist, dass man die Rippen sehen kann bei einem Menschen.
Bärbel: Wir haben Gäste! Ja, so angedeutet. Wir haben gestern mit vier Freundinnen Abend gegessen und hatten eine Anprobe für ein festliches Event. Und da war immer nur die Diskussion, sieht man meine Beine? Kann ich mit den Armen noch raus? Geht das mit den Röllchen? Ja, klar, du guckst doch ganz anders.
Silke: ist weg.
Silke: Mädels.
Silke: Auf mich selber gucke ich anders als auf dich. Du kannst deine Beine auch zeigen. Ich würde das jetzt nicht tun.
Bärbel: Ja, ich würde das natürlich nicht machen, aber kannst du dann der Freundin sagen, okay, du musst noch mal schwimmen gehen oder deine Arme trainieren oder soll man das nicht sagen? Ich hab. Nein. Auch nicht bei Freunden, wenn die danach fragen. Ja.
Silke: Nein. Ne, wir kommentieren Körper ja nicht mehr. Außer Sie fragen danach, dann darf man das machen. Wenn Sie nicht fragen, darf man das nicht machen.
Bärbel: Sie hat gefragt. Puh. Auf jeden Fall, ja, aber wenn du Alltagskörper hast und normale Körper siehst, wo nicht drei Rippenbögen wegoperiert worden sind und wo du nicht fünf Assistenten hast, die dich da die Treppe hochtragen, weiß ich nicht, muss man andere Kleidung haben. Kann ja sexy sein.
Silke: Gut, dann darfst du. Das ist Problem.
Silke: Du bist ja sehr nah übrigens auch wenn du auf dem Shadowplatz bist am Samstag, bist du ja sehr sehr nah bei Dr. Rick und Dr. Nick. mein Gott vielleicht kommen die kurz runter. Die sind direkt am Shadowplatz ja. Da kannst du in der Pause kurz reinfallen.
Bärbel: Wo sind die? In Düsseldorf? mein Gott! Das kann ich als Moderation mitnehmen. Aber die machen ja keine Aufbau von Brustgewebe nach Chemo.
Silke: Ja, bitte.
Silke: Nee, die machen nichts, wirklich notwendig wäre. Sag ich mal sehr vorsichtig.
Bärbel: Genau, die machen einfach nur Beauty. die könnten vielleicht hier und da und da. Na gut, nee.
Silke: Schön machen die. Ja bitte. Wenn du dich dann besser fühlst, go for it.
Bärbel: haben die einen richtigen Abschluss?
Silke: Jaja, also jetzt nicht zwingend an der Deutschen Universität, aber ein Abschluss.
Bärbel: Ja, gut, kann ja, wenn das jetzt eine International Uni ist, müsste man gucken, welche das ist. Apropos...
Silke: Sobald ich mich erinnere, war es Ungarn. Deswegen das eine ist Doktor. Ich glaube, Dr. Rake hat einen kleinen Doktor. Also kleines D. es ... Ja!
Bärbel: Aja.
Bärbel: Der hat einen kleinen Doktor.
Silke: Aber es ist ein Doktor, das muss man ihm lassen.
Bärbel: Nee, ich glaube nicht. Ich muss mich darum andere Inhalte leider kümmern. Ich kann mich da nicht nebenbei noch Botoxen lassen oder eine Beratung. Ich hab ja keine 10-Minuten-Pause. Also, wer kommen will, zwischen 10 und 16 Uhr, wir rocken da durch wie die ganze Woche schon. Ja, sehr gut.
Silke: Das finde ich ganz gut, wenn du da einen Unterschied machst. Einfach so in der 10-Minuten-Pause im Moment. Dr. kommt eben.
Silke: Du wolltest noch was erzählen, ich hab dich wie immer unterbrochen.
Bärbel: Hast du nicht? Aber das war nochmal ein schöner Sidekick, den ich für meine Moderation am Samstag damit einbauen kann. Ich wollte euch, weil so viel ja immer los ist in der Welt und alle immer was vorhaben, möchte ich dir gerne Kevin vorstellen. Dar Kev. Was guckst du da jetzt?
Silke: Irgendwas stimmt immer in Lippe nicht.
Bärbel: Nee, das ist irgendwie ... Ich darf's nicht kommentieren. Willst du mich fragen, ob ich's kommentieren darf?
Silke: Komisch.
Silke: Jetzt haben wir es wieder!
Bärbel: Da hat der Dr. Rick doch einfach nur Scheiße gebaut beim Liplein-Filter.
Silke: Ja, egal, Dr. Rick war noch nie in Nähe meines Gesichtes. Ich möchte das einmal festhalten. Das Gesicht, alt... Nee, das ist ein normaler Lippenstift. Alt... Hier, meinst du? Diese Falten auf meiner Stirn, hätte der nervt einen Nervenzusammenbruch kriegen, wenn ich da reinkomme, der arme Mann. Mir hat mal ein... Bei der Klinik am Südring, die ich ja als Producerin verantwortet habe teilweise, hat mal ein Arzt, der auch Schönheitschirurg ist eigentlich.
Bärbel: Ist das permanent Make-up?
Bärbel: Alter, nochmal! Alles echt! Alles echt! Der würde sagen...
Silke: Da hab ich gesagt, was muss man denn hier gegen diese Zornes falten, was kann man denn da tun? Und dann ist er so ganz nah an mein Gesicht drängen und hat gesagt, da brauch ich aber mehr als eine Sitzung. Und dann hatte ich schon keine Lust mehr. Das ist zehn Jahre her, das ist eine absolute Unverschämtheit. Nee. Nee, ich glaube, das muss man ja dann immer wieder machen.
Bärbel: Ja, hättest du mal vor 10 Jahren angefangen, dann wär's jetzt durch mit den Sitzungen.
Bärbel: Ja, das muss man immer wieder machen. Es sei denn, du legst den Zorn ab.
Silke: Der Zuch ist abgefahren. Guck dir das mal an, da wohnen Menschen.
Bärbel: Ja. Es ist wie so ein in Österreich so ein Tal. Wo nie Sonn ... wo nie Sonnenlicht reinkommt. Also, ich ... ich Nein, nein, nein. Ich möchte dir gerne jemanden vorstellen. Und ich will dich fragen, ob dich dieser Mann interessiert. Vorname Kevin. Keine Vorurteile, keine Assoziation. Kevin Beresford wird auch Dahl Kev genannt. Dahl. Kev. Und der hat die Dallosphäe ins Leben gerufen. Das ist ein Typ ...
Silke: Das ist wieder eine Frechheit. Frech. Bitte.
Silke: Mhm. Wahrscheinlich nicht.
Bärbel: der überhaupt, der bezeichnet sich als Ambassador for the mundane, also als Botschafter für das Alltägliche. Und wir haben doch Alltag für vor Ort geschritten. Er liebt Kreisverkehre und puzzelt gerne und sammelt Tassen. Also der Typ ist total langweilig. Ja!
Silke: Ja.
Silke: Ich bin Team Kevin. Toll!
Bärbel: der total lustig und weißt du womit er aufgefallen ist er ist an einem kreisel gesehen worden mit dem anoraktes jahres passt zu unserem fashion thema und diese preisverleugung war für dal keff keff da le dal keff schon viel zu nerdy und aufregend er möchte das gegenteil sein zu dieser toxischen menusphere influencer die uns frauen ja alle ziemlich auf den sack gehen und
Silke: Sollen wir nochmal erklären, was eine Männisfair ist? Den Zuhörerinnen? Die Männisfair ist die, ich nenne sie mal Bewegung von Männern, die die Männlichkeit zurückwollen. Also das Patriarchat und wo Männer richtige Männer sind und wo Frauen, sag mal, wenig zu sagen haben. Gleichberechtigung ist da nicht so gerne gesehen. Die finden das ganz toll, wenn die Frau zu Hause bleibt, kocht, sich kümmert und eine echte Frau ist nicht so wie wir.
Bärbel: Ja, mach du das.
Bärbel: Nicht auf Position 1.
Silke: Man zwei mal die eigenes Geld verdienen.
Bärbel: Mit eigenem Konto und so. Krass. Krass. Krass. Krass. Krass. Krass. Auf jeden Fall. Fickt euch Leute in dieser Menospheer. Echt. Was seid ihr für arme Gestalten? Es lebe die Gleichberechtigung. So. Dahlkev ist natürlich schon längst für die Gleichberechtigung und feiert einfach diesen, so ein bisschen diese Langeweile in Strickjacke. Der Typ ist so skurril, dass ich ihn dir vorstellen wollte.
Silke: Ja, und Wahlrecht und so. So verrückte Sachen.
Silke: Toll!
Bärbel: Er ist jetzt nicht ein Typ, mit dem man auf die Met-Gala gehen könnte, wenn er da mit seinem Anorek des Jahres ... Anorek? Anorek, hast du denn einen ... Ich wollt grad sagen Mitarbeiter des Monats. Ja.
Silke: Ja,
Silke: Darle Katz. Mit seinem Anu-Rag. An-Rag.
Silke: Ich habe eine Mitarbeiterin des Monats, das bin ich selber, weil ich meine eigene Mitarbeiterin Aber du meinst, ob ich eine Alltagsheldin habe? Nein, aber ich habe eine Alltagsbewegung, die ich gut finde, die wollte ich vorstellen. Das der Fuck it Friday. Einmal jeden Freitag soll man etwas machen, wo einem am Ende egal ist, was andere Leute denken. Also man postet was, was man sonst nicht posten würde, weil man Angst hat vor den Rückmeldungen oder man macht diesen Anruf.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Ich
Bärbel: wie cool ist das denn?
Bärbel: ja!
Silke: Oder man wehrt sich gegen irgendwas, wo man sonst zurückgetreten wäre und gesagt hätte, komm, ist auch egal, ist mir jetzt den Stress nicht wert. Aber der Fuck it Friday. Mir egal, was andere von mir denken, mir egal, was das für eine Konsequenz hat. Ich finde das, es war ein Insta-Video, ich finde es leider nicht wieder. Aber es war der Fuck it Friday und ich wäre dabei. Das wäre einmal eine Viertelstunde, nimmt sich am Freitag, etwas zu machen, was man sonst nicht ...
Bärbel: Cool!
Bärbel: Das könnte doch... Finde ich super. Und hast du damit schon angefangen, letzte Woche?
Silke: Ich wollte es mir hier offen zur Diskussion stellen zwischen uns beiden und unseren Zuhörerinnen, was sie davon halten.
Bärbel: Mhm. Also ich poste ab und zu, was Aussagen sind gegen antisemitischen Hass. Und da denke ich manchmal vorher auch, hast du jetzt wieder Lust auf die ganzen Reaktionen und so weiter? Und mach's dann trotzdem. Weil es hat was mit einer eigenen inneren Haltung zu tun. Und da muss man das andere auch aushalten. Also
Silke: Ja, sehr gut.
Bärbel: für sich selbst wahrhaftig zu bleiben, braucht man manchmal, glaub ich, solche Fuck-it-Sachen. Weil sonst verlierst du dich in den ganzen Anpassungen und dann bist du gar nicht mehr präsent. Wer ist Silke oder wer ist Bärbel in ihrer Abgrenzung vielleicht zu anderen? Also zu Samira und zu Sonja und so weiter. Und dass man dann guckt, ja, Silke, das ist die, die freitags immer so crazy Sachen raushaut, wo man manchmal denkt, ups. Ich hab das aber auch manchmal Donnerstag und Montag, dass ich verrückte Sachen raushaue, wo ich hinterher denke, hm, fuck it.
Silke: Hahaha!
Silke: Gut, ich mach es jetzt am Freitag und werde es kennzeichnen bei Instagram, was mein Fuck it Friday Beitrag ist.
Bärbel: Ja. Okay, das kann auch was sein, dass man, sag mal, findet z.B. Kevdahl interessant. Oder geht das nicht weit genug?
Silke: Oder Friedrich Merz Doof, wie man möchte.
Bärbel: okay, ja gut. Aber da ist man momentan in einer sehr großen Gruppe.
Silke: Ja, sind ja die 75 Prozent oder so, ne, finden ihn nicht so richtig gelungen als Kanzler. Er schafft es jede Woche, das noch zu toppen, was er letzte Woche gesagt hat. Das finde ich beeindruckend und das hat eine gewisse Konsequenz auch.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Würde dich Friedrich Merz einladen in sein Beraterteam und sagen, was kann die KI für mich tun, Silke? Da würde ich einfach besser rüberkommen. Oder welchen Rat würdest du Friedrich Merz geben, dass er einfach besser performt?
Silke: Mhm.
Silke: einmal denken, also kurz denken bevor man spricht. Hast du das mitbekommen mit der Dame, die Hautkrebs hat? Wie empathielos kann eine Antwort sein? Und das ärgert mich, das kann man doch trainieren auch. Wenn man das nicht in sich hat, aus welchen Gründen auch immer, meine große Theorie ist ja ohnehin, gäbe es mehr Empathie, gäbe es mehr Gutes in der Welt und weniger Kriege, aber das bin jetzt hier mein Fuck it Friday Beitrag.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Mhm.
Silke: Aber das hat mich letzte Woche schon wieder so aufgeregt, wie man mit einem todkranken Menschen so umgehen kann. Wahnsinn. Das hatte so leichte Donald-Trump-Vibes, ehrlich gesagt. Und das finde ich sehr unangenehm. Was ich schon wieder gut finde, ist, dass er sich mit Donald Trump angelegt hat. Da muss ich sagen, gut. Aber das hat halt auch wieder Konsequenzen für uns alle, gell?
Bärbel: Mh. Ja, ja.
Bärbel: Also es wird natürlich, ja und es wird natürlich auch alles was du machst, wie du es machst, alles sofort beobachtet, was ja okay ist in der Demokratie. Wir haben das Internet, das ist ja nicht abgestellt wie in anderen Ländern, aber ich glaube du bist dann ja auch permanent kontrolliert und er macht einfach sehr viele Fehler, wenn es so eine Art Wie nennt man das? Warmherzigkeit mal geht oder Empathie, wie du sagst, mit Menschlichkeit. Ja. Nein, er müsste in so einer Art Empathiecamp. Aber die Zeiten sind natürlich auch raff. Also, da ist Kriege, du hast Energiekrisen, du hast keinen Kerosin, kein Benzin. Ich möchte das auch nicht alles lösen und denke da manchmal, vielleicht sollte ich mich hier regional mehr politisch engagieren und anfangen, hier in Ortsvereinen zu gehen.
Silke: Empathie mit Menschlichkeit. Er kann es überhaupt nicht.
Bärbel: Es ist ein hartes Brot. War's auch vorher?
Silke: Aber das war es doch auch für die Ampel schonend. Es ist ja nicht so, als wäre Wirtschaftsminister Robert Herberg dadurch spaziert, wie an einem lauen Sommerabend. Und da hatte der Oppositionsführer Friedrich Merz viel zu sagen und hatte viele Ideen, wie es besser geht. Ich warte seit einem Jahr. Ich warte seit einem Jahr.
Bärbel: Nein. Überhaupt nicht.
Bärbel: Dann hat er seine Chance bekommen. Er hat seine holprige Chance, das hat ja alles sehr holprig angefangen, noch nicht richtig genutzt. Das muss man sagen. Man weiß ja auch nicht, ob die richtigen Ministerinnen auf die richtigen Posten sind. Aber who am I to beurteile this?
Silke: Das ist auch noch eine Frage. Ich finde schon, dass man eine Meinung haben kann nach einem Jahr.
Bärbel: Ja, kam man auch nach einem Jahr und da ist ja einfach sehr viel schiefgelaufen. Also da sind sehr, sehr viele Fettnäpfchen, in denen er mit dem Kopfschrunk rein ist und das ist einfach schade. ich meine, die haben doch auch einen Beraterstab. Keine Ahnung.
Silke: Aber ich glaube, das ist nicht besonders beratungsfähig in bestimmten Dingen. Also einfach einmal durchatmen und der Frau mit dem Hautkrebs sagen, das tut mir sehr leid für Sie. Aber es wäre nett, Sie würden diese Falschmeldung, dass ich mehr Geld bekomme, nicht ungefiltert verbreiten. Das ist ja eine andere Reaktion als die, er gezeigt hat. Es ist Einsatz und der Ton macht die Musik, wie meine Mutter immer gesagt hat.
Bärbel: Oder... Ja.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Hm, hm. Nee, und diesen weichen, warmen Tonfall hat er einfach nicht drauf. Und das ist schade, weil ich glaube, dass man das schon braucht, gerade wenn die Zeiten draußen hart und rau sind und du einen brauchst, der dieses Schiff steuert, oder mehrere sind das ja auch, dass man dann sagt, ja, da wollen wir hin. Ich glaube auch, dass wir als Bürger und Bürgerinnen klarere Ansagen verstehen würden, wenn man sagt ... will noch mal kurz Frau Palle einbringen, das werden jetzt ein paar harte Jahre, aber dann ist alles umgebaut. Wenn du uns in Etappen immer sagst, das ist das große Ziel, wir sind jetzt da, das haben wir geschafft, gib mal einen Check. Aber das passiert ja auch nicht und alles ist sofort aufgeregt. Sofort gibt es die Aufregung. Irgendwas wird auf Tisch gelegt. Jeder geht schon rein und hat schon eine vorgefertigte Meinung. Dieser Raum, hey, was denkst du eigentlich? Wie lösen wir das? Diese Entsch...
Silke: Ja.
Bärbel: Diesen etwas entspannteren Raum haben wir ja auch nicht. Und richtig...
Silke: Ich glaube, könnte, vielleicht sehe ich es auch falsch, vielleicht könnte man diesen Raum erst mal intern haben in der Koalition, Dinge besprechen, gemeinsam eine Lösung finden und dann an die Öffentlichkeit gehen. Im Moment habe ich das Gefühl, wird jede Aussage von jedem in der Öffentlichkeit innerhalb der Koalition noch zerredet. Nein, ganz taktisch und klug auch. Ob der Opposition, wenn ich sie mal vorsichtige.
Bärbel: Ja. Mhm.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Nicht gut. Nicht gut. Ja.
Bärbel: Na gut, ich möchte eigentlich nicht dazugehören, diesem, es ist ja eine Fruststimmung gerade, dass man das Gefühl hat, Gott, wo stolpern wir denn hin, Autoindustrie und so weiter, aber wie können wir ja auch optimistischer in die Zukunft gucken, welche Möglichkeiten haben wir wirtschaftlich, haben wir kulturell, haben wir bildungstechnisch, dass wir
Silke: So, was würdest du denn, Friedrich Merz, raten?
Bärbel: Du hast ja immer das Gefühl, überall sind nur Probleme, aber nichts funktioniert ja. trotzdem... Nein!
Silke: Aber weil das auch nicht gut kommuniziert wird. Also ich verstehe den Frust der Menschen und ich verstehe die Angst und ich hab die ja auch, haben wir ja am Anfang des Gesprächs drüber gesprochen. Ich hab die ja auch, weil Dinge teurer werden und so und weil die Wirtschaft nicht gut läuft. Ich verstehe das alles. Aber ich glaube, dass es auch Dinge gibt, die gut laufen in diesem Land und die werden aber nicht thematisiert und nicht kommuniziert. Also ich würde jetzt vermuten, dass die Koalition auch schon ein paar gute Sachen auf den Weg gebracht hat. Die werden aber ähnlich wie bei der Ampel übrigens gar nicht groß diskutiert.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Mhm. Mhm.
Bärbel: Hm.
Bärbel: Genau, aber dass man selber nicht mit einspringt, jedes Mal sagt, boah, die da oben und die kriegen nichts hin und das ist alles so schrecklich und so. Ich meine jetzt auch nicht nur dich, die Gesamtstimmung ist ja gerade so ein bisschen so. Egal wo man hinkommt, ist es so, als wenn du die Deutsche Bahn und über das Wetter oder eben die Regierung schimpfst und trotzdem noch mal zu gucken, was können wir dazu beitragen.
Silke: weil immer nur das Negative gesehen wird.
Silke: Ne, das ist mein...
Silke: Mhm.
Bärbel: Ich will jetzt auch nicht debil dauergrinsen und sagen, alles ist super, wenn die Lebensmittelpreise steigen, wenn Benzinpreise unglaublich teuer sind, wenn alles so viel kostet. Und trotzdem kennen wir in unserem Umfeld noch sehr viele Menschen, die zwei-, dreimal im Jahr einen längeren oder kurzeren Urlaub machen oder sich sogar einen Skiurlaub leisten können, die zwei Autos haben. Es gibt ja noch diese Schicht, die das alles auch kann. Und auf der anderen Seite gibt es eben die, die das alles nicht mehr können und wo die Ängste so massiv sind. Also deswegen will ich nicht jetzt so dauergrinsen sagen, ja, alles ist gut, aber dass wir trotzdem auch gucken können, außer nörgeln, was können wir als Bürger und Bürgerin selber tun? Und da muss man eben, muss jeder bei sich überlegen, wo man anfangen kann. Weil ich denke, wenn wir alle zu viel nörgeln, auch wenn vieles scheiße ist. spielt das eben nur einer Partei wieder in die Hände. Und da hab ich diese Woche den Marcantier entdeckt, der hat ja den Theo de Haas-Preis bekommen. Und ... ja. Also, ich wusste gar nicht, was der für ... Ich hab den zwischendurch immer mal gesehen, aber an die Demos sich stellen, genau wie Caro Preißler, sich reinstellen, konfrontativ und trotzdem ruhig bleiben, also immer wieder konfrontieren und sagen, was machen Sie da, warum tragen Sie die ...
Silke: Ja, der ist toll.
Bärbel: Reichsflagge, was soll das, wieso wollen sie sich nicht impfen lassen, was auch immer. Und da sind teilweise so dumme, aggressive, bösartige, abweisende Kommentare und er geht da stoisch hin.
Silke: Wir müssen noch mal sagen, wer Markant ist. Markant ist ein junger Mann, mit Vornamen, Politikinfluencer, der sich an rechte Demos oder an T-CSD Demos stellt und die Leute fragt, warum sie so denken, wie sie denken. Und ich habe ein ganz tolles Hotel Matze-Interview mit ihm gehört, wo er so bisschen erzählt hat, wie er da hingekommen ist und dass er erst im Studium gecheckt hat, dass es Menschen gibt, denen es nicht so gut geht wie ihm. Er studiert Jura.
Bärbel: Ja, Influencer.
Bärbel: Mhm.
Silke: Und er hat es tatsächlich geschafft, ein paar Menschen schon da rauszuholen, gerade Jugendliche, die in diesen rechten Sumpf geraten sind irgendwie. Ich finde so spannend, weil er hat so einen unglaublich körperlichen Vorteil. ist zwei Meter neun groß und die meisten Menschen, die er interviewt, sind naturgegeben sehr viel kleiner als er.
Bärbel: Mh.
Silke: macht die Interviews noch mal so besonders, weil er in seiner Größe sehr einschüchtern wirken könnte, aber eben das nicht ist. Und er bleibt immer ganz ruhig und hat immer alle Argumente zur Hand und er macht das ganz toll, markant ist toll. Verlinke ich auch.
Bärbel: Der fragt nach und dann sagt er, aber wieso sind sie, was haben sie denn gegen Homosexuelle? sind das so versteinerte Gesichter von irgendwelchen Typen, die noch nicht mal Worte für ihren Hass haben? Du siehst natürlich alles. Du siehst es auf den T-Shirts mit den Sprüchen. Und er hat auch so bisschen manchmal so eine naive Art zu fragen und bricht dadurch alles auf. Also richtig toll.
Silke: Ja, er macht es gut.
Bärbel: Vielleicht laden wir den mal ein hier zu uns oder ich lade ihn ein in den Sonntagstalk. Why not? Oder beides. Also, Markant, wir haben dich auf dem Schirm und finden dich sehr, sehr, sehr, sehr gut und Silke verlinkt dich mit uns.
Silke: da beides.
Silke: Super Typ!
Silke: Äh ja, ich verlink ihn in den Show Notes, wir alle wissen ja, wo die sind.
Bärbel: Nö. Ganz genau, ganz genau. Ja, jetzt ist Freitag mit einer ganz normalen Woche. Nächste Woche ist irgendwie Brückentag und langes Wochenende, ist das ganze Land auch schon wieder weg. Ja, genau.
Silke: Es ist Vatertag und morgen ist ein Jahr Alltag für Fortgeschrittene. Ein Jahr! Und wir haben nicht eine Folge ausfallen lassen, das muss man auch mal hinbekommen. Trotz aller Urlaube, Krankheiten, sind Maschinen einfach. Ich sag's dir.
Bärbel: Hüüüü Das
Bärbel: Wir sind solche... Wir sind einfach Maschinen. Komm, lass abklatschen. Komm, hier, komm, klatsch ab. Bang. So, ihr Lieben, Folge 53 ist durch. Seid Maschinen, wo immer ihr seid. Macht was Schönes, entspannt euch. Seid Schlafmaschine oder Lachmaschine oder Politikmaschine. Ja, genau. Moms.
Silke: Tschüss!
Silke: Genießt den Muttertag. Sonntag ist Muttertag. Tschüss!
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