039 - Eisglätte-Sturz in Berlin, Hape Kerkeling & vier Kinder unter drei
Shownotes
Silkes Berlin-Ausflug endet mit einem spektakulären Sturz auf ungepflegtem Eis – trotz Muttis Warnung vor den glatten Turnschuhen. Aber der Abend im Berliner Ensemble mit Hape Kerkeling und Michel Friedman zum Thema Respekt war die Reise wert. In dieser Folge:
Silkes Eisglätte-Sturz in Berlin und die Kunst, "schön zu fallen" Pinguingang und Menschenketten: Überlebensstrategien auf Berlins Straßen Bewegende Diskussion im Berliner Ensemble zum Holocaust-Gedenktag mit Hape Kerkeling und Michel Friedman "Lifestyle-Teilzeit"-Debatte der CDU: Warum der Begriff problematisch ist Teilzeitarbeit aus Notwendigkeit: Kinderbetreuung, Pflege und fehlende strukturelle Lösungen House Burping: Amerikas Entdeckung des deutschen Lüftens Dating-Trends mit Anna Dushime: Ghosting, Orbiting, Submarining und Breadcrumbing Renées Herausforderung: Vier Kinder unter drei – Zwillinge auf Zwillinge und wie man das überlebt Flughafen-Philosophie: Ist Bier um 10 Uhr morgens spießig? Dschungelcamp-Moment: Hubert Fellas Erinnerungen an Bärbels Talkshow-Ära mit Arabella Community-Frage: Freitagmorgen oder Freitagnachmittag – wann wollt ihr die Folge?
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Transkript anzeigen
Silke: Hello, hello, hello!
Bärbel: Hello! Ich bin schon abgetaucht in den Frühling. Ich schick dir mal ein paar Blumen rüber und hoffe, du hattest eine knallgelbe, blühende Woche, liebe Silke.
Silke: ich. Außer, das weißt du noch gar nicht, wir haben einen kleinen Ausflug nach Berlin gemacht, der war wunder, wunderschön, es war fast perfekt. Also bis zu dem Moment, an dem ich auf dem Rückweg hingefallen bin, weil es unglaublich glatt war in Berlin.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Nein! Und was hab ich noch zu dir gesagt bei der Verabschiedung mit deinen glatten Turnschuhen, die richtig gut aussahen? Aber was hab ich noch gesagt? Was hat die Mutti gesagt?
Silke: Die Mutti hat gesagt, soll aufpassen. Das habe ich auch gemacht, als wir uns verabschiedet haben. Aber am nächsten Morgen war ich auf dem Weg zum S-Bahnhof und in Berlin ist Streuen scheinbar optional. Und da bin ich toll gefallen. Und dann hat das war sehr, sehr lustig. Ein Bauarbeiter, der mich beobachtet, hat erst nett gefragt, ob er helfen kann. Und dann darüber habe ich in der S-Bahn später noch sehr gelacht gesagt. Sie sind aber sehr schön gefallen. Ja, gelernt ist gelernt.
Bärbel: Mutti, ich ihn fragen?
Bärbel: Ach du Scheiße!
Bärbel: Wie fällt man schön? Ein geheimes Talent, was du hoffentlich nicht allzu oft ausprobieren musst. Aber wie fällt man schön? Er hat wahrscheinlich viele solche Stürze im ungestreuten Berlin. Das geht gar nicht, liebe Berliner und Berlinerinnen. Wir haben es jetzt in unseren zwölf Stunden außerhalb der Provinz in die Hauptstadt kommen. Beide bemerkt.
Silke: Also jeder kann was, ich fall halt dauernd.
Silke: Ja!
Silke: Also ich...
Silke: Mhm. Ja, das war wirklich gefährlich.
Silke: Hahaha
Bärbel: Das geht gar nicht. haben uns an die Freunde und die, mit denen wir der Veranstaltung waren, alle aneinandergekrallt. Wie so eine Kette. Wie so eine Demokette.
Silke: Wir haben tatsächlich eine Pinguinkette gemacht. Alle sind im Pinguingang ganz vorsichtig und haben aufeinander aufgepasst.
Bärbel: Ja, hat, ja. Also wir haben es am Abend noch geübt und du hast es am nächsten Morgen nicht mehr umsetzen können. Was ist in der Nacht passiert?
Silke: Nein. Das war ja ein spannender Abend und ich habe wenig geschlafen im Anschluss und war offensichtlich nicht aufmerksam genug. Und ich hatte ja aus Eitelkeitsgründen, wie du schon gesagt hast, die Turnschuhe mit und nicht die guten dicken Winterschuhe und die waren nicht geeignet für die Straßen von Berlin.
Bärbel: Ich muss die Tasse über die Blumen rüber.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Sagen wir es so, du warst im Berliner Ensemble und hast an einer Diskussionsrunde mit Michel Friedmann, den ich ja ganz toll finde, mit Harpe Kerkeling. Musst du nicht, aber wir waren ja eigentlich beide so bisschen starstruck wegen Harpe Kerkeling. Die waren im Gespräch zum Thema Respekt. Anders war die Befreiung von Auschwitz, Gedenktag zum Holocaust am 27. Januar.
Silke: Ich auch.
Silke: Mhm. Mhm.
Silke: Mhm, korrekt.
Bärbel: Und deswegen hatten wir beide Tickets, haben uns beide in Berlin gesehen und haben beide festgestellt, in dieser Stadt kannst du nicht von einem Ort zum anderen gehen, ohne dich an einem Geländer oder an jemanden zu krallen, der Schuhe mit Spikes trägt. Und davor gibt es einfach wenige in dieser Stadt.
Silke: Mhm.
Silke: Also ich hab keinen gesehen und es waren viele Menschen da. Naja, aber ansonsten war die Woche ganz wunderbar.
Bärbel: Ja, schade eigentlich, Hast du dir denn was getan? du blaue Flecke, du am nächsten Tag deinem Mann erklären musstest?
Silke: Ich musste nichts erklären. habe gesagt, ich bin wieder gefallen. Dann hat er kurz gelacht und hat gefragt, ob alles gut ist. Und meine linke Seite ist halt geprellt.
Bärbel: Ha ha ha, wieder!
Bärbel: Möchtest du es uns kurz zeigen? Verstehe ich gar Was heißt wieder? Da muss ich nochmal knallhatsch... Ja?
Silke: Auf gar keinen Fall.
Silke: Ich falle ja oft. Ich bin ja einfach der größte Tollpatsch, diese Welt je gesehen hat. Und ich falle sehr viel. Das ist besser geworden. So mit weniger Gewicht auch, aber es ist halt immer noch da, die Tollpatschigkeit.
Bärbel: Ist das Teupatschigkeit oder musst du mal andere Brille haben? Andere Dioptrie? Vielleicht ist irgendwas verschoben und... Also werden wir so nebeneinander gegangen, ich so laber laber, gucke mich und denke, hä, wo ist denn die Seko?
Silke: Bevor ich eine Brille hatte, war es noch viel schlimmer.
Silke: Es hätte passieren können, aber ich war sehr konzentriert, als du dich an mich geklammert hast. Deswegen war es okay.
Bärbel: mein Gott, das tut mir leid. Aber es war ein sehr interessanter Abend. Wir sind ja keine Dorfkinder, das muss man auch mal sagen. haben beide lange in Köln gewohnt. bin jetzt in Frankfurt, in der Nähe von Düsseldorf. Und trotzdem, hast du das auch, wenn du nach Berlin kommst, denkst du, so, jetzt bin ich in der Hauptstadt. Und so ein leichtes, nicht definierbares Hauptstadtkribbeln.
Silke: Ja.
Silke: Ja, das habe ich auch. Aber diesmal fand ich es wahrscheinlich ob des Wetters und so auch so hart. Die Stadt war so grau und kalt. Und diesmal fand ich es nicht so, also die Stadt selber nicht so schön. Die Veranstaltungen und der Abend, war super. Aber die Stadt fand ich nicht so angenehm. Ich saß dann auch 11 Uhr in der S-Bahn und Leute tranken Bier. Das kenne ich aus Köln jetzt nur am Karneval. Dann sind die aber auch als Tiger verkleidet.
Bärbel: Abweisend.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Ja, das... Aber das hatte ich auch am nächsten Morgen. Ich saß am Flughafen, muss ich sagen. Ich bin nicht mit der Bahn zurückgefahren. Ja, ihr könnt jetzt schreiben und das ist schlimm und so weiter. Es ist auch schlimm. Okay, ich bin auf jeden Fall zurückgeflogen. 10.40 der Zug. 10.10 Uhr setze ich auch so einen Typ neben mich. In Berlin am Hauptflughafen ist ja beim Gate... unglaublich wenig Sitze. Also entweder muss man vier Stunden eher kommen, damit man einen Sitz an dem Geld bekommt, aber ich weiß nicht, ob die nicht wussten, wie viele Leute in ein Flugzeug passen, dass man ungefähr so viele Sitze... Nein, nein, nein, nein, das würde ich jetzt nicht vermuten wollen, Silke. Also das, das, das kann man sich doch in Deutschland nicht vorstellen. hatte der, der hatte wirklich, glaube ich, auch ein kleines Alkoholproblem, weil der hatte zwei Dosen, große Dosen Bier.
Silke: Du meinst, es gab Fehlplanungen beim BER? Das kann ich mir nicht vorstellen. Mh, sehr Quatsch.
Silke: Nein!
Bärbel: Und trank die, ich weiß nicht, oder ist das spießig? Was denkt ihr? Gebt uns mal ein Feedback. Ist es spießig zu sagen, okay, da trinkt einer kurz nach zehn am Flughafen anderthalb Liter Bier?
Silke: Wir haben ja in der vorletzten Folge uns schon gefragt, warum Leute im Urlaub immer morgens schon anfangen mit dem Trinken. Da fand uns schon der ein oder andere spießig auch. Also ich bin, guck mich an, was ich an, aber ich trag ja heute so ein weißes Blüschen mit krank. Offensichtlich bin ich spießig.
Bärbel: Ja, vielleicht haben wir da ein Thema mit. Ja, du siehst sehr spießig heute aus. Ja, ja. Aber sind wir da spießig? ist das ein Getränk wie eine Apfelsaftschorle oder ein stilles Wasser oder ein Ohrsaft?
Silke: Das hat eine berauschende Wirkung. Ich glaube nicht, dass das zu vergleichen ist. Und vielleicht bin ich auch so spießig, weil ich ja gar nicht trinke. Oder nur einmal im Jahr. Und jetzt nicht auf die Idee käme, mich morgens 11 in die S3 zu setzen in Berlin und mir ein Bier zu geben. Ich saß auch die ganze Zugfahrt über von Berlin bis Dortmund. Da sind sie dann ausgestiegen mit vier Fußballfans. Ne, mit drei Fußballfans in so einem Vierer. Das war ein Träumchen. Also da wurde einiges Bier getrunken.
Bärbel: Mhm. Mhm.
Bärbel: Haben die dich nicht mal mit irgendwie eingeladen oder?
Silke: Ich habe so intensiv gearbeitet, dass sie nicht auf die Idee kam, das Gespräch mit mir zu suchen.
Bärbel: Hast du getan. Hast deine Dokumentation über Alkoholsucht so vorbereitet. Okay, also sind wir spießig, sind bekannte Spießer. finde, morgens Alkoholtrinken hat was Trauriges. Das ist so, als wenn du um neun Uhr 17 am Büdchen hängst und dir schon einen Klan kippst. Sorry, Leute.
Silke: Ja, das ist aber okay.
Silke: Ich werde davon halt auch immer müde, wenn ich Alkohol trinke. Also dann wäre ich einfach den ganzen Tag im Bett.
Bärbel: Ja. Ja. Ja. Okay. Und man muss einfach sagen, wir sind manchmal eben auch bekannte Spießer. Finde ich auch nicht schlimm, wenn man es selber weiß und es sagen einem dann andere, dann tut es vielleicht nicht mehr nicht mehr so weh. Und dann hast du ja einen neuen Trend entdeckt. Ich weiß nicht, ob das auch in der S3 war.
Silke: Die Amerikaner. Also A wollte ich nochmal mit dem Trend, den ich letzte Woche nur so nebenbei erwähnt hatte im Zuge der Beckham Problematik, erwähnen, dass dieses No Contact mit den Eltern haben, also kein Kontakt zu seinen Eltern haben, tatsächlich ein Trend aus Amerika ist. Dazu gibt es einen New York Times Artikel, weil das wurde in Abrede gestellt und dass ich zu wenig Empathie habe mit Menschen, die keinen Kontakt zu ihren nazistischen Eltern haben, habe ich überhaupt nicht.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Okay, können wir den Link der New York Times
Silke: den, ich stelle den in die Show Notes. Genau, schön, dass du es jetzt weißt. Anyway.
Bärbel: Show Notes. Ich würde jetzt gerne mal die Blumen wegstellen, weil die sehr intensiv riechen. Ich wollte meinen Fleck damit überdecken, aber es macht jetzt nichts. Ich bin ein Spießer mit Fleck.
Silke: Niemand achtet auf deinen Fleck, ist nicht schlimm. Es gibt einen neuen Trend, darüber habe ich auch ein bisschen gelacht. Ja. Ja.
Bärbel: Ganz kurz, ich wollte das nur noch mal ergänzen, weil ich hatte Zuschriften bekommen, meine Generation, da war es ja noch nicht da, ist ja einfach ganz schnell nach dem Abi irgendwie weg von zu Hause. Also viele von uns, viele aus meinem Jahr, erst mal weg. Du auch, Vielleicht ist auch eine etwas ältere Seele, die in dir wohnt. Auf jeden Fall habe ich mich dann auch noch mal nach unserem Gespräch gedacht, wie oft...
Silke: Mhm. Ich auch.
Silke: Mmh.
Bärbel: dass jetzt nicht toxisch Beziehungen abbrechen. Aber ich hab mich relativ wenig auch bei meinen Eltern gemeldet, auch umgekehrt. im Laufe der Jahre hab ich zwischendurch gedacht, warum müssen wir Kinder uns eigentlich immer melden? Und die Eltern warten immer darauf, dass man irgendwie anruft. Eine Phase war das bei uns so. Aber das ist natürlich was anderes, als wenn man abbricht. Aber es war durchaus bei uns auch mal normal, dass du mal vier bis sechs Wochen dich nicht gemeldet hast.
Silke: Mhm.
Bärbel: Davon haben wir nicht geredet.
Silke: Ja, weil es auch keine Handys gab, ne? Nee, davon haben wir nicht geredet. Wir reden von Menschen, die sehr bewusst ihre Eltern bei WhatsApp blockieren und nicht mehr mit ihnen sprechen möchten, weil sie ihnen aus dem einen oder anderen Grund nicht guttun. Und dafür habe ich größtes Verständnis. So, das wollte ich noch einmal klarstellen.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Hätte ich auch viele Gründe gehabt, meine Eltern zu blockieren. Aber hätte man das dann auch wirklich gemacht? Also wären wir so ... Das ist ... Nee. Okay, bevor die Frage ... Du hättest es nicht gemacht. Ich zeig jetzt mal einen Blick.
Silke: Richtig.
Silke: Es gab auch der Beziehung zwischen meiner Mutter und mir durchaus Zeiten, ich darüber nachgedacht habe. Aber am Ende des Tages war die Verbindung halt schon so eng, dass ich das nicht durch hätte ziehen können.
Bärbel: Mmh.
Bärbel: Vielleicht brauchen wir auch Harmonie. Manchmal denke ich, das durchzuziehen und den Kontakt abzubrechen, ist ja schon auch eine Maßnahme. Es ist ja eine Entscheidung. Das hat der bestimmt auch nicht von heute auf morgen gefällt, der Brooklyn Beckham. Aber ich bin dann doch eher wieder für Handreichen und Versöhnung innerhalb der Familie und zu sagen, komm, wir sind nur so wenige, lass uns doch mal irgendwie hier zusammenhalten.
Silke: Mmh.
Bärbel: Auch wenn das und das genervt hat. Aber ich kenne das auch an Feiertagen. Dann wegfahren als Studentin, als Teenagerin oder später auch. Und harte Diskussionen auch zu haben. Da bin ich, glaube ich, ich weiß nicht, aber ich glaube, ich hab das Gefühl, ich werde da etwas weich.
Silke: Ja.
Silke: Ja, ich glaube, das kommt mit dem Alter auch. Ich habe übrigens rausgefunden, was das große Problem bei den Beckhams ist. Angeblich. Wir reden hier ganz viel Gossip, aber angeblich begann der große Streit, weil der Milliardärsvater von Nicola den beiden ein Haus gekauft hat für 16 Millionen Dollar und die Beckhams gesagt haben, nicht von ihm, aber wir machen das nicht. Wir geben kein Geld dazu. Das ist ein erwachsener Mann. Wir kaufen ihm kein Millionenhaus.
Bärbel: Danke, dass du es sagst.
Bärbel: Haas!
Bärbel: Mmh.
Silke: Ich finde das eine durchaus nachvollziehbare Haltung. Und somit fing der Streit voll an.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Aha, also hat der Vater von Nicola etwas mit der Beziehung zu tun. Aber wenn das Haus schon gekauft wurde vom Schwiegervater, da muss man ja nicht noch eins kaufen. Also bei 16 Millionen ist das jetzt nicht so ein Winzlingshaus oder? Kein Puppenhaus!
Silke: Nee, genau, aber die Backends sagen, er ist erwachsen, er verdient eigenes Geld, er kann sein Haus auch selber kaufen. Das ist eine Erziehungsmaßnahme quasi noch. Und ich verstehe das. Lasst uns das doch mal. Schreibt uns doch, ob ihr eurem Kind, wenn ihr es euch leisten könntet, einfach ein Haus kaufen würdet. Ich glaube, unsere Haltung ist klar.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Finde ich gut.
Bärbel: Ein Haus.
Bärbel: Ich glaube, da bekommen wir nur sehr wenige Zuschriften. Wir haben jetzt nicht gesagt 16 Millionen, aber zu sagen ... Ich erwarte das eigentlich andersrum als Mieterin einer Wohnung, dass meine Kinder mir immer sagen, Mama, wir haben dir ein Haus gekauft.
Silke: Nee, also in eurem Rahmen. Ja
Silke: Auf den Moment freu ich mich auch, wenn das passiert. Denn du ein Haus bekommst.
Bärbel: Es ja so Kinder, solche Geschichten gibt es von Fußballern, die plötzlich sehr viel Geld haben und dann sagen, Mama, ich habe dir ein Haus gekauft. Interessant. Und jetzt hast du noch einen neuen Trend entdeckt. Wie heißt der?
Silke: Ja, mein neuer Trend. Houseburping, also aufstoßen, ich mal. Hausaufstoßen, das machen jetzt die Amerikaner, die sind richtig verrückt. Die machen, ja genau, die lassen das Haus einmal aufstoßen, indem sie, ach, hört genau zu, es ist eine richtig gute Idee, die Fenster aufmachen für fünf Minuten. mein Gott, sie lüften.
Bärbel: Was ist das? Rülpsen? Rülpsenburp.
Bärbel: Was? Was denn? mein Gott, krass! Das haben wir doch die ganze Corona-Zeit gemacht. House burping ist lüften. Wie krass ist das denn?
Silke: Ja, ist das nicht lustig? Und das ist ein Riesentrend und alle feiern sich jetzt, weil sie ihr Haus lüften. Und wo ich so denke, willkommen in der Zivilisation. In der Deutschen.
Bärbel: mein Gott!
Bärbel: mein Gott, ich folge einem Amerikaner bei Instagram. Und der hat vor einem Vierteljahr gesagt, Things Germans do, we don't know. Und part of it, und auch Joko und Klaas haben das mal rausgehauen bei verrückten deutschen Sachen. Und da war Lüften so wie Funktionskleidung hatten die, glaub ich, noch. Funktionskleidung war auch was so typisch Deutsches. Und da war Lüften ziemlich weit vorne. Ich liebe Lüften.
Silke: Funktionskleidung ist aber auch wild.
Silke: Aber jetzt machen die Amerikaner das auch, sie nennen es halt anders.
Bärbel: Oh Gott, ich habe mit Anna Doshime über Dating gesprochen. Die hat ja so ein ganz cooles Buch geschrieben. Tausend letzte Dates. Wie ich die Liebe suchte und etwas besseres fand. Grüße gehen raus an Anna. Wir haben dich eingeladen für Book Deluxe, aber wir reden jetzt erstmal bei HR3. Aber wir hätten dich auch gerne noch bei Book Deluxe. Und die, ja, pass auf, jetzt nenne ich dir drei Begriffe. Du bist ja voll drin in der Dating-Szene.
Silke: Mhm.
Silke: Ja.
Silke: Wir sind bereit.
Silke: Mhm. Gott sei Dank nicht.
Bärbel: Wir fangen einfach an. Was sind die neuen Begriffe? Also für mich neu, weil ich seit über 20 Jahren in der Beziehung bin. Ghosting kennen wir alle, oder? Ja.
Silke: Ja, Großding ist, wenn er sich einfach nicht, also er natürlich, sind immer Männer natürlich, von heute auf morgen nicht mehr meldet.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Aber was ist Orbiting?
Silke: Aber wenn man sich den anderen noch so warm hält, wenn man immer mal wieder auftaucht...
Bärbel: Wenn man ihn immer so umkreist oder sie umkreist, aber es wird nicht richtig nah. Ich dachte, es hat was mit dem Kaugummi. Ja, ich dachte, es hätte was mit dem Kaugummi zu tun, weil der schlecht riecht oder so. Aber Orbiting ist so umkreisen. Aber was ist? dachte, schlechter Atem oder so. Es war auf jeden Fall so lustig mit einer. Dann gibt es Submarining.
Silke: Ja, ja, Situation quasi.
Silke: Du bist auch eine wilde Assoziation.
Silke: Abtauchen? Ist das ab- und manchmal wieder auftauchen? Also Ghosting ist es ja dann nicht.
Bärbel: Ja. Ach, du bist einfach... Ja, wie so ein U-Boot. Ghosting bist du ganz weg. Submarine ist so. Läuft, läuft, tauchst du ab. Tauchst wieder auf, machst dich wieder Interesse. Horror!
Silke: Das ist so anstrengend. Ich erinnere mich noch, das war keine schöne Zeit. Kann ich nicht sagen, daten war keine schöne Zeit.
Bärbel: Nee, mach dich rar, kommste klar. Es gibt auch so alte Sätze. was ist denn Breadcrumbing?
Silke: bitte.
Silke: Immer mal wieder was geben, so wie die Kinder bei Hänsel und Gretel. Nein, das... Na, ich kenn's nicht. Nein.
Bärbel: Du kennst die! Ja, du kennst ... Komm, du hast dich vorbereitet. Genau das ist es. Es ist so ... kommt vielleicht aus den Märchen Hänsel und Gretel. Ich dachte, das hätte mit diesen ganzen Sauerteigfreaks zu tun, die immer irgendwie ihr Brot am Leben halten müssen. Was ja sehr lecker schmeckt, was ich auch sehr gerne esse. selber um diesen Sauerteig sich kümmern kann natürlich zu einer Katastrophe oder zu einer Sauerteigleiche in deinem Kühlschrank führen. Und Breadcrumping ist eben dieses, wie du sagst, mal so ein Brotkrumm hinwerfen von Nähe und dann mal einlassen und dann wieder wegziehen und dann... ist das alles...
Silke: Mmh.
Silke: Hat Anadu Shime denn gesagt, sind das alles nur so männliche Probleme oder machen Frauen das auch?
Bärbel: Nee, glaube ich, das ist unabhängig vom Geschlecht. Frauen machen das mittlerweile auch. Aber sie hatte eine super lustige Begegnung und sagte, ihr müsst euch ins De-Babels-Pro stellen. Da gibt es total crazy oder setzten Begegnungen. Also, vorausgesetzt, das hat natürlich auf. Aber ich will nicht zu viel spoilern. Wir hatten heute das Vorgespräch. Ich guck mal ganz kurz, wann unsere Sendung läuft bei HL3. Dann kann man sich das ja anhören. Wenn man auf dem Markt ist. Ja?
Silke: ...
Silke: Verrätst du uns nochmal den Titel des Buches?
Bärbel: Warte, muss eben kurz gucken. Entschuldigung, ihr merkt, ich hab's auf Papier. Am 8.2. läuft die Sendung, Sonntagmorgen. Und das Buch?
Silke: Raschel, raschel!
Silke: Und der Titel des Buchs?
Bärbel: Hier, 1000 Netzterdates.
Silke: 1.000 letzte Dates ist ja eine Katastrophe. 1.000 hat hier schon keiner Lust. Nee, danke. Ich bleibe einfach alleine.
Bärbel: Stell dir mal vor, müsstest tausendmal... Ja, ich glaub, sie hat aufgerundet. Aber sie war nach unserem Gespräch noch zu einem Date-Farren. Du bist nicht alleine. mein Gott, wenn ich heute wieder auf dem Markt wäre, ich wüsste gar nicht...
Silke: Nee, ich wäre für immer alleine. Ich bin so verwöhnt von meinem Mann. Ich wäre für immer alleine. Hm. Er ist der Beste.
Bärbel: Der ist aber auch lieb. ist einfach der Beste. Gut, ist der Zweitbeste, aber für dich ist er der Beste.
Silke: Für mich ist er der Beste. Ich weiß ja, was du sagen willst. So. Ja.
Bärbel: Ja, genau. Also, wir haben eine Alltagsfrage von einer Frau, von der die nicht ... Ich sag jetzt mal was, und dann musst du raten, was das Thema ist. Aber du bist sehr gut heute im Raten. Ähm, der ... Die kommt von Renée. Und Renée ... Renée ... Und Renée ... hat ... mit dem Themenbereich Bushido zu tun haben. Die hat ... Was denn? Die hat ...
Silke: Ja.
Silke: René!
Silke: Das ist meiner Lieblingsthemen. Anna Maria, Pferdcici und Bushido.
Bärbel: Ja, genau, also eher mit der weiblichen Seite. Die hat schon Zwillinge. Und jetzt fragt, was sie nochmal bekommt.
Silke: Drillinge? Nochmal Zwillinge? Du bist eine Heilige, wenn die alle überleben, René. Du bist eine Heilige.
Bärbel: Nee, noch mal Zwillinge. 1,5 Jahre alte ... Wieso überleben? Das eine Pärchen, Zwillingspärchen ist schon anderthalb Jahre alt, jetzt ist sie noch mal schwanger. mein Gott. Mindestens.
Silke: Ja, man muss die aber auch großziehen. Man muss die 18 Jahre mindestens großziehen. Vier Stück und zwei davon jeweils, also zwei Pärchen, es ist ja, mein Gott, zweimal gleichzeitig Säuglinge. Renee, bitte.
Bärbel: Und kaum ein Abstand. Kleinkind und Säuglinge. Dass du uns jetzt noch schreiben kannst, René, dafür möchte ich dir danken. So, und jetzt ist Renés Frage, im bisschen das schon, was du avisiert hast, wie soll ich das überleben? Wie kriege ich mein Leben zurück? Was sollen wir ihr antworten? Mach ihr Hoffnung, Silke. Gib alles, mach Hoffnung. Hope, hope.
Silke: Ja.
Silke: Ich hab keine Ahnung. Ich hab...
Silke: Meine Mutter hat ja immer gesagt, als wir die Zwillinge, mein Bruder und ich, klein waren, das war die schönste Zeit ihres Lebens. Ich glaube, meine Mutter war die weltgrößte Verdrängerin, aber sie erinnerte sich immer sehr gut daran. Ich glaube, dass der Anfang schwierig ist, aber dann ist es bestimmt auch schön, die haben ja einander. Das ist ja tatsächlich so, dass Zwillinge einander haben. Ja, ich habe meinen Zwillingsbruder. Da er ja auch der Beste. Ich habe gute Männer in meinem Leben.
Bärbel: Oh, das ist ja immer der Satz, den Leute sagen mit Zwillingen. können jetzt ... Ja. Also, du hattest nie andere ... Du hattest nie andere Playdates in deinem Leben, weil du immer deinen Zwillingswuder hattest.
Silke: Doch. Doch. Was mich genervt hat als Zwilling war, dass man immer die Zwillinge war. Also wir waren nicht Silke und Dirk, wir waren die Zwillinge. Das fand ich doof. Wir wurden ganz selten einzeln zu irgendwelchen Kindergeburtstagen eingeladen oder so. Immer zu zweit. Immer.
Bärbel: Immer zusammen. Und dann habt ihr auch die gleichen Klamotten getragen.
Silke: Als wir sehr klein waren, ja. Aber da konnten wir uns noch nicht wehren. Das hat dann irgendwann aufgehört. Da gibt es zauberhafte Fotos. Ich lade welche hoch.
Bärbel: Ich möchte nicht... Ja, zeig mal eins. Auf jeden Fall, als du dann 14 warst, hast du gesagt, ich möchte nicht mehr aussehen wie der Dirk. mein Gott.
Silke: Ja genau, da durfte ich Endetjahre lang wachsen lassen. Aber wie können wir Rene Hoffnung machen? Ich glaube, es, also sie sollte auf jeden Fall dringend Lotto spielen.
Bärbel: Für ein Handy oder was? Nein, nein, sie ist schon jemand, gerne ...
Silke: Nee, weil die, weil sie offensichtlich ein Händchen hat für besondere Dinge.
Bärbel: Ja, sie freut sich, aber sie sagt, jetzt waren die so aus dem aller, allergrößten Zwillingspärchen eins raus. Hat jetzt schon mit der Firma gesprochen, wann sie wieder einsteigen kann, hat die Kinderbetreuung organisiert. Gut, hat dummerweise vergessen zu verhüten. Freut sich irgendwie auch, weil sie gesagt hat, ja, wir haben vielleicht mal über ein drittes Kind nachgedacht. jetzt werden es vier. Aber, mein Gott, da ist doch immer einer krank.
Silke: Allein der Gedanke, ich muss das wegatmen. Wirklich ist es immer einer krank.
Bärbel: Ich muss lüften. Warte, ich geh lüften. Mir ist auch warm, mein Güte.
Silke: House burping. Babel macht jetzt House burping.
Bärbel: Krass. René, was sollen wir sagen? bist eine Frau mit starken Nerven. Du bist jemand, der das schafft. Dein Körper hat das schon mal geschafft. Das ist auch eine körperliche Herausforderung, Zwillinge. Ich würde dir gerne etwas Schönes sagen. Aber ich muss gerade mal meine Hirnrinde suchen. mein Gott.
Silke: Wir würden dir gerne was Nettes sagen, ...
Bärbel: Die Nächte, dass nicht schla- Mir fallen lauter Sachen ein, ich denke, das kann ich jetzt alles wieder machen seit vielen, Jahren und du bist irgendwie so bis-
Silke: Aber wie zuversichtlich sie auch gesagt hat, mit anderthalb Jahren waren die aus dem allergrößten raus. Die fangen doch jetzt an zu laufen und sowas.
Bärbel: Ja. Und zu reden und, äh, Gott. Es wird sehr, sehr lustig.
Silke: Ich genieße das ja sehr, wenn mein Patenkind hier ist, die ist auch fast anderthalb, aber die ist halt stundenweise da, gell?
Bärbel: Du brauchst ja auch ein neues Auto, dann braucht ihr vielleicht auch eine neue Wohnung. Also all solche Dinge. Also es gibt ja, ich hab auch eine Freundin, hat vier Kinder, aber dazwischen war immer ein Abstand und dann konnte man vielleicht gucken, komm ich klar mit zwei, komm ich klar mit drei? Okay, machen wir noch ein viertes. Ich finde das ja auch toll. Ich hätte auch gerne mehr Kinder gehabt, aber Zwilling auf Zwilling, ich weiß gar nicht, das ist echt.
Silke: Gott! Mhm.
Bärbel: Die Oma ist auch ein Zwilling. Ihre Oma ist auch ein Zwilling.
Silke: Hat sie dann ... Vier unter drei hat sie dann irgendwann.
Bärbel: mein Gott, warum bist du so gut im Mathe? Sehr schrecklich!
Silke: Ich musste das kurz durchrechnen, deswegen habe ich länger nichts gesagt, deswegen hat es ein bisschen gedauert.
Bärbel: Vielleicht kann es sich umschulen lassen, gleich parallel zu so einer Art Kita-Leitung, Tagesmutter.
Silke: Tagesmutter. Dann nimmt sie noch zwei, drei andere dazu. Das fällt ja dann nicht weiter auf.
Bärbel: Ja, ich glaube, sie will das nicht. Nein, ich glaube, sie will wieder zurück in ihren Job. Jura hat die studiert. Ich glaube, die wird sehr früh wieder zurückkommen in ihren Job. René, du hast eine ernsthafte Frage. Und die Frage ist, du brauchst Support. Das meine ich jetzt wirklich ernst. Du musst Hilfe bitten. Das können wir Frauen ja manchmal nicht so gut. Zu sagen, Freundinnen, Paten, such dir deine Paten gut aus, die direkt in der Nähe wohnen oder
Silke: Ja, verständlich für die ruhigen Momente dann.
Silke: Auf jeden Fall.
Bärbel: in der Wohngemeinschaft. Es gibt generationsübergreifende Häuser. gibt Netzwerke mit Grannies, die sind günstiger manchmal als Nannies. Die haben schon Erfahrung. Ich hoffe einfach, dass deine Eltern irgendwie in der Nähe sind. Und ich glaube, dass man sagen muss, ich schaffe das vielleicht nicht alleine oder ich brauch mal eine Auszeit. Aber vier unter drei? Krass.
Silke: Halt durch, René. Regelmäßig. Und schickt Babyfotos. Babyfotos finden wir immer gut.
Bärbel: Hast... Bitte melde dich bei uns. Bitte melde dich. Sonst müssen wir... Ja, regelmäßig!
Bärbel: Ja, dann sagen wir süß und dann machen wir den Laptop zu. Und dann ist sie, dann denke ich ja, sie ist alleine. Ich meine, bei der Frau von Bushido, Anna-Maria, habe ich jetzt nicht gedacht, Gott, wie schafft die das? Hatten die?
Silke: Die hatten vier Nannis. Ja, natürlich. Die haben auch immer noch Nannis.
Bärbel: So, nee, das hat sie. Hat. Das hat sie, glaube ich, nicht. Die hat keine drei Nennis. So, das war unsere AFF-Frage. Alltag für fortgeschrittene AFF. At berbel-schäfer.de. Manchmal können wir euch sehr gut helfen. Manchmal sind auch wir verloren, aber jedes Mal freuen wir uns über eure Zuschriften. Wir können nicht jedes Mal eine auswählen. Heute haben wir es mal wieder gemacht.
Silke: Das ist eine Überraschung für uns alle, dass wenn man acht Kinder hat, dass man auch Hilfe hat.
Silke: Yes! Schreibt uns bitte!
Bärbel: Mir ist auch ganz warm, wenn ich andere nähen denke.
Silke: Ich möchte mich noch über zwei, über was aufregen. Die Lifestyle Teilzeit der CDU. Die möchten ja den Anspruch auf Teilzeit, den man ja hat, abschaffen, weil sie das als Lifestyle Teilzeit benennen. Das ist natürlich totaler Quatsch, weil die allermeisten würden ja gerne mehr arbeiten, können aber wegen Kinderbetreuung, Pflege von Eltern und eigenen gesundheitlichen Problemen nicht Vollzeit arbeiten.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Mhm. Mhm.
Bärbel: Aber ich habe so verstanden, dass die dann auch in Teilzeit bleiben können. Also wenn du einen Grund an...
Silke: Ja, wenn man große Ausnahmen macht, aber erst mal sagen, das sind alles Leib, die wollen alle nicht arbeiten. Ich weiß nicht, was das Problem der CDU ist, dass es die immer Leuten unterstellen müssen. Wir wären alle faul. Also der Kanzler ist ja vorne weg.
Bärbel: Das ist sowieso nicht gut für eine Gesellschaft, wenn du Misstrauen und Neid siehst. Ich habe einen Artikel über das Böse gelesen. Da ist es nicht gut in Gesellschaften, wenn du so etwas siehst. Das ist das Gleiche wie mit dieser Krankschreibung. Da wollen ja auch viele wieder anschaffen. Du unterstellst jemanden, der anruft, der nicht aus dem Haus gehen kann, weil er sie eine starke Grippe hat.
Silke: Ja.
Silke: Ja.
Bärbel: dass man das wieder wegnimmt, dass man sagt, der lügt ja und der will einfach nur fünf Tage zu Hause bleiben.
Silke: Genau, rufen alle fest Angestellten an, weil sie gerade blau machen. Das ist gemein. Aber auch da hatte ich Montag, Dienstag eine Diskussion zum Thema Empathie. Ich glaube, dass Empathie fehlt in dieser Gesellschaft.
Bärbel: Das ist ja ein Vorschlag des Mittelstandes. War das der Mittelstand, CDU, oder woher kam der Vorschlag? Die machen vielleicht die Erfahrung. Das muss eine Ecke sein, wo es wahnsinnig viele Aufträge gibt und wo die Wirtschaft richtig brummt und nicht nur 0,6 Prozent steigt. Die musste das ja gerade korrigieren, unser Wirtschaftswachstum.
Silke: Ja, müsste ich nochmal nachgucken.
Bärbel: Und vielleicht ist das so eine geheime Ecke in unserem Land, es richtig brummt und wo die sagen, ja, wir brauchen euch.
Silke: Nee, es war der Wirtschaftsflügel der CDU, der das gefordert hat.
Bärbel: der Wirtschaftsflüge.
Silke: So, fehlende Empathie auf allen Seiten.
Bärbel: Ja, also es gibt ja diese neue Studie, da haben wir auch drüber gesprochen, welche Generation möchte gerne noch Verantwortung übernehmen, welche Generation besetzt Führungsposten. Ich glaube schon, dass so etwas in der Wirtschaft bei einer Generation, die mehr auf ihre Work-Life-Bandelins, ihr Mental Health schaut, ich das zum Beispiel gemacht habe, dass man da manche Position vielleicht nicht mehr so besetzen kann. Und ich kenne viele.
Silke: Mhm.
Bärbel: die gerne Vollzeit arbeiten würden, aber die Auftragslage es vielleicht nicht hergibt und deswegen bei Halbtags irgendwie festhängt.
Silke: Ich auch.
Silke: Ja, oder die gerne mehr arbeiten würden, wenn die Kinder entsprechend betreut wären oder wenn sie sich nicht die kranke Mutter kümmern müssten einmal am Tag, wenn es da andere strukturelle Lösungen gäbe.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Ganz genau.
Bärbel: Aber manchmal habe ich auch das Gefühl, dann wird ein Thema gesetzt und sofort gehen alle wie Raketen, wie so Selbstzünder an die Decke. Man könnte einfach auch sagen, hey, ich stelle was zur Diskussion. Und die Schwarmintelligenz und unser gemeinsames Diskutieren führt dazu, dass wir vielleicht zu einer besseren Lösung kommen, als dass wir gleich sagen, alle ist jetzt unabhängig, nicht nur dieser Vorschlag, andere. Nein, das ist Schwachsinn. Nein, das wollen wir nicht.
Silke: Mhm, ja.
Silke: Mhm.
Bärbel: dann argumentiert ja jeder aus seiner Lebenssichtweise heraus nach außen. Aber vielleicht könnte man ja auch sagen, lass uns das doch mal überlegen.
Silke: Mhm.
Silke: Ja, ich verstehe den Vorschlag total. Ich verstehe nur nicht, warum man das direkt so plakativ benennen muss. Warum muss es Lifestyle Teilzeit heißen? Das unterstellt jedem, der in Teilzeit ist, dass er das macht, damit er nicht so viel arbeiten muss, weil er lieber zu Hause sitzt und ein paar Röllchen trinkt. Ja, das ist doch total, also du arbeitest nicht Teilzeit.
Bärbel: Ja.
Bärbel: Ja, mach ich ja auch. Nein, Spaß. Und zwar morgens 10 an Gate 7. Nein, ... oder Cappuccino am Prenzlauer Berg ist ja auch immer dieses Bild, die Spielplatz-Mudi und so weiter. Also, das ... stört die Formulierung. Dass die Formulierung abwertend ist. Nicht, dass wir die Diskussion ...
Silke: Ja. mit Hafermilch. Mich stört dieses, ja, oder auch zu sagen, 14,5 Krankheitstage im Jahr sind zu viel. Da mag er sogar Recht haben. Aber das heißt ja nicht, dass wir alle uns krank melden, wenn wir gerade zu wenig geschlafen haben oder keine Lust haben auf den Laden, sondern wahrscheinlich sind die Leute krank. Also würde ich den jetzt unterstellen. Und da kann man ja mal gucken, was sind das denn für Krankheiten? Ist das vielleicht ein Burnout ganz oft, weil es strukturell nicht passt oder so? Das kann man ja, so kann man ja auch dran gehen. Erstmal sagen, was ist los? Warum sind die Leute denn so viel krank? Und nicht sagen, die sind alle so viel krank und jetzt machen wir telefonische Krankschreibungen nicht mehr, weil das ist das Übel.
Bärbel: Hm.
Bärbel: Ja, da setzt man an der falschen Stelle an. Ältere haben ja eher Rücken und Knochen und die jüngeren haben viel Mental-Health-Probleme. Aber das muss man sich ja sowieso fragen. Was stimmt denn in unserer Struktur von Arbeitsplätzen und unseren Arbeitsmarkt nicht? Wir würden ja alle vielleicht sogar noch eine Schippe drauflegen, wenn man teilweise noch flexibler wäre. Also wenn die Kinder am Bett sind und man könnte dann noch mal irgendwas machen oder morgens oder am Wochenende oder ...
Silke: Ja.
Bärbel: sich das noch mal flexibler einteilen, glaube ich, wäre die Bereitschaft sogar auch größer noch mehr zu leisten.
Silke: Total, das habe ich ja letzte Woche schon mal gesagt, es ist einfach flexibler. Teilzeitmodelle oder Arbeitszeitmodelle wären wahrscheinlich für viele schon sehr hilfreich. Wenn man denn, also wenn man jetzt nicht vor Ort irgendwo arbeiten muss, auch zu Hause arbeiten kann, dann würden das wahrscheinlich viele gerne machen, wenn die Kinder im Bett sind oder die Mutter versorgt.
Bärbel: Mhm.
Bärbel: Ja, ab jetzt! Ja.
Bärbel: Mhm. Und mit deinem 1er KI-Abschluss könntest du natürlich auch über die KI ganz genau die Personalpläne z.B. erstellen, dass jeder vielleicht auch zu dem Zeitpunkt was leisten kann, wenn es passt. Also Unternehmen brauchen Verlässlichkeit und du hast dann so einen Stamm von Leuten, die immer von 9 bis 16 Uhr oder 8 bis 18 Uhr arbeiten oder so.
Silke: Ja. Das ist gar kein Problem.
Silke: Genau.
Bärbel: Das könnte man ja überlegen, dass man solche Tools einfach viel, viel mehr nutzt.
Silke: Ja genau, das sollte man auch, weil die Menschen es offenbar brauchen. Und so schwer ist das nicht. Aber mich fragt ja keiner.
Bärbel: Ja, aber wir sind schon sehr ... Genau. Aber du hast ja auch nicht Arbeitsrechtsfortbildung gemacht, sondern musstest ja auch KI machen. Wärst du auf Arbeitsrecht gegangen, dann würden wir auf dich hören. Dumm!
Silke: habe aber kein Jura studiert, das ist mein Hauptproblem bei dem Arbeitsrecht. So, wir müssen noch über den Dschungel reden, weil du warst gestern Gesprächsthema im Dschungel. Hubert Feller hatte früher ein Reisebüro und da hat er immer Reisen zu Arabella und sowas organisiert und dann, erzählte er aus dieser Zeit, und dann sagten die, na, ja, Talkshows, so mit Bärbel und so, das war super.
Bärbel: Ach so. Also. Ich? Gott! Gott!
Bärbel: Aha.
Bärbel: Ach, wie süß ist das denn? Das war noch die Zeit, das muss man noch mal sagen, für alle die, die jünger sind. In den 2000ern und auch in den 90ern hatten Sender und Redaktionen noch so viel Geld, dass erst die Redakteure zu den Gästen hinfahren konnten für ein Vorgespräch, was aufgezeichnet wurde wie so ein kleines Vorkasting. Dann fuhr der Redakteur, die Redakteure wieder zurück und dann kamen die Gäste und das wurde organisiert. Ja, das stimmt.
Silke: Das war ganz schön.
Silke: Mhm.
Silke: Und auch, nee, er hat immer Reisen organisiert für die Zuschauer. Er hat dann so einen Bus gepackt, was weiß ich, in, unter Drölfing und hat die Leute schön nach München gekarrt. Und er saß irgendwie 56 Mal im Publikum bei Arabella Gießbauer und war sogar zur 1000. Sendung eingeladen.
Bärbel: Ach so, für das Publikum.
Bärbel: Unterführung
Bärbel: Wie krass. Ach, wie schön. Das ist ja lustig. Das ist ja lustig. Ich sehe Arabella vielleicht demnächst in der Quizshow. Ach so, das ist aber schön. Also haben die sonst auch gesagt, cool?
Silke: Das war süß. Und alle hatten aber so schöne Erinnerungen daran. Ja, schöne Grüße.
Silke: Ja, alle fanden Talk, das war so cool früher.
Bärbel: Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll, aber es macht nichts. Es ist einfach eine prägende Fernsehzeit gewesen. Und Grüße gehen raus an Herrn Feller und sein Reisebüro. Hat er das noch?
Silke: Ja, gut.
Silke: dass es nicht mehr gibt. Nein, ich glaube nicht. Er war mal unter den Top 100 AIDA-Verkäufern in Deutschland.
Bärbel: Na gut ist's. Wem hat er das denn alles erzählt? Diesem jungen Mädchen mit dieser furchtbar schröllen Stimme? Ariel? mein Gott!
Silke: Ja. Ne, du meinst Arielle. Arielle redet nicht so viel mit den anderen Leuten da. Außer, dass sie sie beschimpft und rumschreit. Ne, ich glaube, ich weiß nicht, wer mir das erzählt hat. Samira hat das erzählt. Mit der stimmt einiges nicht. Also ich lach auch immer so über die, weil die sagt immer, wenn sie über alte Leute redet, meint sie halt jeden über 40. Und sie ist nie nett. Nie. Und ich hatte einen schönen Moment, das gab einen Moment.
Bärbel: Nein, die schreit immer. Ja, was stimmt mit der nicht?
Bärbel: Hahahaha
Bärbel: Vielleicht sollte man ihr das mal sagen, dass wenn sie länger lebt, was wir ihr ja wünschen, dass ihr das auch passieren könnte. Ja, eher.
Silke: Ja, dass sie alt werden könnte. Im medialsten Fall wird sie älter als 22.
Bärbel: Okay, ich bin jetzt heute Abend mit Freunden verabredet und hab dann noch einen Neujahrsempfang. Also ich kann heute Freitagabend leider nicht gucken. Neujahrsempfang meines Ehrenamtes. Also sollten wir noch mal vorkommen. Wir sind ja schon bei den Hollywood Hills von den Cowlitz-Brüdern vorgekommen, also schon das zweite Mal. Ja, na gut, du warst auch dabei.
Silke: Hi! Ja, ich guck das immer…
Silke: Du? Kaule Zils heißt der übrigens. Hollywood Zils.
Bärbel: Kaulitz Hills. Was hab ich gesagt? Hollywood Hills. Gut, Silke, es war schön. Alltag für Fortgeschrittene fängt an und ist schon wieder vorbei. Folge 39.
Silke: Ja.
Silke: Ich wollte mich übrigens nochmal bei allen bedanken, die uns bewertet haben. Bitte macht weiter. Die Kommentare geschrieben haben, die allermeisten möchten übrigens, dass wir bei Freitag bleiben. Wir dürfen aber länger sein. Also wir sind heute schon mit 35 Minuten ordentlich lang für unsere Verhältnisse, aber wir dürfen auch länger, haben sie gesagt.
Bärbel: Mhm. Wie was heißt bei Freitag bleiben? Das stand doch nie zur Diskussion,
Silke: Du hast gefragt, ob wir mehrfach die Woche machen sollen, dann lieber kürzer oder das hast du letzte Woche gefragt.
Bärbel: Was? Nein, das kann nicht sein. Hab ich schon wieder vergessen. Nein, wir bleiben bei Freitag. Aber die Frage war doch, gehen wir Freitag ganz früh on Air? Also wenn ihr auf dem Weg zum Job seid oder beim Joggen oder ... okay. Guck, unser Leben ...
Silke: Wahrscheinlich die Frage. Das ist die Frage, die wir uns in Berlin gestellt haben. Das könnt ihr uns diesmal beantworten. Wollt ihr Freitagnachmittag oder ist es auch für euch fein, wenn wir Freitagmorgen schon on Air gehen? Das haben wir jetzt letzte Woche einmal ausgetestet und würden wir jetzt auch nochmal testen, diese Woche. Das heißt, wenn ihr uns hört, kann es Freitagmorgen 7 Uhr sein.
Bärbel: Genau. Deswegen sehen wir auch so frisch aus. Gut, liebe Silke, das war doch sehr, schön. Wir wünschen euch ein fantastisches Wochenende. Wir wünschen euch viel Freude und lebendige Diskussion mit Folge 39. Und sehen wir uns nächste Woche? Nein. Nächste Woche sehen wir uns nicht. Fall bitte nicht hin, bis wir uns wiedersehen.
Silke: Hm?
Silke: Ja.
Silke: Nein, übernächste Woche sehen wir uns, glaube ich. ich falle ja dauernd, aber solange ich mir nichts tue, geht's ja.
Bärbel: Okay, ich muss dann vorbereitet sein. Ich habe ja diesen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Es gibt bei mir in dem vierten Studio hier die Ecke einen Kurs für Sturzprophylaxe. Vielleicht schenke ich dir das zum Purzen.
Silke: Da würde ich mich sehr freuen. Ich leg jetzt auf. Tschüss!
Bärbel: Tschüss! Hab dich lieb!
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