048 - Karfreitag, Katzenchaos & Klimakater
Shownotes
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Karfreitag, Eier, Urlaub und die Kunst, einfach mal nichts zu tun: In dieser Folge geht es um kleine und große Alltagsfragen, die erstaunlich viel über uns erzählen. Dazu kommen Migräne, Katzenliebe, Beziehungsarbeit und ein bewegender Blick auf Tiergeschichten, die uns nicht loslassen.
In dieser Folge:
Warum Nichtstun so schwerfällt und was das mit Leistung zu tun hat
Jahrestag, Kennenlerntag und die Frage, was Beziehungen lebendig hält
Eine Katze auf der Terrasse: Ist sie nur Besuch oder schon Familie?
Bücherrettung Krefeld, Verschenken, Weitergeben, sinnvoll ausmisten
Migräne, Kreatin und die Suche nach kleinen Hilfen im Alltag
Timmy der Wal, Robert Marc Lehmann und die Frage nach Freiheit und Schutz
Katja Burkards Podcast "Glow up your life" mit Bärbel Schäfer Warum uns Tiere oft emotional stärker berühren als Menschen
Eine mutige Nachbarin, die im Hausflur klare Grenzen setzt
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Transkript anzeigen
Silke: Hello, hello, hello, es ist Karfreitag, ich hoffe, dass heute noch kein Fleisch gegessen werden wird.
Bärbel: Nein, hab ich noch nicht, weil wir zeichnen ja recht früh auf. Und ich darf dir aber beichten, dass ich schon zwei Spiegeleier mit Avocado-Creme gegessen habe. Und ich begrüße alle an diesem Karfreitag, die noch überlegen, wo sie die Eier am Sonntag verstecken können. Und ich hoffe, es geht euch gut. Und ihr habt einfach ein schönes langes Wochenende vor euch. Und wir haben uns gedacht, was sollen wir jetzt abwarten, Silke, ne? Wir schicken euch Friday-Vibes auch am Karfreitag.
Silke: Hehehehehe
Silke: Gerichtet.
Bärbel: Wie wirst du den denn heute verbringen?
Silke: Immer. Mit nichts tun, habe ich überlegt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, einfach gar nichts zu machen und ein bisschen lesen vielleicht, wahrscheinlich ein bisschen lesen. Das Wetter soll ja auch nicht so Bombe werden und ansonsten das Leben genießen, mal nicht arbeiten.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Mhm. Nichts tun ist die ultimative Herausforderung für mich. kann dir aber schon mal berichten. Wir haben ja neulich über Feierabend gesprochen, dass ich jetzt übe wie Feierabend. Ich hatte vorgestern einen Tag, da hatte ich den ganzen Tag Feierabend geübt. Wirklich nichts tun. Und es ist schwer. Es fällt mir schwer, nicht irgendwas aufzuräumen, auszusortieren. Also wenn Lesen auch dazu gehört zum Nichtstun, dann habe ich nichts getan.
Silke: Nein!
Silke: Toll. Wie sind denn deine Mitreisenden damit klargekommen? Waren die verwirrt?
Bärbel: Meine Mitreisenden waren sehr verwirrt. Ich war dann so in der Stadt hier, wo wir gerade ein paar Tage sind, bummeln und hab, war so shoppen. Hab mir bei Sarah dieses neue Jackett gekauft, guck, wollte ich dir schon zeigen. Ist cool, oder? Gibt ne Hose noch dazu, die hab ich jetzt nicht an, aber. Und hab mich einfach, ist jetzt total crazy und abgedreht für euch vielleicht in ein Café gesetzt.
Silke: sehr schick, sehr, sehr schick. Ja.
Bärbel: Geglotzt und nichts ... Ich bin wirklich ... Das haben meine Jungs auch gesagt. High level of craziness.
Silke: Du bist eine verrückte Malf. Mein Gott. Hahaha!
Bärbel: Es ist doch verrückt, wenn man immer denkt, man muss jetzt was lesen oder muss das schreiben oder man muss eine Sendung vorbereiten oder sich auf einen Gast vorbereiten. Also es dauert ein bisschen, aber ich glaube, ich bin auf einem guten Weg.
Silke: Ich bin sehr, stolz auf dich. Und du hast in diesem Urlaub auch noch nicht so oft gesagt, dass du wieder nach Hause möchtest. Weil du möchtest ja immer gerne mal nach Hause.
Bärbel: Ja, das will ich auch. Aber ich sag's jetzt nicht mehr so laut, weil das glaub ich alle anderen nervt, die ja gerne nicht zu Hause sein wollen. Ich mag ja mein Bett, ich mag meine Kaffeetasse, ich mag meinen Tisch, ich mag meinen Schreibtisch. Ja, aber woanders haben die an.
Silke: Ich mag das auch alles, aber ich mag es auch, wo anders zu sein, wo Sonne ist. Wir haben telefoniert diese Woche und ich habe im Hintergrund die Sonne gehört bei dir, weil du warst offensichtlich in einem Café und die Leute haben geschnattert und es war so eine Sommeratmosphäre und ich war sehr doll neidisch. Auf die Sonne, nicht auf dich.
Bärbel: Mhm. Ja, ja. Kommt vorbei, setze ich aufs Fahrrad, kommt vorbei, ist ja nur ein paar Kilometer weg. Aber das stimmt. Ich bin ja überhaupt nicht so ein Sonnenfan. Alle anderen brutzeln hier in der Sonne rum und ich bin eigentlich fast die ganze Zeit drin oder suche mir ein schattiges Plätzchen. Ich bin jetzt auch nicht so. Dann isst du Wasser, hast du die Sonne im Gesicht. Dann brennt es auf dem Unterarm und ich habe die Sonnengrä- Es sind wirklich im Vergleich zu dem, was in der Welt gerade los ist, winzige Probleme. Aber...
Silke: Haha!
Bärbel: Ich sag's einfach nicht mehr, dass ich gerne nach Hause will. Ich freu mich schon, wenn zurückfahre. Vor allen Dingen muss ich wieder dir auch... Ich muss ja Coco abgeben, jetzt... Dafür hab ich tolle andere Lebewesen, menschliche Lebewesen mich herum. Aber Coco hatte ja diesen Beitrag im WDR, bei Tiere suchen ein Zuhause. Ja. Nein, nein, nein. Aber diese Diskussion...
Silke: Hahaha
Silke: Ja, Koko und du ihr hattet, nicht Koko alleine hat den Beitrag.
Bärbel: Schaffst du dir einen Tierheimhund an oder einen aus dem Tierschutz, also Adopto und Schop oder ein Rassehund hat ja für unglaublich viel Aufsehen in der Community gesorgt. Ja, Wahnsinn, dass die Leute, ja, auch wenn du nicht weißt genau, was du bekommst, das waren natürlich die Argumente derjenigen,
Silke: Wirklich? Ich würde immer wieder adoptieren.
Bärbel: eher Züchter sind. Es gibt ja so viele tolle seriöse Züchter. Ich hatte ja auch Rassehunde, Hovavard, französische Bulldogge, Dackel und so weiter. es gibt halt auch viele arme Seelen, die da einfach so rum sitzen und so warten. Und denen muss man auch helfen. Die haben ja auch Geschichten. Aber du weißt natürlich nicht, was du am Ende dann bekommst. Was haben die erlebt, bis du sie dann nach Hause nimmst?
Silke: Ja, und es ist ja auch ehrlich gesagt, wenn du sagst französische Bulldogge und Dackel, das sind ja genau die Rassen, die unter Qualzucht fallen. möchte ich jetzt auch nicht weiter, also das ist eine Qualzucht. Ist ja klar. Der Anni hatte aber schon auch Probleme mit dem Atmen. Da können wir schon mal offen drüber sprechen.
Bärbel: Hm. Ist ja, ja, damals war das ja noch nicht so. Das war ja...
Bärbel: Der hatte nicht nur, der hatte Probleme mit Atmen und Furzen. Der war ja bei zig Redaktionskonferenzen dabei. Ich wollte auch nochmal Danke sagen. Danke an alle Couchpotatos, dass ihr das ausgehalten habt. Ja und Helga, unsere Leiterin all unserer Büro-Details, hatte einen Dackel. Also wir waren jetzt nicht gerade ganz vorne, was gesunde Hundezucht angeht.
Silke: Ja, die Landwolle Wilde Redaktion.
Silke: Ich bin übrigens heute sehr früh wach geworden, weil ich geträumt habe, dass mein Oscar gestorben ist und man es mir nicht gesagt hat. Also was mich gar nicht... Ja, ich bin wach geworden, weil ich immer wieder zu meinem Mann und meinem Bruder gesagt habe, wo ist denn jetzt der Oscar? Ja, der ist noch im Hotel. Ja, dann holen wir den doch jetzt ab. Nee, wir holen den jetzt noch nicht ab. Bis dann mir klar wurde, der arme Hund ist tot. Und dann war ich sehr wach fünf Uhr. Ich möchte nicht solche Träume haben. Ich bin tatsächlich sofort runtergelaufen und...
Bärbel: Was?
Bärbel: Dann hast du sofort geguckt, ob er in seinem Körbchen liegt oder musstest du dich nur umdrehen, weil er bei dir auf dem Kopfkissen schläft.
Silke: Nee, das möchte ich nicht, weil ich ja schon nicht so gut schlafe. Er schläft im Wohnzimmer und findet das auch super, weil er dann die ganze Couch die ganze Nacht für sich und keiner sagt, geh mal runter, bitte. Aber es geht ihm bestens.
Bärbel: Er weiß natürlich nicht, dass er sehr klein ist und dass er nicht die ganze Länge der Couch braucht. Ist das ein zwei- oder ein Dreisitzer? Aber er hat das Gefühl, er kann sich wie so eine kleine Hundewurst einfach über die ganze Couch drehen.
Silke: Ja.
Silke: Er läuft auch gerne als kleine Hundewurst über diese Couch. Aber dem Hund geht es hervorragend. Er hat gerade noch böse Männer angewufft, die hier einfach Bücher abholen wollten. Frech.
Bärbel: Mhm. Wie bei euch klingen Leute an der Tür und sagen, hallo, kann ich mal bei euch ins Bücherregal gucken und mir ein Buch ausleiten?
Silke: Nein, habe die Bücherrettung Krefeld angerufen, weil ich Bücher aussortiert habe und die verkaufen die weiter und geben die an bedürftige Menschen weiter und das fand ich besser als die hier in den übervollen Bücherschrank zu stellen.
Bärbel: Ja, gute Idee. man kann die auch in Bücherschränke stellen. der Straße in allen Stadtteilen haben wir die. Das mache ich eigentlich immer. Manchmal sind die dann sehr voll, da muss man ein bisschen warten. Oder du kannst sie auch bei Momox abgeben und verkaufen.
Silke: Ja, macht jetzt die Bücherrettung und finanziert damit einen guten Zweck. Das finde ich irgendwie angenehmer. Und unsere Bücherschränke sind immer unglaublich voll. Und ich hatte sehr viele Bücher und das hätte mich mehrere Monate gekostet, da alle unterzubringen.
Bärbel: Auch gut.
Bärbel: Hahaha Aber das ist doch eine tolle Sache, dass zu sagen, dann machen die was damit oder die haben dann einen tollen Zweck, wofür die dann sagen, weißt du, wofür die das dann einsetzen, hast du eine Ahnung?
Silke: Ja, die haben einen Second Handbuchladen und da geht das dann hin.
Bärbel: Mhm. Bücherrettung Krefeld. Könnt ihr euch mal merken, vielleicht gibt es das auch in eurer Region, finde ich eine sehr, sehr gute Idee. Ich habe das neulich zum Beispiel so gemacht, dass ich eine Kiste Comics einfach auf die Straße gestellt habe an eine Bushaltestelle, wo ich weiß, dass da dreimal ab Mittag ein Schulbus hält. Nach dem ersten Busstopp war die Kiste schon leer und die Kinder sind alle so mit den Comics nach Hause gelaufen von unseren Söhnen und das fand ich irgendwie auch schön zu sehen.
Silke: Mhm. Super.
Silke: Das ist wirklich schön. Das ist gut. jetzt, also, die würden lange da stehen. Also, ich hier nicht los hier. Wie war deine Woche?
Bärbel: Kein Schulbus, ver-
Bärbel: eigentlich so geprägt eher vom runterkommen oder dem Versuch runterzukommen. jetzt irgendwie für euch komisch klingt, vielleicht hat das mit der Selbstständigkeit zu tun, das habe ich mich gefragt, oder dieses Abrufbarsein als Selbstständige wirklich zu sagen, ich bin jetzt nicht erreichbar, das kann ich ja auch eigentlich ganz gut, ich habe Produktionspause, sowohl bei HR3 als auch bei Sat.1. Aber ich habe eigentlich die ganze Zeit darüber nachgedacht, warum ich mir das Nichtstun nicht gönnen kann und warum mir das so schwer fällt und das fast so bisschen mit Scham besetzt ist, wenn ich mich auf der Couch, wenn ich mich auf die Couch lege und durch mein Handy scrolle.
Silke: diese Woche mit unserer Freundin Linda auch darüber gesprochen, weil uns aufgefallen ist, dass wenn wir das machen und dann kommt jemand in den Raum, dass wir wie so aufgeschreckte Hühner aufstehen und sagen, ich habe mich nur zwei Minuten hingesetzt und meine Theorie ist, das war bei mir zu Hause, ja, das runtergesetzt, war ganz günstig. Ne, ich glaube bei mir zu Hause wäre das nicht erlaubt gewesen, am helllichten Tag einfach auf der Couch sitzen.
Bärbel: Ja.
Bärbel: So als wenn man was Neues kauft und sagt, hab ich schon ganz lange, hab ich schon ganz lange.
Bärbel: Mhm.
Silke: Weil man hätte ja auch, weiß ich nicht, die Fenster putzen können oder so. Und das ist so tief in uns drin, dass wir uns das auch heute nicht zugestehen, dass das klargeht, wenn wir mal nichts tun.
Bärbel: Ist das ein Thema, eher bei Frauen ist? Wir haben ja auch ewig lange Mental-Load-Listen und denken immer, ich schreibe mir morgens immer so eine To-Do-Liste, was muss ich noch machen? Was weiß ich, keine Ahnung. Jetzt fällt mir auch nichts ein. nochmal, ich weiß nicht, irgendwie alte Bettwäsche durchsortieren oder so. klingt total bescheuert jetzt. Aber alles Liebe als Nichtstun und durch die Produktivität
Silke: Ja.
Silke: Mhm.
Bärbel: Das fällt mir jetzt echt schwer, zu sagen, aber zu denken, man fühlt sich dadurch wertvoller, weil man was geleistet hat. Wir leisten ja sowieso schon so viel durch die Wochen und durch die Monate hindurch. Und das aber auch jeden Tag tun zu müssen, das ist doch eigentlich total schade, nicht loslassen zu können.
Silke: Ja, ich glaube, es ist eine Frage von nicht loslassen können. Und solange man To-do-Listen hat, die nicht abgearbeitet sind, kann das Gehirn auch so schlecht Pause machen. Und das ist halt das große Problem, Also, dass man dann da sitzt und denkt, ja, okay, dann könnte ich jetzt aber auch mal eben die Sommerklamotten rausholen und die Winterklamotten wegpacken. Ich hab ja grad nichts anderes zu tun. Und schon, mein Mann lacht sich tot, wenn ich morgen sage, ich mach heute gar nichts. Den ganzen Tag nichts.
Bärbel: Hmm.
Bärbel: Ja?
Silke: Dann weiß der so, elf werde ich unruhig und gegen zwölf mach ich irgendwas.
Bärbel: Dabei ist ja dieses Nichtstun eigentlich eine Chance für das Gehirn, mal was anderes zu denken als nur To-Do-Listen abzuhaken. Dann passiert es ja eigentlich, dass man nochmal über ein Kapitel für ein neues Buch oder, ich meine, dann tut man ja auch schon wieder was, aber einfach, ja, aber sich so reinfallen lässt oder einen Spaziergang machen oder sich in die Sonne setzen und einfach das Gesicht jetzt in die Sonne halten, kann man ja auch, oder okay, ja, oder in den Regen auf jeden Fall.
Silke: Ich würde sagen, dass sie auch arbeiten.
Silke: Ja, gib ruhig an mit deiner Sonne. Es ist okay, ich kann damit gut umgehen.
Bärbel: Ist ja schon wieder vorbei, ist ja schon wieder vorbei. Aber dass man ja viel mehr die lange Weile auch feiert und dadurch entstehen ja auch neue Sachen. Also bei den Kindern sage ich das ja permanent. Also nicht mehr bei allen, sondern bei allen von den 15, sondern eher mehr bei einem zu sagen, leg das weg, liest ein Buch. Und dann hatten wir heute eine Diskussion beim Frühstück darüber. dass ihnen die Musik entspannt. Der hört dann ja gar nicht immer irgendwas, Podcast oder so, sondern manchmal ... Ja, sagt der Lesse, lasse ich mich dann einfach in die Musik fallen. Und das ist eine Entspannung. Ja. Auch schön. Und ich denke ja immer, ...
Silke: Ja!
Silke: Aber halt nicht, ich hoffe er hört Musik dann nicht, während er was anderes macht.
Bärbel: Doch, das kann der auch.
Silke: Ja, ich kann das auch, das irritiert viele Menschen. Aber das ist dann ja nur, es noch bisschen angenehmer zu machen, ist ja nicht Entspannung. Weil solange man was anderes macht, ist man ja nicht entspannt.
Bärbel: Also würden wir uns ein Großraumbüro teilen, das ist jetzt zum Beispiel in der HR3-Redaktion so, da läuft ja die ganze Zeit das Programm mit, während man irgendwie was macht. Ich weiß gar nicht, wie die Kollegen das die ganze Zeit so schaffen. Klar, du kannst dir neues Reduction-Kopfhörer dann tatsächlich aufsetzen. Aber könntest du die Musik laufen lassen und dann gleichzeitig an einem Drehbuch schreiben?
Silke: Das mach ich auch. Ich guck ganz viele Dokumentationen während ich Drehbücher schreibe.
Bärbel: Wie geht das denn?
Silke: Ich weiß nicht, ich habe da zwei Gehirnhälften für, glaube ich. Also ich könnte jetzt nicht eins, zwei...
Bärbel: Ja, das haben wir auch, zwei Gehirnhälften, aber du musst irgendwo noch eine dritte versteckt haben.
Silke: Ich hatte das aber schon als Kind. Ich habe ja einen Zwillingsbruder und der konnte Hausaufgaben nur machen, wenn es ganz still war und ich konnte Hausaufgaben nur machen, wenn Radio Luxemburg lief.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Echte. Das Echte, ey. Das Echte.
Silke: RTL, Radio, Television, Zyklop. Ich war ganz früh schon ein RTL-Kind.
Bärbel: Ja, genau, das hast du genau richtig gemacht. Dann haben wir lange zusammen für RTL produziert. Ich hatte ja jetzt die Gelegenheit und war ja bei Katja Burkardt, die ist ja immer noch bei RTL, bei Punkt 12, beim RTL. Und die hat ja so einen Podcast, Glow Up Your Life, über was ich vorher gar nicht wusste, saßen wir da und haben über Mütter und späte Mutterschaft gesprochen. Und das war...
Silke: Ich RTL.
Silke: Hmhm.
Bärbel: Es ist Wahnsinn, als sie das gepostet hat, wie viele Leute sich das angeguckt haben. Und Katja ist ja so, die kenne ich ja wirklich jetzt auch schon so ewig. Das ist so lustig. Wir mussten zwischendurch immer lachen und uns dann wieder konzentrieren, dass wir auch ernsthaft über das Thema reden. Es war schön. Es war irgendwie so emotional, weißt du, wie so eine kleine Zeitreise, wenn man auch wieder jemanden wieder sieht aus alten Zeiten. Und trotzdem ist man unverändert.
Silke: Ja, schön.
Silke: Ich verlink den Podcast mal für alle, ihn noch nicht gehört haben. In den Show-Nomes. Ihr wisst ja, wo man die findet.
Bärbel: Ja, in the show notes. Ja, wir haben Post bekommen, Silke, von Effie. Effie aus Siegen. Der ist eine Katze zugelaufen. Wir sind ja beide Hundefans. Ich erst überlegt, ob wir das hier besprechen können, weil wir sind ja Hundefans. Aber überhaupt gar kein Problem, liebe Effie, weil es ist folgendes Thema. Also die Katze, die zugelaufen ist.
Silke: Okay.
Silke: Juhu!
Bärbel: Sie schreibt, die sieht so bisschen struppig aus und auch so ein bisschen ja irgendwie nicht verwahrlost, aber das Fell war so ein bisschen stumpf und die wirkte dünn und als wäre die schon jetzt so lange rumgelaufen. Also hat sie angefangen, diese Katze zu füttern. Und wie das bei freilaufenden Katzen, damit habe ich ja keine Erfahrung, wohl so ist, kommen die dann auch immer wieder an den Ort, wenn du da so einen kleinen Teller, was weiß ich, Whiskas oder Sheba oder so hinstellst und eine Schale Wasser.
Silke: Ja klar.
Bärbel: Und die Katze kam auf jeden Fall immer wieder. Und jetzt hat sie das Gefühl, dass das ihre Katze ist. Und ihr Mann sagt aber, ist nicht deine Katze, die gehört jemanden, läuft nur rum. wenn der nächste Nachbar, der auch eine Dose Hundefutter, Katzenfutter hinstellt, dann hat sie das Gefühl, sie ist da zu Hause. Effi ist aber der Meinung, die Katze sucht sich das zu Hause aus und sie hat sich für Effi entschieden.
Silke: so unnämlich.
Bärbel: Und sie müsste keine Rücksicht darauf nehmen, dass wenn man eine Katze draußen rumlaufen lässt, muss man ja damit rechnen, dass die dann auch sich einen anderen Besitzer sucht, der vielleicht besser kocht als der Ursprungsbesitzer.
Silke: vor allen Dingen. Ich hoffe, Elfi kocht nicht für das Tier. Weiß ich nicht. ist schon, also das ist schon wild. Trägt das Tier ein Halsband oder so?
Bärbel: Sie sagt, sie kann es an nichts festmachen, zu wem das Tier gehört, sonst hätte sie natürlich angerufen. Aber die sitzt jetzt immer bei ihr auf der Terrasse, Maunz. Und jetzt, nachdem sie sie auch mal so bisschen gestreichelt hat und hat sie so eine kleine Bürste gekauft und wenn die frisst, lässt sie sich auch so bisschen bürsten. Jetzt hat sie auch schon die Balkontür aufgemacht, also die kommt rein und genau wie dein Oscar liebt ihr auch die Couch.
Silke: Na, Überraschung.
Bärbel: Und der Mann sagt immer, der Besuch ist wieder da. Und Effi sagt wohl wahrscheinlich dann, ja, der sagt das ist nur Besuch. Und Effi ist natürlich wahrscheinlich der Meinung, ne, ne, ne, ist nicht kein Besuch. Die wohnt jetzt hier, neue Mitbewohner. Ja, also kann man einfach so ein Tier übernehmen. Ich meine, würde dein Oscar weglaufen und jemand bietet ihm dann Hundefutter an und dann legt...
Silke: Er ärgert aber auch gerne der Mann.
Silke: Ist halt der Gäng jetzt.
Silke: ist sofort weg. Der Oscar ist sofort weg. Ja, wenn ich den als Ferienübernachtung abgebe bei der Nachbarin oder meinem Bruder, der guckt nicht zurück. Der liegt sich in sein Körbchen und ist weg. Also er freut sich auch, wenn ich wiederkomme. Der Oscar wäre sofort weg, wenn es da bessere Leckerlis gibt als hier oder überhaupt irgendwas zu essen.
Bärbel: Ja? Was?
Bärbel: Das kleine Biest.
Bärbel: Der schreibt kein WhatsApp, der dreht sich nicht der winkt nicht, der will nicht noch mal, dass du abends vom Einschlafen anrufst. Gar nichts? Krass. Na gut, bei Coco auch so, ich die in der Hundepension abgebe, hüpft die da am Zaun hoch, alle anderen Hunde stehen da schon so. Dann denkt man, kannst dich ja mal umdrehen und wenigstens mal Tschüss sagen, wenn du ins Feriencamp gehst.
Silke: nichts.
Silke: Also nach dem Ferien freut er sich auch, wenn er zu Hause ist, aber nee. Ach, ich hatte auch mal eine Katze und die ist auch immer zu der Nachbarin gegangen und die hat ihm Leberwurst gefüttert. Das ist jetzt keine große Überraschung, dass die Katze dann lieber bei der Leberwurst Nachbarin war. Aber meine Katze hat halt ein Halsband und die Nachbarin wusste sehr genau, wo das Tier eigentlich hingehört.
Bärbel: Na gut, du nach Hause kommst vom Job und deine Katze sitzt im Fenster und du siehst deine Katze durch das Küchenfenster deiner Nachbarin, dann wüsstest du ja, wo sie ist und was da eigentlich läuft. Aber was machen wir jetzt mit Effy? Was ist unser Rat? Weil Effy sagt, wer hat denn jetzt Recht? Hat ihr Mannrecht? Ist nur Besuch und soll man sich nicht zu stark dran gewöhnen oder soll man die einfach adoptieren, weil die auf deine Terrasse gelaufen ist?
Silke: FI notrecht.
Silke: Alleine, Effie fragt, zeigt schon, dass Effie sich sehr doll an das Tier gewöhnt hat. Und also, ihr Traum doch sehr traurig wäre. Die wäre schon sehr traurig, wenn das Tier jetzt weggehen würde. Und sie soll sich ruhig an sie gewöhnen. Ich glaube, wenn tatsächlich die Katze jemand anderem gehören würde, gäbe es schon so Suchanzeigen. Hat jemand meine Katze gesehen?
Bärbel: Nee, sie ist ja unsicher.
Bärbel: Zettel. Ja, kann ja auch sein, dass man die Katze irgendwo ausgesetzt hat. Jetzt so vor den Osterferien in einigen Bundesländern. Ja, kann doch sein, das machen ja schlimmerweise Leute. Und dann ist die jetzt eine Woche rumgeirrt und hat ein neues Zuhause bei Effi gefunden. Da würde ich der Katze aber auch sagen, geh bloß nicht zurück zu den Leuten, die dich vielleicht ausgesetzt haben. Ist nur eine Vermutung.
Silke: Sag mal!
Silke: Hm.
Bärbel: Aber vielleicht ist es auch ein einsamer Herr, dessen Frau gerade gestorben ist, der nur noch diese Katze hat. Und jetzt übernimmt sie Effie.
Silke: Hörst du?
Bärbel: Dann wird mein Herz... Nein, aber wir müssen das doch alles mal durchdenken. Sie will ja ein Rat von uns. So ein bisschen würde ich auch noch auf der Seite des Mannes sein sagen, verlieb dich nicht zu stark, was man ja irgendwie nicht sagen kann. Ja.
Silke: Das macht doch effekt kein schlechtes Gewissen.
Silke: Bärbel, als hättest du dich nicht sofort sehr stark in die Katze verliebt.
Bärbel: Ich hätte gar kein Katzenfutter zu Hause, aber ich hätte es natürlich sofort besorgt.
Silke: Ich würde sagen, wir wissen ja, wo wir Katzenfutter bekommen. Als hättem
Bärbel: Keine Ahnung, ich weiß ja nicht, wie das ist mit Katzen, aber wahrscheinlich ...
Bärbel: Wenn die Katze nicht selber wieder wegläuft und ihr eigenes altes Zuhause sucht, dann ist das wahrscheinlich so ein fließender Besitzer über. So ein Rübermorphen. Okay, Effi. Ja, bitte halt uns auf dem Laufenden, was mit deiner Katze ist, was dein Mann macht, ob der noch auf die Couch darf, was da jetzt los ist bei euch Zuhause. ich meine, ich hake noch einmal nach Silke. Man kann beim Verlieben ...
Silke: Ich bewirsch dich ja. Epi, halt uns auf dem Laufenden bitte. Wie lange die Katze noch mal.
Bärbel: die Emotionen natürlich nicht kontrollieren. Und aus den Zeilen geht hervor, dass Effie schwer verliebt ist. ja, okay, aber würdest du dich jetzt verlieben mit jemand anderem? Nur was wäre da mit deinem Partner? Also vielleicht kann man das so übertragen.
Silke: Ja, dann ist doch die Entscheidung gefallen.
Silke: Wir reden doch hier nicht über meinen Partner. Wenn uns eine Katze zulaufen würde, also mein Mann hat eine schlimme Katzenhaaralägie, aber das wäre jetzt dramatisch, aber ein zweiter Hund, ich weiß nicht, ob ich den einfach abgeben könnte, wenn der sich schon so gemütlich gemacht hat auf meiner Kuh.
Bärbel: Gott.
Bärbel: Hm. Ja. Ich weiß auch nicht. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich mich jetzt nicht noch mal anderweitig verliebe und dann gibt es zu Hause Schwierigkeiten. Stell dir mal vor, du verliebst dich auf einmal. Das ist doch schlimm. Ja, ich weiß nicht. Ja, es geht Liebe von Katzen zu einem, zu einem Lebewesen. Und stell dir doch mal vor, du bist glücklich. Also musst du dir nicht vorstellen, weil es ist ja so in deiner Beziehung.
Silke: Was ist denn heute los? wilder Sprung. Ja, das wäre nicht so gut, aber ...
Bärbel: Alles ist super. Du magst deinen Mann, dein Mann mag dich. Ihr seid im Austausch. Es ist nicht so, dass du denkst, wer ist der Typ? Dann hoffn ich, der bald ab. Und dann verliebst du dich. Das wäre doch schrecklich. Ich sag das immer. Ich hoffe nicht, dass ich mich jetzt plötzlich verliebe. Dann weißt du ja gar nicht, was man macht. Ich bin richtig aufgeregt. Hoffentlich passiert mir das nicht.
Silke: Gott. Ja.
Silke: Ich glaube, es wird dir nicht passieren. Du bist schon auch sehr verliebt in deinen Mann.
Bärbel: Ja, das bin ich ja auch, aber manchmal kann man ja sich noch mal verliegen und dann wäre plötzlich nur Chaos und dieses Chaos möchte ich auf gar keinen Fall haben.
Silke: Ja.
Silke: Das stimmt und die Mutter meiner besten Freundin hat am Hochzeitstag meiner besten Freundin zu uns gesagt, so einst will ich euch mal sagen, da war die über 30 Jahre verheiratet, es passiert immer mal wieder, dass man jemanden trifft und denkt, spannend und dann so einen kleinen Anflug von Verliebtheit hat. Aber dann muss man auch wissen, was man zu Hause hat.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Ja, wir reden ja nicht von einem kleinen, ja, du musst wissen, was du zu Hause hast und manchmal weißt du auch, was du zu Hause hast und denkst Himmel, Himmel, Himmel, was habe ich denn dann zu Hause? Ja, aber wir haben doch alle Phasen in Beziehungen, wo es mal ein bisschen, sagen wir es mal vorsichtig, es ein bisschen müde ist und so Alltag.
Silke: Ja, aber dann ist schlecht, wenn man das denkt. Dann ist schlecht.
Bärbel: Wir reden ja hier immer vom Alltagsglück, bei Alltag wird fortgeschritten. Aber manchmal haben wir auch so eine Alltagsmüdigkeit. Das sind ja so Wellen. Und wenn man länger in Beziehung ist, weiß man, geht ja auch wieder vorbei. Aber ...
Silke: Mhm.
Silke: Und man muss halt dran arbeiten. Beziehung ist halt einfach Arbeit.
Bärbel: Ja. Und wie arbeitest du dran? Indem du deine Bücherkiste aus Krefeld bestellst.
Silke: Dass man sich dann groß zeigt, ich genau. In Liebe zu meinem Mann habe ich hier mal aufgeräumt, zum Beispiel.
Bärbel: Ich glaube ja, man muss sich dann gegenseitig wieder sehen.
Silke: Ja, man muss sich Zeit füreinander nehmen und auch bewusst und ohne Handy und ohne Alltag. Dann muss man kurz aus dem Alltag ausbrechen, zu sehen, was man am anderen hat.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Ja, mal wieder so Danke sagen für Kleinigkeiten. Heute sind so die kleinen Tipps, wir rausholen. Aber es ist wirklich so. Nein, Dinge, so alt ticken. Ich weiß auch nicht. Siehst du das? Nein, aber es ist doch so, wenn du lange in einer Beziehung bist und du nimmst jede Alltagshandlung als selbstverständlich hin, was weiß ich, keine Ahnung, dass er dir morgens einen Toast mit Erdbeermarmelade und Frischkäse schmiert oder so. Okay, würde jetzt mein Mann nicht machen, aber als Beispiel. Oder dir dann Nescafé hinstellt und dann
Silke: Also ich weiß nicht, ob ihr das mit dem Urlaub gut tut, Bärbel. Ich weiß es nicht.
Bärbel: Nimmst das einfach nur noch so an. Und in der ersten Verliebtheitsphase hätten wir so, wie süß ist das denn, der macht ein Nescafé so voll süß. Und dann hinterher nimmst du einfach Dinge als Selbstverständliche hin und das Selbstverständliche wieder zu feiern. Zum Beispiel, dass die ihr Handtuch nach dem Duschen richtig aufhängen oder so.
Silke: Falsüß,
Silke: oder wie ich sage, sich wie ein normaler Mensch benimmt. ich weiß es nicht. Ich glaube, man muss sich dann bewusst Zeit nehmen und bewusst daran arbeiten. Und wenn man sich eben anderweitig verliebt, dann stimmt vielleicht auch irgendwas nicht. Also richtig doll verliebt, richtig doll verliebt.
Bärbel: Ja! ja.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Nein, das glaube ich nicht. Ja, ich glaube, das kann einfach passieren, obwohl du auch richtig doll verliebt bist in deinen Mann. Ich glaube, das kann passieren. Und das wäre schlimm. Ja, ich hatte das auch schon mal. Andere Beziehung. Und dann plötzlich habe ich mich nochmal verliebt. Das war also doppelt. Das war voll anstrengend für mein Herz, für meinen Kopf, für meinen Organisationsteil. Das ist ganz schlimm. Das war ein ganz schlimmer Konflikt. Ganz furchtbar.
Silke: Ist sehr erschömmert passiert.
Silke: Ich schätze es auch.
Silke: die Männer vielleicht.
Bärbel: Aber gut, das kennt ihr da draußen ja. Schreibt uns dazu, wenn ihr gerade in der Situation seid.
Silke: Ja, er hilft uns, was wir tun sollten, falls das passiert. Mein Mann und ich haben übrigens heute Jahrestag.
Bärbel: mein Gott! wie schön. Sehr schön. Hochzeitstag oder Jahrestag? Kennenlerntag.
Silke: Ne, Kindlerntag quasi. Deswegen bildet er auch nicht mehr, weil wir haben dann nachher noch geheiratet. Sagt mein Mann. Ich finde auch. Man kann sich schon freuen.
Bärbel: der gilt trotzdem noch. Ich finde auch. Und macht ihr was Schönes heute am Karfreitag?
Silke: Äh, ja, wir gehen wahrscheinlich gleich essen.
Bärbel: Schön. Und dann könnt ihr euch noch mal erinnern, wie jung und unschuldig ihr wart bei eurem Kennenlernen.
Silke: Wir waren weder das eine noch das andere. Wir waren jünger als jetzt, aber einer von uns war ja auch verheiratet noch, also schon getrennt lebend, wichtig für die Geschichte.
Bärbel: Unschuldig und jung, Martja.
Bärbel: Ja, ja, ja, ja, ja, sehr wichtig, sehr wichtig. Immer schön auf die Details achten, Silke. Huh. Aber glaubst dass du dich, ich mein, Beziehungen verändern uns ja auch so bisschen, Und glaubst du, dass die Beziehungen, die du hattest, dich so haben wachsen lassen oder zum Besseren verändert haben? Ich sollte nicht so viel auf der Couch liegen.
Silke: Puh, gerade nochmal, puh, bevor ich bestimmt werde.
Silke: Hm?
Silke: Ja, auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall. Also diese Beziehung auf jeden Fall. Ich glaube auch, dass wenn diese Beziehung aus welchem Grund auch immer endet, ich danach keine andere mehr führen möchte.
Bärbel: Ha! Tö, tö, tö. Dann ziehst du bei mir ein.
Silke: Der freut
Bärbel: Vor allen Dingen, wenn Oskar auf der Couch liegt, freut er sich dann. Du bringst ja Oskar dann mit.
Silke: Ich hoffe, das wird nicht passieren.
Bärbel: Nein, das ist doch toll, wenn man zusammenwachsen kann und wenn man an so einem Kennenlerntag zurückguckt, wie wenig man dann auch voneinander wusste und was in der Zwischenzeit, was man für Krisen, was man für schöne Momente, wie viel man gelacht hat. Also das auf keinen Fall darfst du den Kennenlerntag streichen.
Silke: Ja!
Silke: ganzen Aufs und Abs in der Zeit. Nein, ich streich den auch nicht. Mein Mann findet den halt nicht so wichtig, aber es ist ja, als hätte der hier was zu sagen.
Bärbel: Bitte lass ihn doch auch bisschen Raum. Bisschen Raum muss er auch haben.
Silke: Ja, er hat ja auch was zu sagen, weil ich muss auch schon bisschen ärgern, weil sonst wäre nur ich geärgert in dieser Beziehung. Das wäre irgendwie blöd.
Bärbel: Ja, das geht gar nicht. Das geht gar nicht. Haben wir noch Feedback von der letzten Sendung? Gibt es noch irgendetwas zur Wahlrettung zu was weiß ich, was wir noch beantworten
Silke: Ja. Es gab ja, wir haben ja sehr gut über Robert Mark-Lehman gesprochen und ich möchte auch dabei bleiben, der ja den Wal zumindest das erste Mal aus der Bucht bekommen hat. Danach gab es ja so ein paar Probleme, weil er weggeschickt wurde und jetzt ist der arme Timmy da vor Wismar wieder oder vor Polen irgendwo und kriegt wohl nicht mehr so gut Luft. Puh, dann gab es viel zu meinen Migräneproblemen und tatsächlich auch hilfreiche Tipps. Die wollte ich kurz weitergeben und zwar wurde mir gesagt, soll Kreatinen einnehmen. weil im Alter Kreatin dazu führen kann, dass die Migräne chronisch wird. Alter. Also, weil das Kreatin fällt ja ab, wenn man älter wird und dieser Kreatinmangel kann zu chronischer Migräne führen. Und wenn man das jetzt sechs, sieben Tage am Stück hat, könnte man fast von chronisch sprechen. Ich nehme auf jeden Fall jetzt wieder Kreatin ein.
Bärbel: Im Alltag oder im Alter? Hä, da bist du doch viel zu jung für.
Bärbel: Aber du hattest das doch auch schon vor 10 Jahren, Migräneanfälle oder noch nicht? Okay.
Silke: Ja, aber nicht so intensiv. Dann hatte ich einen Anfall und bin nach vier Stunden wieder aufgestanden und alles war fein. Das waren jetzt schon sehr lange Tage.
Bärbel: Tom Kaulitz hat auch Cluster-Migraine. Cluster-Kopfschmerz.
Silke: Ja, cluster Kopfschmerz. habe keine Migräne. Das Migräne ist ja auch nicht immer Kopfschmerz, sondern dieses lichtempfindliche und so. Ich habe mit einer Freundin gesprochen, liebe Grüße, ich weiß, dass sie zuhört, die gesagt hat, ich habe keine Migräne, aber manchmal, wenn ich sehr wenig geschlafen habe und sehr überreizt bin, dann kann ich auch nicht so gut Helligkeit und so, ja, oder wie ich es nenne Migräne. Also ich glaube, sie ist jetzt mein.
Bärbel: Mmh.
Bärbel: Aber man muss noch mal sagen, die Robert-Mark-Lehmann-Geschichte gab es natürlich auch Reaktionen, weil Leute gesagt haben, jetzt bei einem Wahl, ich weiß gar nicht, warum der Timmy heißt, das habe ich jetzt irgendwie verpasst.
Silke: Die Bildzeitung hat das beschlossen, also heißt er jetzt Timmy.
Bärbel: Okay, naja, die beschließen ja einiges. Man muss dem nicht immer folgen. Ich nenne jetzt einfach Sammy oder Tommy oder Billy. Auf jeden Fall der Timmy. Da waren die Reaktionen Hey, bei einem Tier, da könnt ihr Emotionen empfinden und euch mit dem verbinden. Aber was ist mit all den anderen Nutztieren, die in schlechter Haltung sind? Warum thematisieren wir nicht das?
Silke: Mh.
Bärbel: Hätten wir auch eine Menschenkette für Flüchtlinge gebildet, die übers Meer kamen und dort gestrandet sind und so weiter und so weiter. Also es gab natürlich auch so Reaktionen, dass man sagt, der ist alt, der kann nicht mehr. Und das hat ja der Meeresbiologe Lehmann ja auch gesagt, der ist einfach erschöpft und der sucht vielleicht wirklich einfach so eine Art ruhigen Ort zum Sterben.
Silke: wir.
Silke: Ja, was auch alles total... Es ist, wie es ist. Aber nichtsdestotrotz kann man, glaube ich, sich nicht aussuchen, wofür man Emotionen empfindet. Und mir tun die Nutztiere auch leid, die leiden. Aber die sind eben gerade nicht im Bild live ticker und so präsent.
Bärbel: Mmh.
Bärbel: Ja, das stimmt. Aber es ist irgendwie doch schon verrückt, weil punch dieser kleine Affe, der von der Mama ja so fies weggeschubst wurde in diesem Betonzoda. Und jetzt auch der Wahl, dass wir das mit Tieren vielleicht dann doch tatsächlich leichter schaffen. Also ich habe ja eine Zeit lang jetzt diese ganzen Garten- und Hausrenovierungen immer so in meinem Account gehabt. Und jetzt, ich weiß nicht warum, kommen immer Kühe.
Silke: Juhu!
Silke: furchtbaren Sucht.
Bärbel: die aus einer ewig langen Steilhaltung in so einen Waggon, in so einen Anhänger gestopft werden und dann geht die Tür auf und die machen auf einmal so Bocksprünge und sind frei und sind auf so einer Blumenwiese und können riechen und fressen und können endlich, endlich Freiheit genießen. Und ich glaube, dass man bei all diesen Themen, ob das jetzt Timmy ist, der Sterbeprozess oder diese Einsamkeit oder Punch auch Einsamkeit, dass uns das zutiefst berührt.
Silke: Hmm.
Silke: Ja, total.
Bärbel: Freiheit, Einsamkeit, dass uns das so melancholisch macht anhand eines Tieres. Bei anderen Themen sind wir ja unglaublich hart oder wir urteilen schnell und da sind wir sehr gefühlvoll. So, das war mein zoologische Abhandlung zum Karfreitag.
Silke: Wer ist deine Alltagshelde?
Bärbel: Das ist glaube ich hier die Nachbarin der Ferienwohnung. Die hat sich nämlich ganz ganz stark mit der anderen Nachbarin gestritten. Obwohl die wahrscheinlich gar kein Deutsch Hier sind immer zwei Wohnungen auf einer Etage, in fünf Etagen. Und wenn du aus dem Fahrstuhl rauskommst, ist in der Mitte so eine gemeinsame Fläche und die hat jede Ebene anders dekoriert. Und unten haben die einfach jetzt ...
Silke: ihr.
Bärbel: die andere Nachbarin, ohne das mit ihr abzusprechen, die Blumendeko weggenommen. So eine längliche Box mit irgendwas da drin. Geblume halt, so Blume drin. Und da hat die andere gesagt, soweit ich das verstanden habe mit meinen Fremdsprachenkenntnissen, also für mich ist es okay, dass sie die Deko entfernt haben. Für mich ist es auch okay, dass sie hier einen Tisch hinstellen und den neu dekorieren, ohne das mit mir abzusprechen. Soweit alles okay.
Silke: Hi!
Silke: Überschritte.
Bärbel: Was für mich nicht okay ist, dass sie von ihren Enkelkindern die Longboards und die Roller und auch die ganzen Kinderschuhe auf diesem Tisch und im ganzen Flur stehen haben, was offensichtlich ja der gemeinsame Flur ist. Und dann hat die andere Frau total rumgeschrien. Das habe ich alles nicht verstanden. Es waren sehr viele Fremdwörter dabei und sehr viele, ich glaube auch Schimpfwörter. Konnte ich alle gar nicht so schnell nachfragen bei Chet-GPT. Aber ich dachte,
Silke: gemeinsam auf der
Silke: Das könnte sein.
Bärbel: Ich fand es gut, weil mit Nachbarn bist du immer auf diesem engen Raum und du willst dich ja immer gut verstehen. Und zu sagen, das stört mich. Schon mutig.
Silke: Das finde ich gut. Das ist ganz schön mutig, weil das kann nämlich ganz schön viel kaputt machen und offensichtlich ist das in dem Fall ja so gewesen. Aber sie hat für sich eingestanden und für ihre Bedürfnisse. Sehr, gut, Frau Nachbarin.
Bärbel: Ja, und das ist diese ältere Dame, jetzt meine Alltagsheldin. Ich kenne die nicht, weiß nicht, wie die heißt, aber bin ja auch bald schon wieder weg. Aber das fand ich irgendwie gut. kam hier, war mir bisschen peinlich, weil ich versucht habe zu lauschen. Aber es ging ja nur darum, meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Und es war sehr, sehr laut. Ja, natürlich. Und deine?
Silke: Ja, war aus rein edukativen Gründen, du gelauscht. Christina Koch, die Astronautin, gerade auf dem Weg zum Mond ist. Die erste Frau, die zum Mond fliegt. Die war schon fast ein Jahr auf der ISS. Und das war der längste Aufenthalt einer Frau auf der ISS. Und jetzt ist sie als erste Frau auf dem Weg zum Mond. Sie heißt nicht Christina Koch, sie heißt wahrscheinlich Christina Cock, weil sie Amerikanerin ist. Aber es liest sich halt so schön im Deutschen. Ja, Koch, wie sprechen Sie es aus im Englischen?
Bärbel: mein Gott!
Bärbel: Okay, was weißt du noch?
Bärbel: Cock würde ich nicht so sagen.
Bärbel: Koch, Koch, Koch, I don't know. Christine. Ja, wir finden es raus. I asked my American family how would you pronounce the name Christine Koch.
Silke: Das finden wir für nächstes Auge raus.
Silke: Christina heißt die ja auch noch. Es ist alles verrückt. Christina geht noch, auch. Ja, kommen gut an und kommen vor allen Dingen wieder gut zurück.
Bärbel: Christina. Christina. Christina. Christina. Also wir wünschen Ihnen einen guten Flug.
Bärbel: Yeah, have a safe flight, have a safe trip. Ich glaube nicht, mich das, obwohl würde dich das reizen, da einmal oben rumzulaufen.
Silke: Es würde mich auch gar nicht reizen, überhaupt ins All zu fliegen. Gab es ja letztes oder vorletztes Jahr diesen Flug, den Jeff Bezos für diese ganzen Frauen organisiert hat? Fühle ich nicht.
Bärbel: Fühle ich auch nicht. Grüße gehen raus an Katy Perry, die ja dabei war. Nächste Woche muss ich meinen Text korrigieren. ist schon da, der ist zurück von der Lektorin. Ich habe einfach die Mail jetzt so liegen lassen und mache das ab nächste Woche. Montag fange ich damit an. Also habt ein schönes Osterfest.
Silke: Was steht nächste Woche bei dir an? Nach diesem Osterfest?
Silke: Hei!
Bärbel: Findet gute Verstecke für die Eier und habt einfach eine tolle Familienzeit. Darum geht es ja mit Familie und Freunden zusammen zu sein. Wünsche ich dir auch, Silke.
Silke: Ja, danke, schönes Wochenende alle, tschüss!
Bärbel: Ciao!
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