050 - Frau Trainerin Eta, Timmy-Update & Sex-Schlaf-Taktik
Shownotes
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Sexismus, Wal-Update und Me-Time: Folge 50 dreht sich um aktuelle Hits wie die erste Bundesliga-Trainerin Eta, Timmy's Schicksal und eine Zuschrift, die viele Frauen kennen werden. Dazu Trauer um Klassenlehrer Arnoldy, Wandern und Schnäppchen-Jagd.
In dieser Folge:
Hate gegen Marie-Louise Eta als erste Frau-Trainerin.
Timmy der Wal: Luftkissen-Plan und Robert's Abwesenheit.
Trauer um Klassenlehrer Franz Josef Arnoldy.
Sich schlafend stellen: Okay oder arschig?
Wandern mit Höhenmetern und treuem Hund.
Schnäppchen-Apps und Sparfreude.
Lufthansa-Streik, Trump-Papst und Ungarn-Wahl.
💬 Schreibt uns eure Fragen! E-Mail: aff@baerbel-schaefer.de Website: www.baerbel-schaefer.de
🔔 Folgt uns: Hosts: Bärbel Schäfer und Silke Zapatka
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Transkript anzeigen
Silke: Es ist schon wieder Freitag. Hast du mich vermisst?
Bärbel: Ich verstehe Sie. Ich habe dich sehr vermisst. Sehr. Ich habe die Tage rückwärts gezählt, bis wir endlich wieder Podcast haben. Aber jetzt bin ich doch ein bisschen erstaunt, wie schnell die Woche rumgegangen ist. Ich weiß nicht, wie es dir geht oder wie es euch geht. Herzlich willkommen zu Alltag für Fortgeschrittene. eine Woche, die vorbei geflogen ist.
Silke: Yes, die Kinder sind wieder in der Schule in unseren beiden Bundesländern. Das schadet auch nichts, so richtiger Alltag.
Bärbel: Ich liebe ihr Alltag, das weißt du ja. Und trotzdem gibt es ja Dinge, die noch unverändert sind. Timmy atmet und brustet immer noch in der Bucht. Da will sich ja jetzt eine Milliardärsfamilie irgendwie beteiligen und mit Luftkissen versuchen, aus der Bucht ins offene Meer zu ziehen. Und unser Robert, der Meeresbiologe, den wir hier auch mal kurz gefeiert haben, ist abgetaucht. Warum?
Silke: Das arme Tier. Vielleicht könnte man das mal in
Silke: Er ist auf einer Expedition. Mehr weiß man nicht.
Bärbel: gar nicht abgetaucht. Na gut.
Silke: Es ist mysteriös, wir werden es in den nächsten Wochen vermutlich erfahren.
Bärbel: Wirst du misstrauisch jetzt ob seiner Kompetenz, müssen wir der Misstrauisch werden?
Silke: Nee. Ach, nö. Vielleicht ja. Vielleicht müsste ich mehr hinterfragen, aber im Moment noch nicht.
Bärbel: Vielleicht war er so eine Art Ersthelfer. Du hast einen Unfall, du bist da, du versuchst zu helfen, dann entwickeln sich die Dinge weiter, aber du musst auf eine Expedition und kannst nicht weiter zuständig sein.
Silke: Naja, er wollte ja bleiben, aber er wurde ja weggeschickt und dann ist Timmy nochmal auf eine Sandbank gefallen. Übrigens Timmy wegen Timmendorfer Strand. Haben wir uns letztes Mal gefragt, aber...
Bärbel: okay. Ja, jetzt hab ich's auch ... Ich hab eigentlich so naheliegend, so blöd, wir das nicht kapiert haben. gut, auch wir stehen manchmal auf dem Schlauch und hoffen, dass es euch natürlich gut geht. Es war eine wilde Woche, zumindest wenn man Fußballfan ist und auf einmal feststellst, Silke ... Oh, auch eine Frau kann Bundesligatrainerin werden. Es ist ... Ja, genau, Marie-Louisa Ehter.
Silke: yes, Frau Ehter.
Bärbel: ist bei Union Berlin, da ist ja der Vorgänger rausgeflogen, Trainer ist ja in Schleudersitz und jetzt macht den Job ne Frau. So what, würden wir beide sagen, oder?
Silke: Ja, also ich finde, es wurde mal langsam Zeit. Die Kommentare ganz anderer Auffassung, wie Luca sagen würde, dem ich so gerne folge. Es ist ein Wahnsinn, was diese Frau und auch die Union Berlin sich anhören müssen. Also, dass ja kein Mann in so einer Kabine eine Frau ernst nehmen könnte, vor allen Dingen nicht als Fußballer, das ist ja klar. Sowas schreibt dann Hans-Hubert von seiner Couch aus. Ich denke, Hans-Hubert, dich würden sie vielleicht auch nicht ernst nehmen. Vielleicht geht's am Ende Kompetenz und gar nicht Geschlecht, aber das ist wieder meine links-grün-versiffte.
Bärbel: Aber wie sexistisch bitte ist das? Weil geschlechtsspezifische Hate bekommt Frau Ehtha ab. Man fragt sich eigentlich, die trainiert ja jetzt nicht erst seit gestern auch schon die U19 bei Union Berlin. Und ist es da noch niemandem aufgefallen, dass sie eine Frau ist? Wir haben Schiedsrichterinnen, haben Kommentatoren, wir haben Geschäftsführerinnen. Und jetzt macht's halt eine Frau ... Ja. Es ist einfach so krass. Nein.
Silke: die aber alle auch angepöbelt werden, ob ihres Geschlechts. Das ist ja für keinen einfacher Job, wenn man als Frau in dieser Männerdomäne, weil richtig gegen den Ball treten kann, nur jemand mit einem Penis-Battle.
Bärbel: Ja, und wie würden, äh, ich meine, Männer, in weiblich dominierten Berufen sind, da machen wir Frauen ja auch nicht so eine Hate-Welle, ehrlich gesagt. Also von daher versteh ich das nicht. Die Frauen sind wirklich Wegbereiterinnen und bahnen den Weg für zukünftige Trainerinnen in der Bundesliga. Etwas mehr Offenheit, mehr Willkommenskultur hätte ich mir da ehrlich gesagt schon gewünscht von denen. Männern, da solchen Hate schon wieder ins Netz schütten.
Silke: Aber genau diese Männer sind auch übrigens der Grund, warum sich homosexuelle Bundesligaspieler nicht outen möchten.
Bärbel: Ist doch krass. Also vorgestern lief ja noch das Spiel mit Bayern. Da ist man ja immer begeistert, weil die Bayern ja irgendwie das Spiel noch so gedreht haben und dann in den letzten Minuten noch die Tore schießen. Es ist ja so leidenschaftlich, aber wenn diese Leidenschaft in Hass umschlägt, dann hasse ich Fußball. dann... Das... Nein und...
Silke: Ja, ich auch. Das ist nicht mehr mein Fußball.
Bärbel: Warum schreibt man, gib ihr doch ne Chance? Ich meine, aus Gründen fliegen viele Trainer andauernd von ihrem Posten. Und warum soll die nicht auch mal eine Frau besetzen? Die soll auch scheitern, die kann auch scheitern, die wird auch Fehler machen, sie wird auch verlieren. Aber lass es sie doch genauso versuchen wie einen männlichen Trainer.
Silke: Ja, wir sind Team ETA. Sie war übrigens auch meine Alltagsheldin. Gut, dass wir die direkt am Anfang einmal durchgesprochen haben. Ist nicht schlimm. Das muss man sich nämlich auch trauen, als Frau zu sagen. Alles klar, dann werde ich die erste Frau in der Bundesliga. Das ist auch mutig.
Bärbel: das wusste ich nicht.
Bärbel: Ja, das denke ich auch, dass da Mut zuhört. Glaubst du, dass sie selber das erwartet hat, da solche Reaktionen kommen? Weil der Vorstand von Union Berlin war ja ein bisschen geschockt. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass es dann doch so heftig ist, weil ein Club, ihr die Kompetenz, da hängt so viel Verantwortung dran. Es geht Geld, es geht Plätze in der Liga und so weiter und so weiter. Dass sie sich das schon genau überlegt haben, aber ...
Silke: Ja, ist jetzt, Union Berlin ist glaube ich elfter aktuell in der Liga. Das ist jetzt mehr so Niemandsland der Tabelle. Da geht es nicht mehr die Meisterschaft, da geht es aber auch nicht mehr den Abstieg. Der Borussia Mönchengladbach ist nicht weit weg, muss man sagen, in die andere Richtung allerdings. Aber ja, ich finde es gut, dass Sie es versucht haben, aber die Heftigkeit hat mich jetzt nicht überrascht. Ich bin ja viel im Stadion, da ist man als Frau ja auch schon mal nicht so gern gesehen. Im Zweifel.
Bärbel: Da werden wir gerne mit Werder!
Bärbel: Nee, mich auch nicht, aber ich glaub ...
Bärbel: Warum bist du denn im Stadion bei den Heimspielen?
Silke: Ich hatte ganz lange eine Dauerkarte für Borussia Mönchengladbach. Jetzt gehe ich noch gelegentlich, habe aber Anfang dieser Saison ein Spiel gesehen und danach habe ich gesagt, diese Saison gehe ich nicht mehr. Das habe ich auch durchgezogen.
Bärbel: Echt?
Bärbel: Aber warum wolltest du nicht mehr gehen? Als Fan geht man doch immer!
Silke: weil es so erbärmlich schlecht war. Nein, das war, das war kurz vor der Arbeitsverweigerung.
Bärbel: ich wusste sowieso nicht, dass die sogar Dauerkarten vergeben, wenn man sich das mit so viel masochistischer Haltung das alles aushalten will. Aber uns Werder-Fans geht's ja gerade nicht anders. Aber als Fan musst du auch durch die Dunklin-Phase, du kannst nicht nur schön wetter oben die Europa- und die Champions League-Plätze und dann applaudieren, wenn wieder Sonne scheint.
Silke: Ja, ja,
Silke: Die Gefahr gibt es bei einem Borussia Mönchengladbach-Fan ganz sicher nicht, dass er ein Schönwetter-Fan ist. Das ist mehr Trauer als Glück, muss man sagen. So, ich glaube, wir müssen mal vom Fußballthema weg, falls überhaupt noch jemand zuhört.
Bärbel:
Bärbel: Doch, auf jeden Fall. Worüber möchtest du gerne sprechen? Wir hatten schon Tiere und Fußball, das läuft immer.
Silke: Ich würde gerne heute darüber sprechen, dass mein Klassenlehrer verstorben ist und mich das sehr traurig gemacht hat.
Bärbel: Aus welchem Jahrgang? Grundschule? Mhm, Mittelstufe,
Silke: Fünf bis zehn, nee, vom Gymnasium, Mittel- und Unterstufe, Franz Josef Arnoldi, der beste Lehrer, die Welt je gesehen hat. Ein ganz feiner Mensch, der mich sehr geprägt hat und ohne den ich das Abitur nicht gemacht hätte. Das muss man auch sagen.
Bärbel: Krass! Also der hatte ich noch begleitet nach der 10. Klasse auch, weil er offensichtlich war in der Oberstufe dann ja raus.
Silke: Der hat zum Beispiel, ja genau, er wollte, er hat gesagt, ich versuche euch in der Oberstufe nicht mehr zu unterrichten, denn niemand hat verdient, mich neun Jahre am Stück zu haben. Das fand ich einen ganz süßen Satz. Und der ist überraschend noch relativ jung, mit 72 verstorben und das hat mich schockiert und ein bisschen mitgenommen diese Woche.
Bärbel: Jetzt waren wir heute schon den Tag zusammen, du hast das gar nicht erzählt. Wie hat er dich denn geprägt?
Silke: Ja, weil wir ja auch zu tun hatten heute. Das war einer der Lehrer, der jeden Schüler da abgeholt hat, wo er war. Also ich kam jetzt nicht aus dem Akademikerhaus, sondern war die erste mit meinem Bruder zusammen auf dem Gymnasium. Meine Mutter konnte uns gar nicht unterstützen, weil sie einfach nicht wusste, wie es geht. Und ich hatte aber einen Klassenlehrer, gemacht hat, der alles dafür gegeben hat, dass wir alle in dieser Klasse durchkommen und eine gute Zeit haben in der Schule und Rücksicht genommen hat zum Beispiel darauf, dass meine Mutter ja gar kein Geld hatte. Aber ich war auf jeder Klassenfahrt dabei. Auch weil Herr Arnoldi sich gekümmert hat.
Bärbel: Super! Wow, Grüße gehen raus an die Familie, die jetzt eine schwere Zeit hat. Und hattet ihr denn so in den letzten Jahren noch Kontakt? Habt ihr den eingeladen auf Abi-Feiern? Oder woher? Weißt du das? das in der Stadt? ja. Gehst du zur Beerdigung?
Silke: Ja.
Silke: Es gab eine Traueranzeige in der Lokalzeitung. Die war schon. Ich habe leider das erst am Dienstag erfahren und die Beisetzung war schon im März. Aber ich habe eine Karte geschrieben und seine Frau, die auch Lehrerin an meiner Schule war.
Bärbel: Mh!
Bärbel: Ach, wie süß. Aber es gibt immer wieder den einen oder die anderen Lehrern, eben, und ich glaube, das, ganz viele sind, die mehr machen als Standard, die sich einsetzen, die wollen, dass die Schüler ihre Flügel ausbreiten, dass sie schaffen, dass sie einen Weg gehen. Und offensichtlich hat der dich da ja sehr gut erreicht.
Silke: Ja.
Silke: Ja, Englisch war sogar mein Lieblingsfach unter anderem, weil er es so spannend unterrichtet hat. Und ich wollte immer so akzentfrei sprechen wie er. Zumindest hat sich das für mich akzentfrei angehört. Ob es war, das hätte ich jetzt noch mal gerne rausgefunden, aber ich wollte es immer so gut können wie er. Das war eine gute Motivation. Der war einfach super.
Bärbel: Ja, und damit verabschiedet man sich auch selber noch mal von so einem Lebensabschnitt, an den Geschichts-, oder Sport-, oder Biolärer oder Lehrern kannst du dich vielleicht nicht so erinnern. Das war jetzt einer, der dich ganz, ganz stark geprägt hat,
Silke: Ja, weil der natürlich als Klassenlehrer auch viel Kontakt zu uns hatte, sechs Jahre lang und sich auch einfach privat, der war auch 17 Jahre lang SV-Lehrer, also Schülervertretungslehrer. Der war 37 Jahre lang an meiner Schule. Also der hat mir als die Hälfte seines Lebens an diesem einen Arbeitsplatz verbracht. Das ist ja auch verrückt, wenn man da mal drüber nachdenkt. Davon 17 Jahre Vertrauenslehrer mit sehr wechselnder Kundschaft.
Bärbel: Mh.
Bärbel: mein Gott.
Bärbel: Mmh. Mit immer wechselnder Kundschaft.
Silke: mit vielen, Klassen, die er von der 5 bis zur 13 begleitet hat, das ist schon toll irgendwie.
Bärbel: Vielleicht hat er sogar noch die Kinder der Schüler, die er auch mal hatte, wenn die dann in der Gegend geblieben sind, hat er dann noch mal die Kinder auch unterrichtet. Krass!
Silke: Hatte!
Silke: Mein großes Patenkind hat er unterrichtet.
Bärbel: Ja, siehst du, da geht die Staffel gleich weg. Ja, siehst du, mein Gott. Nee, es gibt so Leuchtturmlehrer und Lehrerinnen und ich glaube schon, dass das dem Lehrpersonal bewusst ist, was die für einen Einfluss haben, im positiven, aber eben auch im negativen Sinne, wenn du jemanden hast, der, was hoffentlich ja die Ausnahme ist, auch Schüler und Schülerinnen klein macht oder ...
Silke: Die ist aber auch schon lange durch mit dem Abi.
Bärbel: nicht unterstützt und dass die Bedingungen heute an vielen Schulen auch sehr, schwierig sind, das weiß ich auch. Von daher feiere ich jeden und jede, die diesen Job ergreift. Und ich bewundere das sehr, also muss ich sagen. Und der Input für Kinder ist ganz wichtig. Also gerade in diesen, ja auch für, das waren ja auch für uns schlimme Jahre. Also fünfte Klasse bis zehnte Klasse warst du ja out of brain.
Silke: Ja, und sind sie auch bis heute die jungen Menschen.
Bärbel: Ja. Also, Herr Annoldi, ich hatte sie nicht, aber ich bin jetzt ein bisschen traurig, dass ich sie nicht hatte. Genau. Wir haben eine Zuschrift bekommen, die finde ich sehr, sehr verrückt. Also, ähm, ich weiß nicht ... was du dazu sagst, aber ich bin da sehr gespannt drauf. ... ähm, die kommt von Brigitte, die aber gerne Gitti genannt wird. Und
Silke: Gute Reise!
Silke: Ui!
Silke: Okay.
Bärbel: Brigitte fragt uns, weil sie sich manchmal ein bisschen schämt, ob wir alle das auch machen. Und dann hast du schon eine Idee, was es sein könnte? Die Frage ist eigentlich so süß, ich fühl dich voll, Gitti. äh, machst du das manchmal? Also, die Frage ist, hat geschrieben, hallo Silke, hallo Bärbel, wie geht's euch? Und super Podcast, ich hör euch immer mittendrin im Leben. Also, sie sehr viel sehr Nettes geschrieben, hat sie gesagt.
Silke: Ich bin so gespannt. Ich habe keine Ahnung.
Bärbel: Aber so nett, wie ich jetzt schreibe, bin ich manchmal gar nicht. Ich stelle mich schon schlafend, wenn mein Mann, der im Schichtdienst arbeitet, nach Hause kommt. Macht ihr das auch manchmal? Und sie fühlt sich dabei schlimm, aber sie will dann einfach ihre Ruhe haben und kommt sich dann so vor wie bei GZS, wie bei so einer schichten Schauspielerin. Und dann ruft der Mann von unten so leise und sie antwortet aber nicht. Weißt wie ich das meine? Oder wie sie das mein... Ja.
Silke: Ich weiß genau, was Gitte meint. Ich mach das nicht, weil mein Mann in der Regel zu Hause ist, wenn ich einschlafe. Ich versteh's aber. Manchmal hat man keine Wörter mehr für den Tag und auch keine Energie mehr für ein Miteinander. Und dann muss man eben ... Me time. Das ist Me time. Sie setzt sich nicht in die Badewanne und macht sich eine Gurkenmaske aufs Gesicht, legt sich ins Bett und tut so, als würde sie schlafen. find's total okay.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Aber sie könnte doch ihrem Mann auch sagen, Schatz, möchte gerne alleine sein, will einfach schlafen, liest unten noch was oder guck Fernsehen oder schau eine Serie oder liest die Zeitung und komm dann nachher. Also du denkst eher an Me Time. Du denkst jetzt nicht, dass die Gitti da keinen Sex will und deswegen so tut, als wenn sie schläft? Nein?
Silke: Ja.
Silke: Ja, auch das. Aber auch das ist ja dann okay, wenn man das... vielleicht kommt es auf der anderen Seite nicht an, wenn man sagt, ich möchte jetzt nicht.
Bärbel: Hm, kann auch sein. Ich mach das auch manchmal. mach das auch manchmal. Wir arbeiten ja immer zu ganz unterschiedlichen Zeiten. Und dann kommt mein Mann auch so ... dann sagt hallo, ist noch jemand wach? Und ich mach dann schnell das Licht aus, wenn ich schon höre, dass er ... Und dann denk ich, nee, boah, jetzt noch mal labern, noch mal wach werden, noch mal aufstehen, noch mal hingehen, noch mal alles zurück auf Start. Nee, mach ich nicht.
Silke: Es gibt wahrscheinlich Gründe, warum Gitte das so macht. Ich find's okay.
Bärbel: Ich mache das selten, aber ich kenne das auch, Gefühl, du dieses schönste Gefühl, du nach so einem schönen Tag dich so auf deine Matratze wirfst und mit der Matratze und dem Kopf küsst, da liegst du schon so gemütlich, so kurz vorm Einschaffen.
Silke: Aber im Prinzip schläft man dann schon nur mit offenen Augen.
Bärbel: Du meinst, die betubt den Mann gar nicht, Digity. Die ist eigentlich schon im Lalaland.
Silke: Nö. Im Prinzip ist sie ja schon weg. Jaja. Oder sie scrollt grad noch sinnlos durch Instagram und guckt sich an, wie andere Leute Zwiebeln schneiden.
Bärbel: Gott, das mache ich nicht im Bett. Machst du das im Bett? Nee, das mache ich vorher unten auf der Couch, aber das würde ich nicht mit ins Bett nehmen.
Silke: Ja klar.
Silke: Leider ja, ich da sagen. Schlau ist es nicht.
Bärbel: Und dann kannst du noch gut einschlafen.
Silke: Ja, also ich gucke ja nicht, wie andere Leute sich gegenseitig vermöbeln, sondern wie die, weiß ich nicht, Zwiebeln schneiden oder ihr Badezimmer renovieren.
Bärbel: Hahaha Wir hatten bei Notruf neulich so einen Fall, da haben die gesagt, dass sehr viele Unfälle passieren, während du so im Bett liegst und in deinem Handy guckst und dann werden die Leute müde und dann knallt das Handy runter auf die Brille, auf die Nase. Du hast doch... Der ist doch voll ungemütlich. So, dann auf der Seite aufgestützt auf dem Arm.
Silke: Der ja für Anfänger. Er ist für Anfänger. Ich liege auf der Seite.
Silke: Nee, das ist total gemütlich. Nee, nicht aufgeschüttet, auf einem hohen Kissen und dann so. Wie ich mich hier auch so hinlege, ist auch ein bisschen dumm.
Bärbel: Ach so. Aber kannst du dir vorstellen, dass du so müde bist, dass dir das Handy runterfällt?
Silke: Nein, also ich kann nichts ausschließen, weil ich wirklich tollpatschig bin, aber im Moment sehe ich es eher nicht.
Bärbel: Auf jeden Fall, Gitti, fühlen wir dich. A, du willst keinen Sex, B, du willst nicht mehr reden, C, willst einfach nur deine Ruhe haben. Ich glaube, dass da sehr, sehr viele draußen sind, die aus unterschiedlichen Gründen ... äh ... wenn der Mann zum Beispiel gefeiert hat, Alkoholpegel ist ein anderer Level als dein eigener, und dann leilt er sich da ins Bett. Und will noch Action oder will noch was erzählen oder so, dann denkt man ja auch manchmal, uuuh.
Silke:
Bärbel: Oder wenn man selber früh aufstehen muss. Kann ja auch was Schönes sein. Ich rede gern mit meinem Mann, aber ich weiß, wenn wir anfangen dann zu reden, dann kann das auch schon mal dauern.
Silke: Ja ja.
Silke: Ja, ich finde das total legitimiert.
Bärbel: Okay, braucht Gitti sich nicht zu schämen, unseren Augen. Nein. Aber man Nee, aber man könnte auch sagen, Schatz ... Heute ... schweige ich.
Silke: Nein, sie tut ja keinem weh.
Silke: Ja, aber das setzt ihr vor, dass der Rezipient das versteht und akzeptiert.
Bärbel: Ja, aber du gehst immer davon aus, dass der Typ von GT das nicht kapiert.
Silke: Ja, es wird ja Gründe geben, warum sie es so macht und nicht anders. Nach mehr als zweieinhalb Tagen Ehe.
Bärbel: Ja, das stimmt. Ja, wir könnten sie ja fragen, ob sie mit ihm denn vorher gesprochen hat. Also, das wäre unsere Boomerang-Reaktion, noch mal zu fragen, hast du denn vorher mit ihm schon mal gesagt, es gibt einfach Tage, in denen sind wir ausgelabert. Wir haben im Job gelabert, mit der Familie, mit Freundinnen, mit Nachbarn, mit der Müllabfuhr, mit was weiß ich wem, wir können einfach nicht mehr. ... Stille.
Silke: Richtig.
Bärbel: Herrlich. Gut, Gitti, Grüße gehen raus. Danke für deine Zuschrift. Ich fand die sehr, sehr spannend. Ich bin gespannt, was du uns noch mal an Details schickst. Gib uns ein Follow-up.
Silke: Ja.
Silke: Und falls einer von euch uns auch eine Frage stellen möchte, dann schickt die doch an aff at bärbel-schäfer.de.
Bärbel: Ganz genau. schauen in den Alltag und versuchen für euch das noch mal durchzudenken und vielleicht auch eine kleine Lösung zu finden. Gitti braucht jetzt keine Lösung, weil die macht's ja aber sie wollte uns das schreiben mit dem Gefühl, muss man sich dafür schämen oder ist das irgendwie arschig? Ich find's nicht so arschig.
Silke: Ach man, kann muss ich für ganz wenige Dinge schämen, die tut ja keinem weh. Das ist ja nicht moralisch verwerflich, was sie da macht.
Bärbel: Ja. Und weißt du was? glaube, der Mann macht das umgekehrt manchmal auch.
Silke: Und uns hören ungefähr fünf Männer zu. Männer, schreibt mal, macht ihr das auch?
Bärbel: Vielleicht macht er das auch. Vielleicht macht er das auch. Zum Beispiel meiner... Ja, macht es mal. Meiner sagt dann zum Beispiel, wenn ich jetzt auf einer Lesung war und fahre zurück, sagt er mal, Schatz, ich warte auf dich. Und dann komme ich 1.30 Uhr nach Hause oder Mitternacht und dann so, hallo, wie war es denn? Und dann ist er noch so... Ich wie eine kleine Leuchttrakete voll wach. Ich denk nur, hoffentlich schlafen die alle, ich nach Hause komm, einfach nur die Sachen abladen, abschminken und selber pennen gehen.
Silke: Das ist der umgekehrte Fall, du würdest dir wünschen, dein Mann würde so tun, als dass er schläft.
Bärbel: Gott, ich weiß nicht, wie man so viel Energie haben kann. Na ja, gut. Was hast du noch? Schon wieder?
Silke: Werbel, war wandern. Ich war wandern. Ja, am Sonntag. Das habe ich dir schon erzählt, aber ich möchte es auch nochmal allen anderen erzählen, weil ich es so aufregend fand. Ich bin nämlich wandern gewesen, das in sich ist schon eine Nachricht, aber mit Höhenmetern. Und ich bin nicht gestorben. Toll, oder?
Bärbel: Und du hast keine Sauerstoffflasche dabei gehabt, nehme ich an? Wie hoch? mein Gott! mein Gott, das ist ja mega krass! Ja, da sind schon ganz andere Witterungsverhältnisse.
Silke: Nein, nein, ich musste den Rucksack nicht selber tragen. 220 Höhenmeter haben wir gemacht. Das für jemanden, im Flachland lebt, schön viel. Ja, in der Ruhe Eifel, ist richtig, puh, da war richtig Steigung dabei, Mein Mann. Mein Mann. Und der Hund hat einmal sehr süß, da bin ich so einen Hang hochgekrackselt, wirklich nicht zweieinhalb Meter vielleicht, nicht gefährlich. Aber der Hund war irritiert und ist so neben mir geblieben und hat immer geguckt, dass ich nicht falle. Ich weiß nicht, was dieser 25 Zentimeter Hund hätte tun wollen, falls ich gefallen wäre. Er wäre auf jeden Fall nah gewesen. Nee, nee.
Bärbel: Okay. Und wer war dein Sherpa? Wenn du sagst, musst... das ist aber nett. Das ist aber sehr nett.
Bärbel: Auf allen Vieren warst du? Krakseln klingt so. Okay.
Silke: Ich bin schon aufrechter hochgekrackselt. Ja, es war halt kein Weg, sondern das hätte ich mich nicht getraut vor einem Jahr.
Bärbel: Ihr habt die Abkürzung genommen durch den Wald und plötzlich war es so steil,
Silke: Oscar und ich genau und mein Mann ist den langen Weg gegangen und Oscar ist so neben mir geblieben so, was macht sie denn, was macht sie denn? mein Gott. Ja, das machen wir auch nächste Woche wieder, damit ich im Training bin.
Bärbel: Sie geht alleine. cool! Ja, ist doch super!
Bärbel: Okay, aber wofür trainierst du?
Silke: für gesundes Herz-Kreislauf-System.
Bärbel: Sehr gut, sehr gut, sehr sehr gut, sehr gut. Gut, dann können wir auch mal eine Wanderung machen. Dann nehmen wir beide die Hunde mit.
Silke: Mhm, den Feldberg hoch dann.
Bärbel: Ja zum Beispiel, das sind glaube ich 400.
Silke: Wie viele Höhenmeter sind das? trainier ich noch ein bisschen vorher.
Bärbel: Da hab ich ja für meine Alpenüberquerung trainiert und hatte zwischendurch die Säcke mit dem Hundefutter hinten im Rucksack. Ja, ganz genau. Doch. Deswegen, noch sagst du das, warte mal ab, in drei bis fünf Jahren dann lachst du nur. Aber da ... Ja. Ja, du machst gleich die Achttausende. Und zwar, das sind ja mehrere.
Silke: Weiß ich nicht. Deswegen keine Alpenüberquerung für mich.
Silke: Gehe ich auf ein Himalaya, gehe ich dann? Ich mache direkt richtig. K2 Himalaya. Ja klar, ohne Sauerstoff.
Bärbel: Guck, ob du da empfangen hast, dass wir Alltag für Fortgeschrittene von da aus noch machen können.
Silke: Fertig in so einem... Ich hab so ein paar Dokus gesehen über Leute, da hoch sind, die in irgendwelchen kleinen Zelten in einem Schneesturm an so einem Abhang hängen. Sicher, da seh ich mich auf jeden Fall. Ich, die gerne schöne Hotels mag.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Ja, nee, das sind doch so Plateaus oder so Stationen, wo du dann gucken musst, kriegst du noch Luft oder kriegst du diese Sauerstoffkrankheit? Toll. Mit Schwindel und so. Hast dir freigenommen, hast das Outfit, hast alles gebucht, und dann merkst du, dass du die Höhenkrankheit bekommst auf der zweiten Station. Aber da hat's ja jetzt auch ein, zwei Gerichtsurteile gegeben, dass der Mann seine Frau hat liegen und da ungefähr so halb erfrieren lassen.
Silke: Richtig gut. Es hört sich richtig schön an. Das machen wir Bärbel.
Silke: Nee, hat erfrieren lassen, die Frau ist tot.
Bärbel: Genau, die Frau ist die tot, ja, die ist tot. Und wenn du dir anschaust auf einige Bergspitzen, so ganz berühmte Wandertouren, da stehst du ja schon mittlerweile im Stau, oben zum Gipfelkreuz zu kommen.
Silke: Und sie ist tot, ja.
Silke: Ja, die Ruheäufe reicht mir. Ich habe, glaube ich, zwei Leute getroffen unterwegs. Das ist genau die Art von Tourismus, die ich mag. Nein.
Bärbel: Sehr gut. Und da lag auch nicht so viel Müll rum, da lagen keine Leute, die nicht mehr konnten. Teilweise gehen die Wanderer auf diesen ganz verrückten Expeditionen ja an Leichen vorbei und gehen einfach weiter.
Silke: bitte. Ich weiß nicht, was das für ein Hobby ist, aber ich finde es nicht spannend.
Bärbel: Nicht spannend.
Silke: Nein. Möchtest du den Himalaya hochgehen oder so oder den Mount Everest? Ich denke nicht.
Bärbel: Nein, nein, auf gar keinen Fall. Nein, mir reicht das. Ich hab das ja einmal gehabt mit diesen Höhenmetern. einmal Frühstücken, Schuhe an und dann 900 Meter hoch, 1800 Meter hoch, 1200, 1100 Meter hoch. Ja, ich hab das ja gar nicht verstanden. Ich dachte am Anfang, das ist die Strecke, die wir laufen, aber die ...
Silke: einem Tag?
Silke: 1.100 Meter würden wir gerade noch schaffen, aber hoch halt nicht. Gott, Bärbel, wirklich.
Bärbel: Ja, schlimm. Und das so, ja, und dann auch so Felsen, wo du so ganz große Schritte machen musst und musst dich da so halb hochziehen. Und dann hab ich immer gefragt, wofür sind denn die Haken in der Wand? Und dann wusste ich's, weil dann gab es nachher keine Baumgrenze mehr und nur noch so Geröll und Platten. Und da war ich dann wirklich auf allen Vieren. Mit einer Freundin, die auf einmal da oben sich am
Silke: Nein.
Silke: Das hört sich ja nach einem tollen Urlaub an.
Bärbel: auf dem Weg festgekrallt hat und hatte so einen Höhenangstanfall. sagte, sie gehen nicht weiter. Und wir waren schon die beiden Letzten. Also, sie war sonst immer ganz weit vorne, aber ... ich war einfach nur froh, dass die auch mal was hatte.
Silke: Ja, das könnte ich sein.
Bärbel: es war schlimm. Bin ich nicht so allein? Ich warte gerne auf dich. Ich bleib bei dir. Nein, das muss ganz schlimm gewesen sein. Also ich hab jetzt keine Höhenangst, aber es ging sehr steil runter. Gut, das haben wir in der Ruhe eifeln nicht. Wir gucken mal über Komodda nach einem tollen Weg, den wir jetzt vielleicht zusammen laufen können.
Silke: Schön, dass du einen Panikattack hast, dann bin ich nicht so alleine. Ist auch ein schöner Satz in der Freundschaft.
Silke: Aieieieie
Silke: Da hatten wir auch unseren Weg. Das war zum Teil durch so ein Privatwald. Das war richtig schön. Wenn ich mal sehr reich bin, möchte ich auch ein Privatwald. Also nicht mehr in diesem Leben wahrscheinlich, aber im nächsten dann.
Bärbel: wow!
Bärbel: Okay.
Bärbel: Ja, du, vor allen Dingen, wenn das mit dem Öl immer teurer wird, dann weißt du auch, wo du langläufst, Holz zu schlagen, damit ihr's auch warm habt im Winter. Du könntest ...
Silke: Ja, ich glaube, ich habe dann aber so einen kleinen Caddy, weißt du, so einen Golf Caddy habe ich dann. Das ist ja ein großer Wald.
Bärbel: die Baumstämme da so reinzustellen. Na gut, du müsstest auf jeden Fall jetzt schon mal anfangen mit dem Trockenholz sammeln. Jetzt ist es noch unauffällig. Aber ich sag dir in einem halben Jahr, die Lufthansa will schon Flüge streichen. Wir haben nur noch Kerosin für ein paar Monate. Für sechs Wochen, ja genau.
Silke: für sechs Wochen. Ne, hab ich grad gelesen. Sollen wir noch mal kurz über die Wale in Ungarn und alte weiße Männer sprechen? Ja.
Bärbel: mein Gott, ja bitte über die Wahlenungang!
Silke: Ach, die hat mir viel Hoffnung gegeben in dieser Woche.
Bärbel: Wie spricht man den aus, neuen Ministerpräsidenten? Magja? Maja? Ich weiß nicht, Maja? Ja, das ist gut. mein Gott, Gott sei Dank ist der weg. Dieser Europa-Blockierer, dieser Typ, der immer Nein sagt, renitent Nein gesagt hat, der Informationen aus EU-Sitzungen an Putin weitergegeben hat, obwohl der neue, sagen wir mal, der ist Europa-affin.
Silke: Ich hab keine Ahnung. Sag du's mir.
Silke: Ich weiß, wie man ihn nicht ausspricht. Orbán.
Silke: Ja.
Silke: Der ist jetzt auch nicht direkt links, aber immerhin hatte das Konzept Europa verstanden. Das schon mal gut.
Bärbel: Mhm. Er braucht die eingefrorenen 18 Milliarden. Er wird dafür hoffentlich wieder in Bildung, in freie Medien, auch oppositionelle Medien wieder ein bisschen investieren. Und er wird bei Richterwahlen und so weiter sicherlich sehr viel liberaler sein, als das Herr Orban war. Was mich aber, ich hab nichts Gutes, was ich eigentlich über Viktor Orban sagen kann, aber dass er die Niederlage anerkannt hat. dass er die Übergabe so zugesagt hat und problemlos auch den Verlust der Wahl eingestanden hat. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht, positiv überrascht.
Silke: Ja, man könnte fast meinen, er ist doch Demokrat, vielleicht auch nicht.
Bärbel: Ja, sehr gut. Und die Leute waren alle auf der Straße und haben gefeiert. Und ich hatte einen Termin im Theater in Wiesbaden, da war ein Regisseur, der konnte nicht zurückkommen. Okay, Streik, Lufthansa, war ja auch noch mal diese Woche. Das hat mich aufgeregt, der Lufthansa-Streik. Nach den Osterferien fünf Tage durchstreiken. Leute, geht's denn noch? Also für alle ... Ja, aber ... Weißt du, da wollen auch Leute haben, tolle Projekte, wollen wieder anfangen zu arbeiten, haben Termine und ...
Silke: Da!
Silke: Immerhin nach den Osterferien.
Bärbel: Mein Gott, könnt ihr euch nicht einigen, ohne dass wir das immer mitbekommen?
Silke: Offensichtlich ist das bei den Lufthansa ein Problem, ähnlich wie bei den Zugführern.
Bärbel: Nein! Ja, und dann noch mal das Kabinenpersonal und dann das Bodenpersonal und dann die Piloten. Ich verstehe das, alle haben ihre eigenen Gewerkschaft. Ich weiß das alles. Ihr braucht das jetzt nicht schreiben. Aber es ist der 100. Geburtstag, genau in dieser Woche, gefeiert wird, der Lufthansa. Und da hättet ihr doch einfach mal für uns auch mal wieder einen Kaffee ausschenken können und nicht nur Mineralwasser und so einen kleinen Würfel Schokolade, sondern einfach mal sagen, Leute, wir laden euch alle ein die Woche. Es wäre ein bessere Promo gewesen.
Silke: Hahaha!
Silke: Ja, was soll ich sagen?
Bärbel: Ich bin wirklich niemand, der auf dieses Land schimpft oder so nörkler ist, aber da war ich kurz davor auch mal zu nörgeln.
Silke: Okay. möchte mich nicht über Donald Trump und den Papst auslassen, aber ich habe schon auch viel gelacht diese Woche darüber. Ja.
Bärbel: Du als Katholiken, wie siehst du, dass Trump Jesus ist?
Silke: Na Hein, er war nur ein Arzt, hat er gesagt. Die links-grünen Medien haben das alles falsch verstanden, die Lügenpresse. Gut, ja der Papst ist aber auch nicht die hellste Birne, weil er ist ja kein Mageranhänger im Gegensatz zu seinem Bruder. Also der Papst-Bruder ist Mageranhänger und den mag der Präsident auch viel lieber, hat er gesagt.
Bärbel: Und der Papst hat es auch falsch verstanden.
Bärbel: Hmm. Mhm. Ach so, dann kennt er den schönen Bruder. Aber warum greift er den Papst an? Was soll das?
Silke: kleine Feuer überall. Der Papst hat halt gesagt, dass er das alles nicht so gut findet mit dem Iran-Krieg und mit dem ich zerbombe eine ganze Gesellschaft und das geht natürlich nicht. Er hat sogar gesagt, da musste ich einmal kurz laut lachen, Papst Leo sollte mal dankbar sein, weil ohne Trump wäre er ja gar nicht Papst geworden, weil er schließlich nur Papst geworden ist, weil er Amerikaner ist. Ja, das ist durchaus möglich, aber vielleicht eher als Gegengewicht zu dir, Mr. President und nicht
Bärbel: Ja.
Bärbel: So.
Bärbel: Hat er aber nicht verstanden. Er war ja auch in dem Konvent nicht dabei, als sie sich alle eingeschlossen haben, der weiße Rauch rauskam. Aber wahrscheinlich hat da Trump auch noch mal Verbindung. Oh mein Gott. Dafür hat Nancy Pelosi auf die Frage eines Journalisten auch noch mal gesagt, ... ask the psychiatrist. Da gab's eine Frage zu Trump, und da hat sie so eine ganz tolle Kunstpause gelassen. dann hat einfach nur gesagt ...
Silke: Nee.
Silke: Er ist Jesus, er ist allwissend.
Silke: Hahaha!
Bärbel: Ask a Psytarchatrist. I can't say anything, it's strange. Aber wo sind die Demokraten? Wo ist der Mann oder die Frau? Stimmt das, dass Michelle Obama antreten will zur Wahl? Hast du es auch gehört? Kamala Harris?
Silke: Please.
Silke: Ich weiß es doch nicht. Nein, Kamala Harris hat gesagt, nein, sie hat schon achtmal gesagt, dass sie es nicht machen wird, weil sie, glaube ich, auch nicht dumm ist. Und Kamala Harris hat gesagt, sie kann es sich nochmal vorstellen. Ich halte das aber auch nicht für zielführend.
Bärbel: Aber keiner sagt hallo, mach's mal oder ...
Silke: Keiner traut sich, glaube ich. Also hier Gavin Newsom, der kalifornische ... Was ist das? Senator? Die heißen doch anders. Senator Gavin Newsom. Das Problem ist, dass er halt Kalifornier ist. Das kommt im Rest des Landes in der Regel nicht so gut an. Aber so einen braucht's eigentlich, der sich traut. Wir werden sehen. Ist noch bisschen Zeit bis dahin. Erst mal kommen im November die Midterms. Und dann ist der Präsident-Ene lame. Duck, schätz ich. Als ausgewiesene Amerika-Expertin.
Bärbel: Kalifornische. Senator. Senator.
Bärbel: Fragen wir unsere Amerika-Korrespondentin Silke Z. Wie schätzen Sie die Lage ein? Äh, Mr. President, ich stehe hier vom Weißen Haus. Ja, gut, das immer einzuordnen ist ja sowieso nicht einfach. Aber er schafft es natürlich schon andauernd, jeden Tag. Es vergeht ja eigentlich kein Tag, wo man nichts von ihr mitbekommt, nichts hört.
Silke: Behaupte ich das jetzt.
Silke: Die Industrial Dorf sitzt.
Silke: Nein.
Bärbel: Von Grönland bis Jesus, das ist ja alles Iran, die Straße von Hormuz und er hat ja alles noch unerledigte Arbeiten.
Silke: Weil er auch nicht vom Ende her denkt, es mal vorsichtig zu formulieren. Aber gut, wir lassen uns über was anderes sprechen. Mir fallen noch mehr Männer ein.
Bärbel: Musst du auch nicht. Ja, über wen möchtest du jetzt haben wir schon einen Lehrer und Herrn Trump gehabt. Du hast schon zwei Männer ins Spiel gebracht.
Silke: Wir hatten auch schon Viktor Orban, mir würde noch Wolfgang Kubicki einfallen, aber da möchte ich nicht drüber sprechen. Lass uns doch über Schnäppchen sprechen. Machst du gerne Schnäppchen?
Bärbel: Schnäppchen? Schnäpschen? Ach so, Schnäpschen. Ach so, ich auch. Äh, ich weiß nicht, wo sie...
Silke: Ja, gehst du gerne einkaufen? Ne Schnäppchen nicht, da bin ich raus. Aber Schnäppchen. Kaufst du ein einfach so oder guckst du vorher was im Angebot?
Bärbel: Ich gucke nach Angeboten, während ich einkaufe.
Silke: Ja, auch ein Konzept.
Bärbel: Also, ich mache jetzt nicht ... Es gibt ja so eine neue Schnäppchen-App, die eine Freundin von mir hat. Da kannst du von allen, Rewe, Lidl, Aldi usw., gucken, wo grade die ... Heißt die Markguru? Ich glaube ... Es gibt, glaube ich, noch eine neue, die anders heißt. Aber gut, nennen wir sie Markguru und viele andere. Und dann weiß die, dass die Karotten da gut sind, aber der griechische Joghurt ist dann auch gleichzeitig wieder bisschen teurer.
Silke: Ach.
Silke: Ach so, Marktguru. Ja, die benutze ich auch. Meine heißt so.
Bärbel: bisschen umständlich. Manchmal fährt ihr in den einen Supermarkt, da drei Schnäppchen zu kaufen und in den anderen. Das mache ich nicht. Aber ich gucke und ich meine, die Eigenmarken sind ja sowieso mal ein bisschen günstiger als andere und dann vergleiche schon. Und du?
Silke: Ja, ich habe festgestellt, dass mir das große Freude macht. Also im Angebot einzukaufen. Ja, mir macht das einfach Spaß. Wenn jetzt, weiß ich nicht, der Milchreis im einen Laden im Angebot ist und wir essen gerne Milchreis, dann hole ich den halt da. Anstatt ihn einfach so zu holen. Das macht mir dann Freude. Das ist so Mädchenmatte. So, heute habe ich fünf Euro gespart, weil ich den Milchreis im Supermarkt A und B nicht gekauft habe. Die fünf Euro kann ich schon wieder in, weiß ich nicht, in Lippenstift investieren. So funktioniert mein Gehirn.
Bärbel: Du kleine Schnäppchenjägerin!
Bärbel: Ja, ja.
Bärbel: Was man dann ja nicht macht, aber man könnte es.
Silke: Man könnte. Und vielleicht mache ich es auch manchmal. Haushaltsgeld. Mein Mann wird lachen an dieser Stelle.
Bärbel: du gehst also vom Haushaltsgeld noch eigene Sachen kaufen, nur für dich? Kaufst du manchmal Sachen, die du in den Tüten versteckst, von denen du sagst, Beispiel diese Marshmallow-Bären mit Schokolade überzogen, wo die ich dann so verstecke, dass die niemand anders essen kann? Machst du so was? Ja. Willst du dein Versteck hier verraten? Nein. Mit welchem Produkt machst du das?
Silke: Ja.
Silke: Auf gar keinen Fall. Der Feind Ist es wechselt? Nee, ich bin ja kein Eistyp. Hab ich gerade eben noch drüber gesprochen. Du bist der Eistyp. Also Spaghetti eis gerne, aber Eis am Stiel nicht so gerne. Mit Schokolade viel, ehrlich gesagt. Schokolade oder Lachgummi-Milchgeister. Die liebe ich sehr.
Bärbel: Eis? ja, wie habe ich... mein Gott. Mhm.
Bärbel: Mhm. Die gibt's noch gar nicht so lange. Ja? Okay, also machst du das schon ne ganze Weile.
Silke: Doch, die gibt's schon eine ganze Weile, aber die sind nicht immer da. Deswegen muss ich die da manchmal auf Vorrat holen und meine Koro-Erdbeeren verstecke ich.
Bärbel: okay. Ich warte noch auf mein Choropaket, aber das kommt sicherlich morgen. Ich hab noch keine Koro-Erdbeeren. Ich hab Himbeeren bestellt.
Silke: Ja, weil du die erst nach, genau, ich sie dir erst empfehlen musste. Und meine sind fast leer. ich bestell einfach neue.
Bärbel: Ja, genau, genau. Hm. Na, du bist einfach so frech. Aber dann ...
Silke: Ich bin funky, ich hab ja Geld beim Milchreichs gespart.
Bärbel: Aber es macht schon Spaß, was zu vergleichen, das Gefühl zu haben, ich hab was, was ich jetzt bisschen günstiger bekommen hab. Und oft muss man ja auch sagen, überall da, wo die Preise so gestiegen sind, lohnt sich das ja auch. Also zu gucken, wann tanke ich, wo tanke ich, muss ich auf der Autobahn nach 12 Uhr tanken, wenn ich zu einem Job fahre, weil die Lufthansa ja streikt, oder mit dem Zug, weil der Zug dichtgeht, dann doch das Auto nehmen muss.
Silke: Ja.
Silke: Zeit.
Bärbel: Also, wenn wir diesen Podcast ausstrahlen am Freitagmorgen, sitz ich, ich möchte kurz Mitleid, ab sechs Uhr im Zug, nach Hamburg zu fahren. schlimm. Aber mit dem Arm ...
Silke: Ich saß ja heute morgen ab 6.30 im Auto. Das ist jetzt auch nicht angenehmer gewesen. Wegen der anderen Leute.
Bärbel: Ja, du hast auch mein ... Ich hätte dir mehr Mitleid geben sollen. Das war ein bisschen wenig. Okay, das hol ich gleich nach. Also, Alltag für Fortgeschrittenen. Und sag, welche Folge es war. Es ist ein kleines Jubiläum. Oh mein Gott! Oh, und du bist noch nicht mal 50. Ja. Guck, ist gar nicht so schlimm, dir 50. Merkste jetzt.
Silke: auf der Straße. Ja. Ja,
Silke: Es ist Folge 50 von Alltag für Fortgeschrittene. Wir haben fast ein Jahr voll. Noch nicht, nee, ist aber auch nicht mehr lange.
Silke: Ich hab auch gar keine Angst vor der 50. Hattest du Angst vor der 50?
Bärbel: Nein, ich hatte Angst vor der 20, aber danach ... nie wieder. 50 war toll. Ja. Also, das ist unsere 50. Folge. Tada, tada. Wir haben weder Konfetti noch haben wir irgendwelche Schotze hier oder Champagner oder Sekt oder Aperol. Wir haben gar nichts. Wir haben inneres Glück und ich freu mich immer, zu sehen. Wir freuen uns, wenn ihr uns zuhört. Und das schon 50 Mal. Crazy.
Silke: Nee, das ist auch nur eine Zahl. Ja.
Silke: Hm.
Silke: Ja, vielen, vielen Dank. Habt ein schönes Wochenende, ihr Lieben. Tschüss!
Bärbel: Ja, tschüss!
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