042 - Xavier Naidoo dreht durch, AfD im Freundeskreis & Harry Styles als Alltagsheld
Shownotes
Silke und Bärbel sind diese Woche müde, genervt vom Schnee – und trotzdem schlagfertig. Zwischen Schneeballschlacht mit Schulkindern, IKEA-Upcycling und Fastenzeit-Verhandlungen analysieren sie Xavier Naidoos QAnon-Eskapaden, diskutieren AfD im Freundeskreis und küren Harry Styles zum Alltagshelden.
In dieser Folge:
Müde Frauen, doofe Woche: Schnee am Niederrhein ohne Hügel
Bärbel vs. Teenager: Spontane Schneeballschlacht auf dem Weg zum Supermarkt
Silkes Arbeitszimmer-Umbau: Mia-Lack (selbstbezahlt!), Farbe „Kühle Meeresbrise", Zimmertausch morgen
Powernaps im Auto: Sicher abschließen, entspannt pennen
Elternsätze & Prägungen: Bärbels Vater hatte Geburtstag, Kriegskind, gekapte Träume, neues Buch
„Deine Eltern haben ihr Bestes gegeben" – Loslassen als Befreiung
Silkes Karneval: Als Seifenblase gefeiert, Umfrage für nächstes Jahr läuft
Fastenzeit: Silke verzichtet auf Süßigkeiten (schwer!), Bärbel noch unentschlossen
Xavier Naidoo: Epstein-Demo, QAnon, „embryonales Gewürz" in Chips – brandgefährlicher Mist
Claudias Frage: Freundin mit AfD-Verwandtem – klare Grenzen ziehen, sich nicht verlieren
Buchtipps: Sally Lisa Starken & Leonie Plahr (via Book Deluxe)
Ines beschwert sich über Trash TV: Wir verteidigen uns (und Fernsehen!)
Beate: Teilzeit ist kein Lifestyle, sondern zweite Schicht zuhause
Anti-Heldin Alice Schwarzer: Kanzlerin Weidel wäre ermutigend für Frauen?!
Alltagshelden Zoe Kravitz & Harry Styles: Beziehungsvertrag, Kunst, Schweigen nach Trennung
Bärbels neues Learning: Feierabend machen – wie geht das eigentlich?
Mia Farben für Möbel (ohne Schleifen)
Antwortet uns: Wie macht ihr Feierabend? Schreibt uns!
💬 Schreibt uns eure Fragen! E-Mail: aff@baerbel-schaefer.de Website: www.baerbel-schaefer.de
🔔 Folgt uns: Hosts: Bärbel Schäfer und Silke Zapatka
Diese Folge wird unterstützt von KoRo 🥜 Wir lieben KoRo – und das schon lange, bevor sie unser Werbepartner wurden. Große Packungen, faire Preise, keine unnötigen Zusatzstoffe. Ob Nussmus, Trockenfrüchte, Schokolade oder Superfoods – da findet jeder was. Mit unserem Code bekommt ihr 5 % Rabatt auf euren Einkauf: 👉 https://serv.linkster.co/r/Q6e1eheEQ3 🏷️ Code: ALLTAG
HAKA Putz- und Waschmittel für Sauberkeit, die sich gut anfühlt. Spare 15% auf das gesamte Sortiment mit dem Code „ALLTAG15“. Hier klicken!
Ihr liebt den Podcast? Dann lasst uns gerne eine 5-Sterne-Bewertung und einen Kommentar da! Das hilft uns enorm und wir freuen uns wahnsinnig über euer Feedback. Teilt die Folge auch gerne mit Freunden, die sie lieben könnten. Bis nächste Woche (oder übernächste?) – und passt auf euch auf! 💛Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.
Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
Transkript anzeigen
Silke: Herzlich willkommen zu Alltag für Fortgeschrittene mit zwei, sagen wir, müden Frauen.
Bärbel: Das Tolle ist ja, man sieht uns die Erschöpfung nicht an, aber eigentlich sind wir am Arsch. Warum? Ich wünsche dir einen tollen Freitag.
Silke: Vielen Dank, wünsche ich dir auch. Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende, an dem du hoffentlich wenig arbeiten musst.
Bärbel: Ich bin eigentlich, also wir sagen können es jetzt transparent machen. Wir sehen uns am Donnerstagnachmittag und sagen jetzt ist es Freitag, wir senden es am Freitagmorgen, weil ich schon auf dem Weg bin zum Wesertalk nach Bremen. Ich treffe Steffi Heinzmann. Ich freue mich so.
Silke: Yay! Ach, Staffi Heinz, du bist doch ein schöner Gast.
Bärbel: Ja, ist doch ein schöner Gast. Vor allen Dingen ist das ein Gast, die das Mikrofon mag, die gerne redet, die auf Tour geht und da sitze ich auf der Autobahn und kann leider keinen Podcast mit ihr machen. Aber wie geht es dir am Donnerstag kurz bevor wir den Podcast ausstrahlen am Freitag?
Silke: Irgendwie war es eine doofe Woche. Ich bin auch sehr übel launig heute Morgen aufgestanden, als es schon wieder geschneit hat. Ich bin ja eigentlich nicht wetterfühlig, aber ich bin fertig mit Schnee. Hier am Niederrhein, wo man den so gar nicht gebrauchen kann. Also was wollen wir hier mit Schnee? Wir haben nicht mal Hügel.
Bärbel: Mhm. Mhm.
Bärbel: Ja, eigentlich total sinnlos, dass der Schnee sich nicht überlegt, wo der Schnee hinfällt, damit man weiß, können Kinder rodeln oder Schlitten fahren. Ja, völlig dumm diese Wolken, die da einfach die Flocken rauswerfen.
Silke: Ja, was soll… was will er denn hier? Ja.
Silke: Dumm, richtig dumm. Nee, irgendwie war das, das war nicht so eine schöne Woche. Ich bin jetzt fertig. Ich lese, ich muss aufhören Nachrichten zu lesen, ich muss aufhören, mir zu viele Gedanken zu machen, ich muss aufhören, die Gefühle anderer Leute zu meinen zu machen. Das haben wir ja gelernt.
Bärbel: Ja, möchtest...
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Das haben wir letzte Woche angesprochen. Deine Lernkurve geht steil. Ich merke das auch. Ich kann es noch nicht immer umsetzen. Aber ich versuche das natürlich auch anzuwenden. Aber ich hatte auch das Gefühl, ich weiß nicht, ob das mit Schnee und Matsch und eigentlich passt es ja auch zu den Winterspielen, die ja die ganze Zeit das Fernsehprogramm besetzen. Ganz gut, dass draußen auch bisschen Schnee ist. ich bin heute in eine Gruppe von Schülern.
Silke: Njahaha!
Bärbel: musste ich so durchgehen zum Supermarkt und dann hatten die eine Schneeballschlacht zwischen den einzelnen Straßenseiten. Und dann dachte ich, der nächste Supermarkt ist doch sehr weit entfernt. Gehst du jetzt, damit du keinen Schneeball ans Ohr oder auf die Brille bekommst oder so. Und dann habe ich mich mit drei Schneebällen bewaffnet und bin durch die, so ein bisschen wie bei Westside Story, standen sich so die Gruppen gegenüber. Und bin da durch. Und bin dann mit den Teenagern, war vielleicht achte, neunte Klasse, in eine Schneeballschlacht geraten. Und das war richtig gut. Weil die anderen haben natürlich alle genürgen und gesagt, ich komm hier nie weiter und muss umdrehen und warten. Und so war das ganz lustig. Brille ist noch heil und meine Wurfgenauigkeit haben die dann auch zu spüren bekommen. Don't...
Silke: Das finde ich schön.
Silke: Nichts, da kleine Steinchen zwischen waren, das darf man ja eigentlich nicht. Schneebälle werfen, mitten in der Stadt.
Bärbel: Mmh, mmh, mmh, mmh. Don't mess with mommy, kann ich da einfach nur sagen. Wer die Schneeball schlacht, will, kriegt die Schneeball schlacht. Also das war so ein überraschender Moment, obwohl überall die Leute gehubt haben und rutschten und der Hausmeister auch irgendwie total gestresst war, weil er irgendwie bei fünf anderen Häusern auch schon Schnee schieben musste. Ja, was kannst du denn jetzt zum Ende der Woche tun, damit du Lervpegel so ein bisschen abatmen kannst?
Silke: Hahaha!
Silke: Sehr gut.
Silke: Ich habe schon was getan. Ich habe heute Möbel gestrichen und das war ein sehr befriedigendes Ergebnis. Ich habe so alte Ikea-Möbel, die ich günstig bei Kleinanzeigen gefunden habe, mit so einem Lack lackiert, den man vorher nicht abschleifen muss und so. Ja, das ist der Mia-Lack in meinem Fall und ich kann ihn nur sehr empfehlen. Ich verlinke den in den Show Notes. Selbstbezahlt.
Bärbel: Aha.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: das ist aber ein cooler Lack, den musst du mir zeigen, wie der heißt.
Bärbel: Ja, ohne abschleifen.
Silke: Einfach nur einmal drüber. Ich musste auch nur einmal drüber streichen. Und jetzt habe ich ganz hübsche Möbel, die nicht aussehen wie von Ikea, obwohl sie es sind.
Bärbel: Und für welche Farbe hast du dich entschieden?
Silke: für so ein helles Blau, das ist der einzige Farbakzent dann in diesem Raum, der mein zukünftiges Arbeitszimmer wird, nämlich zum Workshops geben und podcasten. Ja, anders, es ist mehr so, es heißt kühle Meeresbrise, heißt die Farbe.
Bärbel: Mhm. Ja.
Bärbel: dann sind wir bald in so einem frischen, wie in so einem Duftspender, in so einem frischen Rausch. Ja, ist doch super. Diese Farbe soll dazu anregen, dass man gut und klar denken kann. Gelingt nicht immer, aber manchmal. Weil dahinter ist ja auch die rosa Couch, auf der ich gerne mal ein Mittagsnickerchen, ein Power-Depthalte, aber dann, ich mag die Farbe im Arbeitszimmer. Ich bin gespannt, was du erzählst, wie es dir geht.
Silke: Ja.
Silke: Powernaps sind ja übrigens auch wahnsinnig unterbewertet. Ich liebe Powernaps. Kannst es gut? Ich auch.
Bärbel: Ja, ja, super. Wie schläfst du ein? Was ist deine Technik?
Silke: Ich bin einfach in der Regel so müde, dass ich mich kurz auf den Bauch lege oder auf die Seite und dann bin ich 20 Minuten weg und dann bin ich aber auch wieder hellwach da und es geht mir deutlich besser.
Bärbel: Mir auch. Also ich liebe Power-Naps und kann die auch überall auf, keine Ahnung, Parkplätzen, im Büro, auf der Couch. Doch, da mach ich den Sitz zurück, mach die Arme so nach hinten, hab so eine dicke warme Jacke und hab aber immer Angst, dass wenn du von innen die Tür zusperrst mit deiner Autoverriegelung, denke ich immer, es kann trotzdem einer von außen aufmachen. Sicher? Du bist ja immer meine Ansprechpartnerin bei allen.
Silke: Wirklich? Ne, das kann ich nicht.
Silke: Mhm.
Silke: kann er nicht. Ja.
Bärbel: Schritte, die mit Sicherheit zu tun.
Silke: Da bin ich sehr sicher, das ist ja die komplette Idee dahinter.
Bärbel: Okay, also ich sitze drin, ich habe den Autoschlüssel in meiner Hand, ich schließe ab, dann kann keiner von außen aufmachen. Weil manchmal ist ja der Schlüssel, wenn der von außen sich dem Auto nähert, kann man dann ja schon die Tür öffnen.
Silke: Mhm. Mhm.
Silke: Ja, aber das Auto weiß, ob du da bist oder nicht. Ob du drin oder draußen bist, glaube ich.
Bärbel: Das Auto weiß, ob ich drin bin oder das ist auch schon wieder unheimlich. Aber gut, also werde ich entspannt pennen. Ich habe ja manchmal dann nach Lesung oder so lange Strecken und dann, wenn ich dann so müde bin, lege ich mich kurz hin und mache ein Powernap.
Silke: Wuuuh, scary!
Silke: Das kann ich nicht, aber Schapu.
Bärbel: Hast du denn auch eine Powernap-Couch in deinem neuen Büro? mein Gott! Du darfst dich auf jeden Fall nicht zudecken und so richtig gemütlich einkuscheln mit Powernap. Machst du das?
Silke: Ich hab sogar ein Bett. Das ist unser Gästezimmer.
Silke: Doch, doch, das kann, ja, das ist das Schönste und dann werde ich wach und dann bin ich wieder frisch. Am besten ist, wenn man kurz davor einen Espresso trinkt.
Bärbel: Nee, dann würde ich liegen bleiben. Und dann hast du so eine perfekte Höhle und dann musst du wieder raus. Kennst du...
Silke: Ja, aber das ist nicht schlimm. Bei uns zu Hause, als ich Kind war, war ja tagsüber schlafen wirklich verboten. Das durfte man gar nicht. Und deswegen genieße ich das jetzt sehr.
Bärbel: Okay. Mhm. Und hast du manchmal noch Angst, dass dir jemand auf die Schulter klopft und sagt, Silke, Silke, das geht aber nicht?
Silke: Nein, ich wohne ja schon mehrere Jahrzehnte nicht mehr mit meiner Mutter zusammen. Es geht ganz gut.
Bärbel: Hahaha! Das schlechte Gewissen der Eltern. Heute hätte mein Papa Geburtstag gehabt. Der wäre heute, ich glaube, 88, ja 88 Jahre alt geworden. Und man hat ja doch noch so einiges, was man dann mitschleppt. Auch wenn man, wie du sagst, gerade lange ausgezogen ist oder dass es so eine Regel war, meiner bei der Duschkabine vertreten hat, aber trotzdem gesagt, nicht so lange duschen, Wasser ist teuer oder man schläft mittags nicht. So komische Sätze.
Silke:
Silke: Prägungen.
Bärbel: Prägungen, die man nicht mehr loswirte. Ich schreib ja gerade an meinem aktuellen Buch und hab heute eine Passage über dieses Loslassen auch von solchen Elternsätzen gesprochen oder Verhaltensmustern. Oder auch der Erinnerung daran, wonach man sich vielleicht gesehen hat und was man nie bekommen hat. Das war schmerzhaft. Also es war auch schmerzhaft, weil man dann ja doch ...
Silke: Mhm.
Silke: Ja.
Silke: Ja, loslassen ist gut.
Bärbel: Obwohl ich selber auch schon 60 bin, so eine Kindrolle reinrutscht und denkt, ich hätte mir eigentlich, ich weiß jetzt gar nicht, ob ich das sagen soll, aber ihr lest das Buch ja vielleicht trotzdem, aber dieses Neugier auf unser Leben als Kinder oder dieses sich so reinfallen lassen auch in das Leben, das hätte ich mir von ihm gewünscht. Der hatte auch ein Leben mit ...
Silke: Hehehe
Bärbel: Er war ja ein Kriegskind geboren, dann 39. Und die Oma hat immer gesagt, jetzt... Warte, doch, rechne doch mal. Ja, genau, 87. Genau, Entschuldigung. Sorry, Papa. Hab ich einfach näher älter gemacht. Nein, aber dieses, das die Oma auch immer gesagt hat, das waren keine Jahre für Flausen im Kopf.
Silke: Mhm.
Silke: Wenn er 39 geboren ist, wird er aber nicht 88 heute. Nee, es ist ja 26. Dann wäre er 87.
Bärbel: Der wollte Fußballprofi werden. hatte vorgespielt bei Werder und hatte auch Talent. War auf jeden Fall über die Familiengeschichte. Diese Geschichte wurde erzählt. viele wurde ja auch, wie in vielen Familien, dann über die Kriegszeit und so weiter geschrieben. Aber es wurden an mehreren Stellen so seine Träume gekappt. Wo wir heute vielleicht gucken, können wir die Kinder unterstützen oder ermutigen wir sie, diesen Traum überhaupt mal auszusprechen.
Silke: Ja.
Bärbel: Und von daher war das auch so ein melancholischer Schreibtag heute.
Silke: Das finde ich spannend, weil ich heute noch ein Reel darüber gesehen habe, auch zum Thema. Also es war, glaube ich, Therapie in 60 Sekunden oder 6-Jährige Therapie in 60 Sekunden. Und ein Ansatz war, deine Eltern haben es so gut gemacht, wie sie konnten. Die haben es, die haben alles gegeben, auch wenn das vielleicht nicht das war, was du dir gewünscht hast. Aber deine Eltern haben alles gegeben, was sie konnten und was sie hatten. Und das stimmt.
Bärbel: Mmh.
Bärbel: Mhm. Ja.
Silke: Also meine Mutter hat sicher auch nicht alles richtig gemacht, aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten war es das Beste. das ist doch, wenn man das so annehmen kann, ist das ja schön. Und hilft einem auch selber, glaube ich.
Bärbel: Ja, das stimmt.
Bärbel: Also, klar, dass die ihr Bestes gegeben haben unter ihren Umständen, auch mit sehr kühlen Eltern. Das war ja so ein Vater, der mir zur Begrüßung immer nur die Hand gegeben hat. niemals... Nein, mein Vater. Mein eigener hat niemals so... Weißt du, und deswegen bin ich ja so eine Knutschmarm. Ich lieb ja Knutschattacken. Ich hab einen Mann, auch gerne mich umarmt und immer Nähe will. Und das war immer... Ob ich von der Klassenfahrt zurück kam, kam die Hand.
Silke: Dein Opa. Dein eigener Vater. Ach.
Silke: Nein!
Bärbel: kam ich nach anderthalb Jahren aus Amerika zurück, ich hab ihn dann später an mich rangezogen. Aber dieses ... Ja, selbst fiel. Du versagst dir auch selber was, wenn du das Leben nicht feierst mit deinen Kindern.
Silke: Ja.
Silke: Ja, aber das wusste er ja nicht. Er hat so gut gemacht, er konnte.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Ja, zu mehr... Nein, er hatte natürlich, der hatte ja noch ganz konservatives Rollenvorbild durch seinen Vater. Das war mehr Peter Alexander im Fernsehen gucken als mit Rudi Dutschke auf der Straße sein. Also das waren jetzt keine 68er. Die waren beide nicht so kommunikativ. Oder was heißt waren, mein Mutter nimmt ja noch... Sorry, Mama. Auf jeden Fall, ähm... Ja, dass man...
Silke: Er hat's ja auch nicht besser gelernt.
Bärbel: Klar, man hat es so gut gemacht, wie man konnte. Und trotzdem loslassen, was einem auch fehlt. Oder gefehlt hat. Oder wo man zwischendurch wieder so einen kleinen Stich... Wenn ich jetzt so Väter sehe, die mit ihren Kindern toll sind, die auch was unternehmen... Hast du das auch? Dass ich denke, ich hab dich eingeladen zu einer Reise, als ich plötzlich Geld verdient hab. hab gesagt, lass uns doch noch mal nach England fahren, wo du so gerne warst. Oder lass uns das machen.
Silke: Das habe ich auch. Ja.
Bärbel: Nein gemacht, jetzt wollen wir mal nicht übertreiben und gleich für vier Tage wegfahren.
Silke: Hui! Das habe ich ja mit meiner Mutter gemacht. Ich habe das einfach gebucht. Also ich hatte ihr vorher gesagt, reich bitte Urlaub ein. Und dann habe ich gebucht und dann waren wir in Barcelona vier Tage über ihren Geburtstag. Das war ganz schön.
Bärbel: Ja, bist einfach, du hast es einfach gemacht.
Silke: Ja, meine Mutter war da zu dem Zeitpunkt aber auch schon offen, mir Geschenke anzunehmen. war ja auch jahrelang, wenn wir essen gegangen sind oder so, durfte ich ja nicht bezahlen. Und da habe ich schon Geld verdient. Also und ich habe ja immer okay verdient. Ich konnte mir immer schon noch ein Essen mit meiner Mutter leisten.
Bärbel: Mmh. Mmh.
Bärbel: Nein, du warst ja auch stolz. Vielleicht will man das ja auch zeigen, dass man die Mama einladen kann oder so. Also das war mein Tag heute. Du hast Möbel lackiert, was ich richtig gut finde. Ich bin so gespannt, die zu sehen. Hast du das hier schon erzählt, dass du ein neues Arbeitszimmer bekommst? Nee. mein Gott.
Silke: Genau. Genau.
Silke: Nee, das habe ich hier noch nicht erzählt, das erzähle ich jetzt, weil wir machen das morgen. Ich bin sehr aufgeregt. Morgen werden die Zimmer getauscht. Mein Mann findet es nicht so eine gute Idee. Das Teenager-Mädchen und ich finden die Idee aber Bombe und wir machen es deswegen. Ja, genau.
Bärbel:
Bärbel: Und es sind eure Zimmer, die ihr tauscht. Okay, ja gut. Sorry, an den Mann, aber... Ja, wie super ist das denn? Ich bin so gespannt, wie das aussieht. Du musst mir unbedingt ein Foto schicken. Wie aufregend. Vielleicht hast du da eine ganz tolle, neue, neue Projekte, Energie. Und du hast auch viel gearbeitet diese Woche, muss man auch sagen. Du hattest so letzter Drücker jetzt aber und...
Silke: Wir brauchen seine Hilfe, aber er hat sie jetzt zugesagt.
Silke: Mach ich. Ja.
Silke: Ja, ich habe.
Bärbel: Eben angerufen und übermorgen muss es fertig sein. Was hat dein Hund? Vertreibt er die Einbrecher oder? Ja.
Silke: Genau, aber ich weiß nicht. Es geht jemand vom Garten lang. Da muss man sehr vorsichtig sein, dass hier keiner einfach in Garten geht. Ich habe aber ja übrigens auch Karneval feiern. Das war ganz, ganz toll. Ach, es war so schön. Ich war eine Karnevalsmaus für einen Abend.
Bärbel: Ja ja.
Bärbel: Ja? schön. Als was bist du gegangen?
Silke: Als Seifenblase, Ich war zauberhaft. Wir waren eine zauberhafte Seifenblasengruppe.
Bärbel: Wie süß. Wie cool ist das denn? Ich hab meinem amerikanischen Bruder, Gastbruder, gestern versucht zu erklären, weil ich hab so lauter Videos aus Köln zugespielt bekommen von Freunden. Und dann hab ich noch irgendwas angeklickt bei Insta. kommen gleich ganz viele. Und dann hab ich gesagt, would be so much fun if you could share this. Rose Monday, hab ich immer gesagt. Ich weiß gar nicht, ob das Rose Monday heißt.
Silke: Rose Monday
Bärbel: Aber er war total angefixt und hat gesagt, haben die Kostüme eine Bedeutung? Muss ich Bier trinken? Brauche ich vorher ein Biertrainingscamp? Ich hab gesagt, nein. Und woher kann ich all die Texte?
Silke: Nein. Ja. Nein. Das geht von alleine. Du bist Amerikaner. Die Texte muss, die fühlt man. sind jetzt auch ehrlich gesagt keine Raketenwissenschaft. Die meisten hat man sehr schnell drauf.
Bärbel: Ja, aber es waren aus der Südstadt, ganz vielen Bars und so einfach eine tolle Stimmung. Gut, der da ist, feiern wir zusammen und wir schlüpfen einfach alle in dein Seifenblasenkostüm. Und jetzt ist es ja vorbei.
Silke: Ach...
Silke: Ja, ein Kostüm, Kostüme haben wir hier genug. Jetzt ist leider vorbei. Ich freue mich aber jetzt schon auf nächstes Jahr. Die Umfrage läuft, wer mitkommt. Es wird super.
Bärbel: Was fastest du? War ja Thema jetzt, dass die Fastenzeit losgeht. Was fastest du? Handy, Schokolade, Fernsehen? Bis Ostern.
Silke: Süßigkeiten. Süßigkeiten. Bis Ostern. Und heute war es schon schwer. Ich sag's, wie es ist.
Bärbel: Und gehört Eis auch mit zu Süßigkeiten?
Silke: Ja, alles. Aber Eis fällt mir nicht schwer. mein Problem ist Schokolade.
Bärbel: Alles.
Bärbel: Okay, auch diese Gummibärchen und Gummikolaflaschen und Gummischnuller und... scheiße. Wann ist Ostern?
Silke: Alles nicht. In sechs Wochen?
Bärbel: Okay. Okay. Ich würde auch gerne fasten, aber ich weiß jetzt nicht, was ich fasten sollte.
Silke: Letztes Jahr habe ich es geschafft, ich bin gespannt.
Silke: Alles?
Bärbel: mein Gott, nee, das mache ich auf keinen Fall. Also ich würde mit... Ach so, es muss wehtun. Ich dachte so an Langlauffasten, dass ich nicht andauernd zum Langlauf gehe, irgendwas... Trinkste nicht.
Silke: Ja, es muss schon ein bisschen weh tun.
Silke: Jaja, ich würde Ballett fasten und Bier.
Silke: Nee, eben, ich trinke ja gar nichts. Also ich habe auch gemerkt, dass mein Körper immer weniger verträgt. Je weniger Körper da ist, es war wirklich bedenklich.
Bärbel: Oh mein Gott. Na gut, ich überlege mir was und schreibe dir. Vielleicht mach ich mit bei den Süßigkeiten. Also alles so was wie Bounty. Aber gilt auch Reiswaffel mit Vollmilchschokolade?
Silke: Nein, es gilt auch nicht Müsli-Regeln mit Schokolade. Es gilt auch nicht.
Bärbel: Okay, dann kann ich das mitmachen. Ich überleg's mir noch.
Silke: So, sollen wir über die Irren der Woche sprechen?
Bärbel: Ja, wollen wir anfangen oder wollen wir die Irren der Wochen damit fangen wir an? Finde ich gut.
Silke: Ja. Ja, ich möchte mich über Xavier Naidoo auslassen. Odo, Güte, was ist denn falsch mit ihm? Also wir fassen mal zusammen. Er hat am Rande einer Epstein-Demo, da ist er auf einmal aufgetaucht am Kanzleramt.
Bärbel: mein Gott!
Silke: Sachen gesagt und zwar folgende Sachen, dass man spricht nicht einfach bei Epslin und so über normales Sex Trafficking, also bei dem Sex Trafficking der reichen und berühmten Menschen. Man spricht davon, dass ich Zitat die fressen unsere Babys. Dann hat er noch gesagt, wir haben alle schon mal unwissentlich Menschenfleisch gegessen. Und mein absoluter Höhepunkt ist. Ihr müsst genau zuhören, weil es so irre ist.
Bärbel: Was?
Bärbel: Wo hat er das denn gesehen?
Silke: Kartoffelchips, ne, die werden mit, ich hab's mir aufgeschrieben, embryonalem Gewürz hergestellt.
Bärbel: Okay, der ist aber ziemlich abgedreht, aber der war jetzt wieder auf einem Konzert und das war ausverkauft. Ist der nicht auch in so...
Silke: Er hatte sich 22 für seine Verschwörungstheorien, die er ins Netz geblasen hatte, entschuldigt. Hat jetzt letzten Dezember, ich, die Langsess Arena in Köln mehrfach ausverkauft. Und jetzt hat er wieder einen, nennen wir es mal, Ausfall. Ist das eine Psychose? Also alles, was er da sagt, das ist so typische QAnon-Sachen. Also das ist nicht seine, das hat er sich nicht ganz alleine ausgedacht, sondern da gibt es halt eine Gruppe von Menschen. Ja, aber das kann man...
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Ja genau. Aber das teilen ja einige, es mal so vorsichtig auszudringen.
Silke: Ich versuche, rauszufinden und vielleicht kannst du es mir erklären. Wieso glaubt man sowas? Embryonales Gewürz, was soll das denn sein?
Bärbel: Keine Ahnung. kann, glaube ich, nie wieder entspannt meine Chips essen, aber davon werde ich ewig sauer. Nein, das ist überhaupt nicht lustig, weil Leute das glauben. Es ist überhaupt nicht lustig, weil Leute das ernst nehmen. Und ich habe kein Verständnis dafür, dass man dem überhaupt noch Raum gibt. Entweder hat er seine Tabletten nicht genommen oder liegt er einfach sehr gefährlichem Halbwissen auf.
Silke: Gut, dann fasste doch Chips. Aber nein.
Silke: Ja, also das ist ja nicht mal Halbwissen. Halbwissen, ein gefährliches Halbwissen ist sowas wie, man kriegt das Auto trotzdem von außen auf, auch wenn man es von innen abgeschlossen hat. So, das ist gefährliches Halbwissen. Das, was er da in die Welt posaunt, ist brandgefährlicher Mist. Das muss ja nur eine weitere Person glauben. Irgendein Kind, irgendein Jugendlicher.
Bärbel: Bring mich doch nicht in Verbindung mit diesem Freak.
Bärbel: Also, was sagt er, dass da Kinder dann verschleppt werden und dass die getötet werden? Und wer sind die?
Silke: Und die fressen unsere Babys, die essen, also die entführen, ja die reichen Leute. Ja, ich weiß nicht, ob er die Epstein Leute meinte oder grundsätzlich diese Menschen, ja auch, er hat ja auch irgendwie, glaube ich, schon mal behauptet, man würde die Kinder in Tunneln unter der Erde gefangen halten. Die entführten Kinder. Das glauben Leute.
Bärbel: Die, die da alle mitgemacht haben, die auf dieser Insel waren, die dahin gefahren sind.
Bärbel: Es ist so absurd, das ist so absurd und es ist eigentlich, es ist nicht traurig, es ist gefährlich und ich weiß nicht, es kann ja jeder alles ins Netz blasen, alles was wir hier machen, blasen wir auch ins Netz, aber es gibt Dinge, wo eigentlich eine Kontrollinstanz einfach mal drüber schreiben sollte, Schluss. Wir stellen das jetzt mal ab.
Silke: Die Frage ist auch, ob man das senden sollte, was er da vom Kanzleramt sagt.
Bärbel: Ganz genau. Aber wir reden jetzt ja auch drüber, ist vielleicht auch ein Fehler.
Silke: Ja, weil es gesendet wurde, wenn wir es gar nicht erfahren hätten.
Bärbel: Ja gut, ist ja immer die Auswahl dessen, was sendest du dann und was nicht. Ich glaube, es hatte ja schon eine Relevanz 22 seine Verschwörungstheorien und da war er ja auch überhaupt nicht von abzubringen. Dann war er drei Jahre Ruhe und man kann einfach nur sagen, der muss mal einen Therapeuten wechseln, weil irgendwas stimmt da ja nicht bei ihm. Ich möchte das gerne beenden, weil das regt mich auf.
Silke: Also
Silke: Das regt mich auch auf. wir können. Ich habe mir noch was aufgeschrieben.
Bärbel: Ja, also man kann nicht alles beenden, was einen aufregt. Das will ich noch mal ganz kurz sagen. Man muss sich natürlich immer stellen. Aber wir hatten das ja bei Impfungen, wir hatten das mit den Aluhüten, wir hatten das in so vielen. Und was willst du da noch mit Leuten reden? Man kann sie nicht aufgeben, aber man muss davor warnen. Und offensichtlich muss man vor jemanden, der an sowas glaubt, deutlich warnen.
Silke: Nein.
Silke: Ja.
Silke: Wir haben übrigens auch eine dazu passende Zuschauerfrage bekommen von Claudia. Claudia weiß nicht genau, wie sie mit einer Situation umgehen soll. Es ist so, Ihre Freundin hat im nahen Umfeld einen Verwandten, der für die AfD im Kommunalrat sitzt.
Bärbel: Ja, was will die? Claudia? Grüße.
Bärbel: Ihre Freundin hat einen Verwandten.
Silke: Genau, also sehr nah, sehr, sehr nahes Umfeld. Und jetzt weiß Claudia nicht, die nicht ganz AfD-nah ist, sondern eher liberal unterwegs, wie sie damit umgehen soll. Sie will die Freundin eigentlich nicht verlieren. Aber sie möchte auch nicht, dass der nahe Verwandte zu irgendwelchen Veranstaltungen mitkommt, der offensichtlich, also jemanden wie sie selber, der links zu verorten ist, nicht in diesem Land haben möchte.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Ja, das finde ich jetzt gar nicht so schwer. Da haben wir ein Gespräch zu geführt mit... Wem? Bei Book Deluxe?
Silke: Sucks.
Silke: Mit Sally Lisa Starken zum Beispiel.
Bärbel: Ja, das Buch kann man mal empfehlen. Meine Familie, die AfD und ich. das war Leo Liplard. War das doch? Ja, Leo Liplard. Genau. Zwei tolle Buchtipps. Könnt ihr gerne noch mal nachgucken bei Buk De Lux. Und ansonsten, liebe Claudia, geht es die eigenen Red Flags, die eigene rote Linie, die eigene moralische Grenze. Bist du mein Freund?
Silke: Nee, das war Leonie Plahr. Genau. Aber Sally Lisa Starcken hat ja auch über die AfD geschrieben.
Silke: Mhm.
Bärbel: ist, glaube ich, momentan eine sehr entscheidende Frage, wo man einfach noch mal sagen kann, wie weit geht unsere Freundschaft? Wie kann ich dir vertrauen, dass die nicht auch abrutscht? Und ich würde solche Leute nicht mehr einladen. Ich stehe dann auf oder ich diskutiere, ich versuche das. Aber man muss eine Grenze ziehen, sonst geht es über in den Alltag. Es geht über in die Gewohnheit. Und wir alle kennen den Cousin, den Onkel. Deswegen ist uns, glaube ich, auch an einigen Stellen diese AfD so gefährlich nah, weil wir alle in unserem Umfeld jemanden haben, der vielleicht ein bisschen so tickt. Und die tragen keine Glatze und der Onkel trägt bestimmt auch keine Springerstiefel und eine Bomberjacke und sitzt bei jedem Essen dabei. Und dann wollen wir es alle schön gemütlich haben. Und dann wollen wir einen entspannten Abend haben nach einer Woche, wo du die ganze Woche Schnee geschaufelt hast.
Silke: Gott sei Dank nicht.
Bärbel: Und dann sagt man nichts und das geht nicht mehr. Es geht nicht mehr nichts zu sagen und dann muss es
Silke: Aber man sollte doch vorher einmal das Gespräch suchen und versuchen zu diskutieren.
Bärbel: Ja, da gehe ich jetzt ja von aus, dass sie das schon gemacht hat. Aber du musst einfach fragen, musst sagen, das ist meine Grenze, das trage ich mit oder das trage ich nicht mit, damit wir eine Position beziehen. Ich glaube, wenn wir in unserem Umfeld eine Position beziehen, dann können wir das auch, dann macht das der nächste und dann macht das der nächste. Wenn wir aber alle schweigen und immer so tun, als wäre das ganz normal, dass man dann eben sagt. Nee, es ist nicht normal. Und ich finde es auch nicht richtig, dass du eine Partei unterstützt, die den schlimmen Sachen über den Holocaust sagt, die Geschichtsunterricht verändern will und so weiter und so weiter. Die Gendern ablehnt, was weiß ich, da kann ja jeder sein Beispiel nennen. Die haben ja genug Beispiele. Und die AfD macht es nämlich gerade ganz perfide mit den Wahlen, auch mit den Plakaten für die Kommunalwahl. steht dann immer so, ja, dein Nachbar wählt uns auch. Und dann Hängen einige jetzt die Schilder daneben, sagen, nein, mein Nachbar nicht. Der hat nämlich sich von seiner Oma mal aufklären lassen, was da los war. Auf jeden Fall wäre das, Entschuldigung Claudia ist jetzt bisschen länger geworden, mein Rat.
Silke: Aber ich glaube, das hatte Claudia sich erhofft, dass wir eine Meinung dazu haben.
Bärbel: Es sind leider mittlerweile sehr viele und wir sind aber auch viele. Und die anderen sind laut und wir dürfen nicht mehr leise sein. Und ich glaube, das einzige Mittel ist zu sagen, hier sind meine Red Flags. Und vielleicht verliert man eine Freundin, aber man verliert sich da nicht selbst, wenn man eine klare Grenze zur AfD zieht.
Silke: Oh, das ist ein schöner Satz. Ja, schöner Satz.
Bärbel: kann sie gern benutzen. So, das regt mich so auf, dieses Thema. So, jetzt haben wir noch ganz schöne Grüße von Ines, die sagt, ja, finde ich alles gut. Prinzipiell gefällt ihr unser Podcast gut. Aber sie sagt, Ladies, Fokus, Fokus, Fokus. Sie will nichts über Trash TV hören. Aber wir lieben manchmal Trash TV. Ja, wir haben so oft und lange und Jahrzehnte fürs Fernsehen gearbeitet. Sorry, es ist eine ...
Silke: Ja, aber es ist halt auch unser Alltag einmal im Jahr.
Bärbel: Äh, wie heißt das? Berufliche Deformation. Ja. Und wir feiern noch das Fernsehsickl. Wir gucken noch Fernsehen.
Silke: Es ist auch in uns drin einfach. Wir können das nicht.
Silke: Ja, wir möchten, dass ihr auch Fernsehen guckt.
Bärbel: Ganz genau. Dann haben wir noch Grüße bekommen von Beate zum Thema Empathie und Arbeitsalltag. Das Neid leider immer eine große Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Frauen, die verkürzt arbeiten, haben da meistens eine viel anstrengendere, noch zweite Schicht zu Hause. Da haben wir über Arbeitszeit gesprochen, über Lifestyle.
Silke: Mhm.
Silke: Ja, dass es in der Regel kein Lifestyle ist, wenn man Teilzeit arbeitet.
Bärbel: Nein, ganz genau. mein Gott, dann gab es eine sehr, sehr lange Mail von Tina über Trump und Medien. Auf jeden Fall danke, dass du uns geschrieben hast. Kann ich jetzt leider nicht alles vorlesen. Liebe Grüße noch von Ulla. Wunderschöne Gespräche. Wir sprechen ja aus der Seele. Und Grüße nach Frankfurt und Düsseldorf. Ihr seid meine Heldinnen der Woche. Und dann war da noch was mit Kanzler Merz und Kanzler Scholz.
Silke: Hm.
Silke:
Bärbel: Gut, danke für eure Zuschriften. Wir sehen das alles, wir lesen das alles. Das war nur ein kleiner Auszug. Also schreibt uns auch gerne unter aff at berbel-schäfer.de eure Fragen. Und dann können wir euch vielleicht bisschen Support geben. Denn Alltag ist ja immer schöner, wenn man sich gegenseitig auch ein bisschen unterstützt. So, du hast eine Alltagsheldin, Silke. eine Anti-Heldin.
Silke: Yay!
Silke: Indeed. Nee, hab ich nicht. Ich hab jemand, der nicht mei- Ja, ich hab ne Anti-Heldin, da auch, da hab ich schon wieder Puls. Was ist das für ne Folge?
Bärbel: Sag mal ganz kurz, sollen wir das als neue Rubrik einführen, die Anti-Heldin? Okay, schieß los.
Silke: Alice Schwarze Ja, es fällt mir leichter manchmal. Alice Schwarzer hat im Spiegelspitzen Gespräch mit dem von mir sehr verehrten Markus Feldenkirchen gesagt, eine Kanzlerin Weidel wäre ermutigend für die Frauen in diesem Land. So, also sie hat dann auch noch gesagt, man darf die AfD nicht erstarken lassen. Aber was ist das denn für ein erster Satz? Einer, also es ist ja nicht so, als hätten wir noch nie eine Kanzlerin.
Bärbel: What?
Bärbel: Hä? Es regt mich auf, dass die AfD hier schon wieder in unseren Podcast reinrutscht! Fuck, AfD! Meine Güte! Was hat die da gesagt? Ja, Entschuldigung. Pieps das. Ja, mach das.
Silke: Ja, aber... Mein Gott, diese bösen Wörter, das muss ich ja piepsen in der Postproduktion. Nein, auf keinen Fall. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon mal eine Kanzlerin gehabt in diesem Land. das hat mich jetzt auch nicht wahnsinnig ermutigt. Ich fände einen Kanzler gut, der...
Bärbel: Nein, piepst es nicht. Ganz genau.
Bärbel: Wir hatten einen Role Model, mit dem kann man kritisch umgehen und kann zu einer sogenannten Flüchtlingskrise stehen, wie man will und ob sie zu lange geschwiegen hat und ob sie die Autobahn und die Brücken, die Russlandpolitik, all das kann man alles kritisieren, ist Demokratie, braucht einen Diskurs. Leute, Leute, Leute, aber das kann man...
Silke: Die Russlandpolitik richtig war.
Silke: Hinterher weiß man immer mehr, sag ich mal. Komm, wir machen kurze Presswehübungen. So, hast du eine Alltagsheldin?
Bärbel: Also eigentlich würd ich gerne ein Alltagsheldenpaar nennen. Weil ich glaube, da läuft natürlich schon etwas länger was mit Zoe Kravitz und Harry Styles. Und jetzt haben die so eine Art Vertrag gemacht. Oh ja! Und er hat gesagt, sie kriegt ... Er nimmt ihre Kunst auch ernst mit ihrer Band. Irgendwas mit Wolf heißt die. Ich muss gucken, wie die heißt.
Silke: Uuuuh, das werden aber schöne Babys.
Bärbel: Und er gibt ihr Geld, dass sie die Kunst auch ausleben kann. Und er gibt ihr auch Raum, wenn sie mal Ruhe braucht. Und es gibt so eine garantierte Zeit, die die auch zusammen sind, dass sie so eine Wir-Zeit haben. Sie kann den Spot aussuchen. Also vielleicht kommt sie ja nach Frankfurt oder zu dir nach Düsseldorf oder die Farben.
Silke: So.
Silke: Ja, das wäre schön. Herzlich willkommen in meinem Garten. Ich briefe Oscar vorher, das ist Problem.
Bärbel: Ja, da flippt der Oscar mal aus. Wenn der Oscar den Harry Styles und Zoe Kravitz anwält, kriegt er aber Ärger mit mir. Und dann hat er auch noch etwas gesagt, was ich mega finde. Der hat er nämlich erwähnt als einen Punkt. Sollten wir uns mal trennen, schweige ich über unsere Beziehung. Und es gibt ja ... Ja! Wie? Ja, genau!
Silke: So nämlich. Also wie so ein Erwachsener quasi. Toll!
Bärbel: Wie ein Erwachsener, sagt, geile Zeit, aber danke schön, jetzt ist vorbei. Aber der nicht rausgeht und dann rauströtet private Details. Und das fand ich so schön.
Silke: Uff. De Herrie.
Bärbel: Ich hab den Watermelon Song jetzt auf meiner Playlist für heute mal wieder nach oben gesetzt.
Silke: Du hast eine Playlist.
Bärbel: Ist das nicht süß? Ja, finde ich auf jeden Fall. Ja, ist guter, ist guter Mann, ist guter Junge. So, ich habe noch ein neues Learning. Man soll ja, man älter wird, immer neue Sachen lernen, damit man geistig schön fit bleibt. Und kannst du dir vorstellen, was es ist?
Silke: Ja, er ist ein guter Mann. Wie unsere. Er ist guter Junge.
Silke: Okay.
Silke: Mhm.
Silke: was du Neues gelernt hast.
Bärbel: Ja, was ich neu ist, jetzt lerne. Ich brauche ja... Das geht ja nicht mal einmal.
Silke: Nein? Sag du es mir. Nein?
Bärbel: Keine Idee. Der Tag ist zu Ende. Was macht man dann? Ja! Sehr gut!
Silke: Entspannen? Ui! Bärbel, du willst doch jetzt nicht verrückt werden und abends entspannen?
Bärbel: Ich habe meinem Mann gestern gesagt, ich mache jetzt Feierabend. Und dann hat er gelacht. Und dann habe ich gesagt, warum? Ja, ganz genau. Du lachst jetzt auch dieses, ja, ja, genau. Wenn die Stimme so nach oben geht und man denkt, gleich kippt es und du denkst, ich muss die Mail noch beantworten. Ich übe jetzt, wie man Feierabend macht. Ich erkundige mich bei Menschen, wie macht ihr Feierabend? Schreibt uns, wie ihr Feierabend macht.
Silke: Ja, hätte meine auch.
Silke: Ja.
Bärbel: Ich lasse einfach los, ich schreibe nicht mehr an meinem Buch, ich beantworte keine Anfragen mehr für Moderation, ich lese keine Drehbücher mehr für Notruf. Ich versuche.
Silke: So, sehr gut. Wenn du rausgefunden hast, wie das geht, dann kannst du mir das mal erzählen.
Bärbel: Gestern hab ich schon mal durchgehört. Aber Feierabend machen stresst mich.
Bärbel: Ich werde es lernen, so wie das alle anderen auch können. So, und das ist mein neues Learning. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Und dann habe ich mir überlegt, dass beim nächsten Mal ich noch mal meine Pflanze, die ich ja aus der Reinigung befreit habe, wie die sich macht. Ob du das mal sehen willst. Ja. Die macht sich nämlich nicht schlecht.
Silke: ist toll.
Silke: Mhm. Ja, das wäre gut, wenn wir da mal was sehen könnten. Ja. Und schreibt uns doch mal bitte an aff at bärbel-schäfer.de oder kommentiert bei Spotify oder bei Instagram. Wie macht ihr Feierabend? Damit wir beide was davon lernen können, weil ich kann das auch nicht so richtig gut.
Bärbel: Was ist für euch? Nein, du kannst das nämlich auch nicht. Und wenn man dich anschreibt um 22 Uhr, gehst du auch noch ran.
Silke: Ja, manchmal schlafe ich dann aber auch schon, weil ich ja gerne früh schlafe.
Bärbel: Ja.
Silke: Also weil ich halt auch früh aufstehe. Naja.
Bärbel: plus den Mittagsschlaf. Okay. Selke! Manchmal schaffen wir es nicht. Also ihr Lieben, passt auf euch auf, habt ein schönes Wochenende. Vielleicht guckt ihr im Stream am Freitagabend den Wesertalk, wenn ihr Lust habt, gibt es ja einen Stream dazu. Cool. Und du ziehst ja um, hol dir nicht Rücken oder sowas, lass die schweren Sachen, den Faddi tragen.
Silke: Ich wünschte, wäre jeden Mittag.
Silke: Ja.
Silke: Ja, cool.
Silke: Faddi!
Bärbel: Ich könnte das zu Michelle niemals sagen. Trag mal kurz die Kommode in den Nebenraum, Schatz. Dann würde der sich sofort stolpern oder drei Finger brechen. Aber das ist toll. Ein Mann kann so was.
Silke: Ja, mein Mann möchte das auch immer machen. Ich habe ja das Möbelstück, das ich heute angemalt habe, selbstständig in den Keller getragen. Da war er erzürnt. Wenn du die Treppe runtergefallen wärst, ist es ein kleiner Rollcontainer. ist jetzt wirklich, das war überschaubar, die Aufgabe. Aber ich bin ja tollpatschig. Er hat schon recht. Ich hätte fallen können, bin ich aber nicht.
Bärbel: Anleihen?
Bärbel: Ja.
Bärbel: So nämlich. Du fällst eben nicht immer, nur einmal im Jahr.
Silke: Nee, nur gelegentlich. Ich wünschte, es wär nur einmal mehr. So, schönes Wochenende. Bewertet uns, schreibt uns. Tschüss!
Bärbel: Tschüss!
Neuer Kommentar