036 -Ohne Humor keine Beziehung – Teenie-Partys, Apfelkorn & Weltpolitik im Ausnahmezustand
Shownotes
Silke und Bärbel melden sich mit Freitag-Vibes, Teenie-Party-Alarm im Keller und einer ordentlichen Portion politischer Unruhe im Kopf. Während oben über Helium, Lachgas und Apfelkorn gelacht wird, blicken sie auf einen Jahresstart, der sich eher nach spätem Jahresrückblick anfühlt: gekidnappte Präsidenten, Machtspiele, Völkerrecht, Iran, Afghanistan und eine EU, die sich erschreckend machtlos anfühlt.
In dieser Folge: Teenie-Party-Planung: Helium, Alkohol, Berentzen-Apfelkorn und elterliche Grenzen zwischen „Ich war auch mal 17“ und Verantwortung Erinnerungen an wilde 90er: Nach der Produktion noch in die Bar, bei Freundinnen schlafen und trotzdem Live-Sendung am nächsten Tag MTV-Abschied und Viva-Nostalgie: Was Musikfernsehen früher für eine Generation bedeutet hat Weltpolitik 2026: Entführung von Maduro, alter Imperialismus, Grönland-Fantasien, Völkerrecht und ein schwaches Europa Iran & Afghanistan: Frauenproteste, verbrannte Hijabs, wirtschaftliche Not und die Sehnsucht nach Freiheit und Aufbruch Neujahrsvorsätze & Disziplin: Warum der 1. Januar überschätzt ist und Veränderung den richtigen inneren Moment braucht Hörerinnenfrage von Dennis: Wie nehme ich mich und meine Vorsätze ernst, ohne mich zu überfordern? Urlaub & Alkohol: Trinkdruck, All-inclusive, lauter werdende Männerrunden und Paare, die kaum noch miteinander reden Routinen etablieren: 30-mal hintereinander, feste Zeitslots im Kalender und der Wert kleiner, realistischer Schritte Community-Liebe: Hörer:innen von Thailand über Mauritius, Mosambik, Israel bis American Virgin Islands, Badewanne bis Einschlafbegleitung Nachtrag Schließfächer: Bargeld, Schwarzgeld, Versicherungsgrenzen und pauschale Erstattungen Berlin-Blackout & Tennisspielender Bürgermeister: Krisenmanagement, Verantwortung und öffentliche Wahrnehmung TV-Tipp: „Die Braut, ihr Mann, die Eltern und wir“ mit Knossi & Kai Pflaume – Hochzeiten von Mongolei bis Indien Ehe & Alltag: Hochzeit vs. Realität, skurrile Hochzeitsgeschenke und warum Humor für Beziehungen überlebenswichtig ist
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Transkript anzeigen
Silke: Da sind wir wieder, es ist Freitagnachmittag.
Bärbel: Wuhu! Freitag, Freitag, Freitag-Vibes! Spürst du sie schon ein bisschen?
Silke: Nee, ich bin noch bisschen gestresst. Hier findet am Wochenende eine wilde Teenie-Party statt und ich muss noch Dinge einkaufen. Aber ansonsten geht's mir gut. Nee. Aber Helium bekommt man erst ab 18, der Teenie ist noch keine 18. Für die Luftballons.
Bärbel: ⁓ mein Gott! Aber du bist doch gar nicht der Teenie! Äh... Okay. Klar, sagen die natürlich, aber wahrscheinlich machen die alle Micky-Maus-Stimmen damit.
Silke: Ich würde es nicht ausschließen, aber ich nehme das mal unter Verschluss.
Bärbel: Genau, ist ja wie bei Lachgas, das wollen die jetzt auch erst ab 18 freigeben. Musst du das auch besorgen?
Silke: Nee, das, ich hab schon andere Dinge besorgt, die der Vater des Kindes fragwürdig fand.
Bärbel: Na na na na na Helium und Lachgas und jetzt noch andere illegale Dinge, was feiert ihr für Partys in NRW?
Silke: Es ging nur Alkohol. Der Vater des Kindes wollte nicht so gerne so viel Alkohol kaufen. Ich hab gesagt, dann bringen Sie es halt mit. Können wir es auch da haben? Ich war ja auch mal 17.
Bärbel: Ja genau, das heißt, du musst den Rest dann danach leider austrinken, selber austrinken.
Silke: Das sind aber so Sachen. Mein Lieblingssatz im Vorfeld war, Silke, ich weiß nicht, ob du das kennst, Bärensen, das trinken wir gerne. Und dann habe ich sehr gelacht und gesagt, ja Bärensen haben wir auch schon getrunken und ich würde vermuten, alle deine Omas auch schon als Teenager. Kenn ich. Gucken wir nach. Bärensen-Soura-Apfel ist jetzt nicht das, was ich nochmal brauche in meinem Leben.
Bärbel: Bären sind Apfelkorn! Ach du meine Güte! Jaja, das ist sehr süß. Erinnere dich an deine Bärensen-Kopfschmerzen nach der Party am nächsten Tag. Wenn man nicht wusste, wer ist, das ist nicht der Nachbarjunge, der daneben mir liegt. Ich weiß nicht, mit Bärensen-Appfelkorn kann man sich sehr gut abschießen, wenn man 17 ist. Aber ob man das dann tatsächlich noch mal braucht, ich glaube nicht. Das Süße ist ja, dass sie denken, keiner vor ihnen hat jemals eine Party gefeiert oder solche Sachen getrunken.
Silke: Ekelhaft. Ekelhaft. Mmh. Mmh. Ich nicht. Nein, niemals. Ich war auch noch nie wild in meinem Leben.
Bärbel: Ja, genau. Ja gut, das kann man sich bei dir ganz gut vorstellen.
Silke: Du kennst mich immer, wir können ja mal offen reden über die Zeit bei Couchpotatoes. war das Mittwochs oder Donnerstags abends, ging es immer in eine Bar und unsere gemeinsamen Freunde. es ist, mein Gott, mir auch Wahnsinn. Dann habe ich immer, weil ich ja nie in Köln gewohnt habe, immer bei Linda geschlafen. Also geschlafen, ich sage mal drei Minuten, drei Stunden ausgeruht haben wir.
Bärbel: Huuuh! Trotz Produktion am nächsten Tag. Das ist mir heute Rätsel, wie wir das geschafft haben. Mhm.
Silke: Und dann haben wir am nächsten Tag eine Live Sendung gemacht. Natürlich.
Bärbel: Ja. Wahnsinn. Oder nach den drei Produktionen, wir an Tag hatten, um noch mal kurz in Erinnerung zu schwelgen. Mich hat nämlich gestern ein 16-Jähriger gefragt, wie ist denn das, die Leute damals, damals hat er gesagt, und wir reden jetzt von den 2000ern, jeden Tag Fernsehen geguckt haben. Ich dachte, ja, das hat man damals so gemacht. Fragen wir uns auch, und diese Woche war ja der Abschied von MTV. Warst du auch ein bisschen traurig? Warst du MTV-Fan?
Silke: Ja. im Mittelalter. Fragen wir uns auch. Wir hatten nie MTV zu Hause. Ich konnte das immer nur woanders gucken. Deswegen habe ich emotionale Bindung an den Sender. Ich finde es schade, aber es gibt ja auch nicht mehr so richtig Musikvideos. Und die letzten, was 20 Jahre war, es ja auch nicht mehr viel Musik, sondern mehr so Bumsie Island Formate.
Bärbel: Ja, ja. Aber damals war das doch eine Revolution. Dann Beavis und Butthead, dann lief das die ganze Zeit in irgendwelchen angesagten Läden, war immer MTV angesagt und der Release der Videos, die einem heute natürlich total schrabbelig vorkommen. der Abschiedstrailer des Ausschleichens und des Todes dieses mal so markanten Musiksenders war natürlich nur besetzt von männlichen Moderatoren, die sie dann da gezeigt haben, aber...
Silke: Mhm. well.
Bärbel: Es war schon eine ganz besondere Zeit, auch für die Musiker und Musikerinnen, die es dann damals released haben. Die Moderatoren, dann mit Viva, dem kleinen Minimi von MTV in Deutschland, ja auch groß geworden sind. das schon. Ja, also dann wünsche ich dir mal alles Gute für eure Party, auf dass du deine Wohnung und das Haus hinterher wiedererkennst. Müßt ihr denn weg? Müßt ihr weg?
Silke: Ja. ja. Mhm. Ja, das hoffe ich auch. Wir gehen lange essen und dann sind wir aber ab einer bestimmten Uhrzeit wohl auch wieder im selben Haus. Wir gehen natürlich nicht in den Keller, wo die Party stattfindet. Das wäre ja gemein.
Bärbel: Ja, auf keinen Fall das absolutes No-Go, absolutes Kellerverbot. Alles was du brauchst an Vorräten, musst du heute hochholen oder wenn du da unten eine Sauna hast oder ein Trampolin oder ein Fitnessstudio oder sonst irgendwas.
Silke: Ja, das ist okay. Es ist alles abgeschlossen, was nicht... Ja, Wir haben ja alles nicht, aber es wird alles nicht zugänglich sein, was uns... für uns zugänglich ist.
Bärbel: Ja, genau. Also, ansonsten kann man ja sagen, dieses Jahr, wir haben ja letzte Woche noch so über, hey, was sind deine Wünsche und so gesprochen. Da haben wir auch eine Zuschrift zu, die will ich dir gleich durchgeben oder eine Frage. Aber eigentlich hast du das Gefühl, du kannst schon wieder einen Jahresrückblick machen mit diesem Jahr 2026. Was schon wieder alles passiert ist, oder?
Silke: HAH! Ja, ich bin bereit schon wieder. Also es ist ein Irrsinn, möchte ich sagen.
Bärbel: Ja, man kommt auch nicht richtig zur Ruhe. Wie geht es dir denn damit? Also Maduro wird gekidnappt. ist ja wie alter Imperialismus. Ich brauche das Öl. Ich nehme mir das Öl. Ich brauche Grönland.
Silke: Ja, wollen wir es so nennen, Er braucht gar kein Öl. Die armen Öleute sagen ja, wir brauchen nicht mehr, weil dann wird es ja viel billiger. Das wäre ja Quatsch.
Bärbel: Ja, aber es ist wirklich die Macht des Stärkeren, so entsetzlich dieses Ich nehme mir, was ich haben will. Somit fängt das Jahr an. Also optimistisch zu sein, ist da schon jetzt, sagen wir mal, ein bisschen schwierig. Dafür braucht man Apfelkorn wahrscheinlich.
Silke: Ja. Bärenzen, sauerer Apfel, ich besorg uns was in meinem Keller. Nee, tatsächlich hat mich das sehr mitgenommen, weil ich es auch nicht so richtig verstanden habe, wie alle anderen auch, habe ich dann festgestellt. Und ich habe auch Angst, dass er jetzt einfach weitermacht. Er hat ja schon andere Länder genannt, die die nächsten sind, Kolumbien, Kuba, Grönland. Aber Grönland möchte er kaufen. Nicht einfach besetzen, das ist ja lieb.
Bärbel: Nee, ist jetzt nicht zum Lachen. Ich ich würde auch gerne bestimmte Dinge kaufen. Ich kann sie mir nicht leisten. In diesem Fall gibt es noch internationales Recht. Das wird ja völlig ignoriert. Und von Robert De Niro bis... Ach so, es ist...
Silke: Hallo, das ist kompliziert, sagt der Kanzler. Der Kanzler sagt und er ist Volljurist, das wollen wir mal festhalten. Und man muss auch, das hat gestern oder vorgestern Sigma Gabriel gesagt, man darf die Moral jetzt nicht über alles hängen, nur weil wir finden, dass das nicht richtig ist.
Bärbel: Ja. ⁓ okay, dann sollen wir lernen zu denken wie ein Diktator. Ich nehme mir mal was ich will. Im Grunde kann doch Trump Putin gar nicht mehr kritisieren, weil er genau das Gleiche macht. Er latscht irgendwo rein und nimmt sich was. diesem Fall sagen wir mal... Ja, stimmt. Und nun war nur... Ja, ich bin jetzt auch kein Fan von Maduro, aber...
Silke: Natürlich nicht. Ja, aber das würde ja Weitsicht bedeuten. Weitsicht ist nicht ganz seine Kompetenz. Ist eher impulsgetrieben. Niemand ist, natürlich, geht doch gar nicht darum, dass Maduro ein guter Präsident war. Jeder wollte Maduro weghaben. Der war ja genauso schlimm. Aber doch nicht so. Vielleicht versuchen wir es auf andere Art.
Bärbel: Niemand ist ein Fan von Maduro! Diplomatie ist völlig überbewertet, falls du daran gedacht hast, Silke.
Silke: Ja klar, mein Fehler. Ja, das ist, ich bisschen dumm bin. Blond, ich kann nichts dafür. Dick und blond ist halt schwierig. Ist jetzt leer, ja.
Bärbel: Ja, ja, ja. Du hast nichts in deinem Keller. Das haben wir auch gerade festgestellt. Außer eine Party. Du hast auch kein Fundament, auf das du aufbauen kannst. Das hat Reden, Kompromisse schließen. ist so was von Outzige.
Silke: Schade ist das, schade. Ich habe überlegt, wir machen demnächst die Partys hier beim Nachbar nebenan im Haus. Ich besetze das jetzt gleich und dann können die da einfach wild feiern am Wochenende. Das geht doch klar, oder?
Bärbel: Ja. Ja, warum in deinem Haus, wenn der andere auch Getränke hat? Du nimmst dir das einfach.
Silke: Das ist eine gute Idee. das geht ja klar, weil der ist kein netter Typ und so. Entschuldige, Thorsten, sind sehr netter Typ.
Bärbel: Nicht fragen, einfach reingehen, Tür eintreten. Da hast du ja zwei, drei starke Leute zu Hause, die das machen. Und dann einfach die Warttisch starten.
Silke: Hahaha Ja, aber das ist doch so ähnlich, oder? Man kann doch nicht... Gott, ich reg mich schon wieder auf. Ich habe einfach Angst vor dem, was da noch kommt und vor dem, wie die anderen Präsidenten darauf reagieren. Also immerhin hat Europa ja schon mal zum Thema Grönland sich sehr deutlich geäußert, aber ob das reicht? Ich denke nein.
Bärbel: Aber was bringt es? Wir können uns überhaupt nicht verteidigen. sind so was von lost. Wir finden gar nicht mehr statt auf großen Gipfeln. Und es nimmt keiner ernst. Also Medvedev hat ja auch vorgeschlagen, man sollte direkt mal Kanzler Merz kidnappen. Also es sind Methoden, die unsere Kinder sehen und noch jüngere. Und ich habe immer Sorge, dass sich das überträgt. Sonst auch auf die Gesellschaft.
Silke: Ja. Ja, das habe ich auch. Aber lass uns nochmal überlegen. Wo ich hier drüber nachgedacht habe, als Saddam Hussein erschossen wurde, waren da die Leute auch so... Ja, aber trotzdem, man hat ihn ja direkt, direkt sag ich mal, man hat ihn erschossen. War das nicht ähnlich und waren wir da auch so unzufrieden?
Bärbel: Wir können ja vielleicht, ja. Ja. Er wurde ja nicht aus deinem Erdloch gezogen. Ja. Weiß ich nicht, da waren wir noch nicht, da waren wir noch in unserer.
Silke: Wir sind halt alle beim Thema Donald Trump, nicht dass ich in eine Sekunde den Schutz nehme, aber sofort auf Zinne. Aber es ist schon so ein amerikanisches Ding auch, einfach andere Diktatoren.
Bärbel: Da hat es ja auch falsche Beweise gegeben und das hat ja auch ein Land ins Unglück gestürzt. Es ist ja auch nicht jeder Umsturz. Heißt ja, dass dann Demokratie, so wie wir sie hier in westlichen Ländern kennen und leben, dann dort entsteht. Das haben wir beim Arabischen Frühling gesehen. Man muss auch gucken, wie das jetzt ausgeht im Iran. Also das verfolgen wir ja auch.
Silke: Gute Nacht. Ja. Ja.
Bärbel: Das hat ja angefangen mit diesen mutigen Frauen und jetzt mittlerweile wird Musik auf der Straße gemacht, die Hijabs werden verbrannt, Comenny soll gestürzt werden, die Leute gehen auf die Straße, ist natürlich auch ein wirtschaftlicher Faktor und trotzdem kann man nur hoffen, dass es gut ausgeht, dass das Land dann auch so aufblüht, wie man es diesem Land wünscht. Das war ja mal ein blühendes Land. Ach, könnte ich weinen.
Silke: Ja, das soll wieder dahin kommen. Ähnliches ist ja mit Afghanistan und so. ist ja, es waren ja in den 60er, 70er ganz tolle, spannende Länder und jetzt möchte da keiner mehr hin.
Bärbel: Ja. Freie Frauen. Ja, und du kannst es an den Rechten für Frauen sehen, wie frei und wie, ja, emanzipiert ein Land auch dann tatsächlich ist. Und diese Bewegung im Iran, da machen jetzt die ganzen Markthändler und so weiter mit, weil das natürlich da von der Wirtschaft eine Katastrophe ist, ist aber von diesen ersten mutigen Frauen ausgegangen. Das muss man wirklich sagen. Das berührt mich sehr und ich hoffe, Viele Autoren, Journalistinnen und Journalisten, die aus dem Iran kommen, die bei uns ja auch leben, die hier eine Stimme haben, machen sich ja auch bemerkbar. Das wäre einfach mal schön, so Anfang 26.
Silke: Als kleinen Hoffnungsschimmer, weil bisher sieht es nicht so spannend aus.
Bärbel: Ja, für das Land und für die Menschen, dort leben. Wir haben eine Zuschrift bekommen von Dennis und sie fragt, hey, was bleibt denn jetzt am 9. Januar? Ist es der 9.? Heute ist der 8.? Ja, morgen ist der 9. Wir zeichnen am 8. Ja, Ja, ja, können wir verraten. Was bleibt jetzt von unseren Wünschen für 2026?
Silke: Es ist der neunte. Wir zeichnen am Donnerstag Nachmittag auf. Das können wir, glaube ich, erzählen.
Bärbel: kommt man tatsächlich in die Routine, keinen Alkohol zu trinken, kein Zucker oder whatever you do, Dry January oder so, oder gehört das nicht einfach zu diesem Neujahrswechselspiel dazu? Also, wie nimmt man sich und die Vorsätze dann auch ernst? Das ist Ihre Frage. Wie wir das machen. Und du bist natürlich die Diszipliniertere von uns beiden, von daher musst du zuerst antworten, Säcke.
Silke: weil ich sein muss, weil ich mich vorher so indiszipliniert verhalten habe, dass es notwendig ist jetzt. Boah, schwierig. Ich glaube ja immer, ob das nicht rauchen, nicht trinken, nicht essen oder weniger oder besser essen, ist egal, was man sich vornimmt, das muss aus einem selber herauskommen. Und ich habe nicht letztes Jahr am 1. Januar angefangen abzunehmen, sondern am 5. März, weil das dann der Tag war, an dem ich bereit war dafür und mein Kopf bereit war. Ich glaube, dass man das nicht
Bärbel: Ja, an die Partys in den 90ern.
Silke: an einem Jahreswechsel festmachen kann.
Bärbel: Ja, sie hat gesagt, aber man ist so in diesem Schwung. sitzt dann halt Silvesterabend zusammen mit der Familie oder Freunden oder auch schon zwischen Weihnachten und Silvester und die ganze Zeit wabert das so im Raum. Man häutet sich, neues Jahr fängt an. Kann ich vielleicht auch so was wie ein besserer Mensch an einem bestimmten Punkt werden oder mich verändern oder das, was mich an mir selber nervt, vielleicht ein bisschen verändern? Ich glaube auch.
Silke: Hm?
Bärbel: Natürlich muss es aus dir selbst herauskommen, aber wie schafft man das dann? Wie schafft man es sich im Grunde auch, selbst ernst zu leben mit dem eigenen Wunsch
Silke: Ich hab keine Ahnung. Irgendwann war ich soweit, puh, ich hab keine Ahnung. Das ist klar, es ist ein bisschen Disziplin. Ich bin 48 Jahre alt, Bärbel. Ich bin übergewichtig seit ich acht bin. Was denkst du?
Bärbel: Und hattest du mehrere Anläufe vorher? Hattest du mehrere Anläufe? Das ist nicht dein erster Versuch,
Silke: Ich war auch schon mal deutlich dünner als jetzt, aber es hat nicht gehalten.
Bärbel: Aber was muss dafür in einem wachsen? Dieser Punkt ist reicht, oder wenn es Gewicht geht, ich möchte Unmut, möchte mich verändern, ich nehme mich damit dann ja auch selber ernst. Du hast das ja vorher auch schon dann gedacht. Oder ich will mehr Sport machen, ich will mehr Muskeln aufbauen, will mehr lesen, ich will morgens lieber Tee trinken als Kaffee, das kann ja jeder machen, wie er will. Oder einfach nicht mehr ab neun in der Kantine den Bären-Tee
Silke: Ja, Unmut. Mhm.
Bärbel: Abzukorn mehr hinter die Birne zu gießen. Dann ist G schon Limit. Dann sollte man vielleicht mal so einen Soberkurs machen. Hier wird übrigens im Urlaubsort so viel getrunken.
Silke: Dann ist aber ganz schwierig. Da sollte man auch einen Arzt dazuholen an der Stelle. Ach na klar. Ich weiß gar nicht, wieso Leute glauben, im Urlaub müsste man viel trinken. Können wir da mal drüber reden?
Bärbel: Weil das dann all inclusive vielleicht ist oder weil dieser Barmann schon ab 10 Uhr den Kaffee aber auch keine Ahnung Mojito oder Kubra Libre oder ein Glas Sekten stellen kann. Aber ich gucke dann immer so zwischendurch auf die Uhr und denke also wenn ich das jetzt 10 Uhr trinken würde, wäre ich okay für heute.
Silke: Ich wäre halt super müde gegen halb elf. Ich werde ja müde von Alkohol und ich, also für mich ist ein guter Urlaub nicht einer, in dem ich viel getrunken habe. Das, also es gibt ja so viele Menschen, die das so gleichsetzen. Na, wir haben den ganzen Tag getrunken.
Bärbel: Ja.
Silke: Das hab ich nicht, hörst du das?
Bärbel: Nee, hab ich auch nicht. Ich hab ja auch einen Mann, gar keinen Alkohol trinkt. ich werde da nicht großartig verleitet. Der rollt jetzt auch nicht mit den Augen, wenn ich das zweite Glas Rosema zum Abendessen trinke. Aber du merkst einfach, die Frauen müssen dann irgendwann die Kinder ins Bett bringen. Die Typen sitzen da noch. Der Lautstärkepegel wird größer, grüllender, rücksichtsloser und ...
Silke: Wahnsinn!
Bärbel: Vielleicht willst du ja auch einfach vergessen. Vielleicht ist das ja gar keine schöne Zeit mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Dann schießt du dich halt einfach ab im Urlaub, damit du die Alte oder den Typen irgendwie erträgst und denkst, hoffentlich habe ich bald wieder Alltag. Wir mögen ja unsere Partner, aber stell dir mal vor, du machst Urlaub mit jemandem, wo jeder Tag einfach zu lang ist.
Silke: ⁓ Gott, wie schlimm! Ja, aber... Ja. Ja, dann geh. Es gibt ja einen Weg raus. Ich war mal im Skiurlaub. Da ist man ja in diesen Pensionen, hat man ja feste Plätze. Und wir saßen eine Woche lang neben einem Paar beim Frühstück und beim Abendessen jeden Tag, sieben Tage lang. Und die haben, schätze, an den 14, nee, fremde Menschen, bei den 14 gemeinsamen Mahlzeiten, schätze ich, haben diese gute 40 Wörter miteinander gesprochen.
Bärbel: Ja. Nicht eure Freunde, fremde Leute. Das ist aber viel.
Silke: Oder wie wir es nennen, der Weg zum Frühstück. Da haben wir uns auch schon gefragt, was ist das? Warum? Warum macht man das? Warum hat man sich gar nichts mehr zu sagen?
Bärbel: Ja, und kontinuier dann normal entspannt reden oder ist es dann überträgt sich das dann?
Silke: Nee, da bin ich ja schmerzfrei. Ich rede ja immer.
Bärbel: Also du meinst Schweigen ist gleichzusetzen mit Trinken.
Silke: Ja, damit man noch irgendwie was Gemeinsames hat vielleicht.
Bärbel: Ja, ja, vielleicht regt das ja auch bei manchen dann das Labergehen so bisschen an. Das kann natürlich auch sein, dass das so ein Schlüssel ist, lockerer zu werden. Klar, du an der Bar triffst du dann gleich Leute, aber egal, das Personal trinkt ja auch ganz viel. glaube, wir sind die beiden einzigen, die wenig trinken. Spaß. Aber das finde ich schon, man hat ja auch am Urlaub so ein bisschen die Gelegenheit, weil du sagst, man sieht sich über mehrere Tage die anderen zu beobachten. Genauso machen die das ja auch bei uns. Denken wahrscheinlich,
Silke: Ja.
Bärbel: Lesen die so viel oder warum reden die so viel oder warum diskutieren die? Warum sind die so laut? Na ja, also Dennis, was sollen wir dir sagen? Du musst den Moment spüren, wo du es wirklich willst. Und ich finde, manchen Sachen, Silke, kann man sich das auch wirklich... Diese Me Time, zum Beispiel, will sie mehr lesen. Das kannst du dir doch auch irgendwie in Kalender eintragen, dass du...
Silke: Warum sind die so laut?
Bärbel: Wenn du Routine bekommst und sagst, Abend zwischen 18 und 18.30 Uhr, bevor ich das Abendessen mache, weiß er nicht, ob die jetzt kleine Kinder hat, dann ist das vielleicht eine doofe Zeit, lese ich.
Silke: Ja, das ist also, jeden zweiten, das reicht ja vielleicht auch, wenn man etwas jeden Tag machen muss. Aber man sagt, wenn man etwas 30 Mal konsequent hintereinander gemacht hat, dann ist es drin, dann ist es Teil der Routine.
Bärbel: Ja, und du musst anfangen. solltest es ja, wenn du es fünf Minuten machst, dann vergiss deine Gehirne, dass du angefangen hast, dann liest du vielleicht auch noch 20 Minuten länger. Ich habe mir das ja jetzt für meine Kurse irgendwie vorgenommen. Ich kann nicht immer Mittwoch und ich kann auch nicht immer Freitag und ich kann auch nicht immer Donnerstag, aber ich habe es auf jeden Fall eingetragen und weiß dann, dass es da ist. Und das wäre vielleicht nochmal unser Tipp an Dennis, oder?
Silke: Mhm. Ja, sehr guter Tipp. ganz ehrlich, gibt auch Sachen, es muss ja nicht jeder was verändern zum 1. Januar. Ich finde, da gibt es auch so einen Druck von außen. Wenn man sagt, ich habe mir nichts vorgenommen, gucken die Leute ja schon ganz komisch.
Bärbel: Ja. Ja. Er stimmt.
Silke: Du bist wahrscheinlich gut so wie du bist, Dennis.
Bärbel: Bis jetzt hat bei mir ganz gut geklappt. Ja, genau. Aber wenn dich was nervt, fängst du einfach im April oder im Februar oder im Oktober an. Lass es uns auf jeden Fall wissen. Und wir danken dir für deine Zuschrift. Hast du denn jetzt noch mal bisschen rausgefunden, wo uns die Leute überall hören? Das haben wir ja gebracht.
Silke: Wann auch immer du so weit bist. Ja. Ja, überall. Ich danke für all die Kommentare, für all die Mitteilungen bei Insta, bei Spotify, bei YouTube. Vielen, vielen, vielen Dank. Wir hatten noch nie so viele Kommentare zu einer Folge und das hat uns wirklich sehr geholfen, auch von Leuten, die uns nicht hören, gesehen zu werden. Deswegen bitte ich darum, schreibt uns doch diesmal auch einen Kommentar dazu.
Bärbel: WUT? ECHT!
Silke: wie ihr in das neue Jahr gestartet seid. Was belastet euch, was nimmt euch mit, was hat euch sehr gefreut, was war der schönste Moment bisher in den letzten neun Tagen? Ja, wir haben, wir haben Hörer überall, wir haben Hörer in Thailand. Ja, ich kann noch mal eben nachgucken. Es ist spannend. ⁓
Bärbel: Und ist das mehr so Europa oder hören die uns auch noch weiter weg aus dem asiatischen Raum oder amerikanischen? Echt? mein Gott! Auswanderer.
Silke: Ja, aber wir werden überall gehört. werden bewusst vor dem Einschlafen gehört. Wir werden in der Badewanne gehört, dem Weg zur Arbeit, beim Sport, beim Hundegassi, beim Kochen, weil man Kochen doof findet, lenkt man sich mit uns ab. Das finde ich ganz schön.
Bärbel: Ja. Mhm. Hoffentlich schmeckt durch uns das Essen dann besser.
Silke: Also bei mir wäre das hoffentlich so. Länder. Ja, und wir haben auch, mein Lieblingszuschrift war zum Thema Horoskope. Da hat eine Person über Jahre eine monatliche Zeitung gekauft, nur fürs Monatshoroskop und hat dann irgendwann festgestellt, dass sie in verschiedenen Jahrgängen das textgleiche Monatshoroskop begonnen
Bärbel: Nicht? Ach nee, siehst du, habe ich ja gesagt. Das spricht für meine schrabbelige Grüße gehen raus an alle Praktikanten und Praktikaninnen Theorie, dass es auch innerhalb der Redaktion jetzt nicht den größten Stellenwert hat und dem wir ihn manchmal schenken. Also ich habe jetzt hier
Silke: Da hattest du mal wieder recht. Vielleicht nicht, nein.
Bärbel: Urlaubs-Endspurt und packe gleich den Koffer und wollte nochmal sagen, dass es so mit Zeitverschiebung, weiß nicht, ob du das kennst, du bist ja auch so ein kleiner Urlaubs-Fan, so ein bisschen schwierig ist für mich, so übereinander zu legen. Zu wissen, mein Sohn ist jetzt nach einem längeren Auslandsaufenthalt zu Hause, der ist jetzt wieder in der deutschen Zeitzone, ich bin noch in einer anderen, aber ich bin glaube ich erst richtig ruhig wieder.
Silke: Yay!
Bärbel: wenn wir alle zu Hause sind. Es klingt so bisschen nudigescheuert. Ja.
Silke: Er war ja auch lange weg. Er war ja lange weg in einem Land, das wir alle nicht so gut kennen, das auch ganz anders ist als Deutschland. Ich verstehe die Sorge grundsätzlich schon.
Bärbel: Ja. Ich habe jetzt nicht richtig Sorge, jetzt oder vielleicht anders gesagt, du doch recht, hatte ich so ein unruhiges inneres Flattern, kann sich das so langsam legen. du weißt ja, ich bin ja auch nicht so ein Urlaubsfan. Ich muss jetzt nicht zum Urlaub gezwungen werden, aber so fünf Tage reichen mir. Also mir reicht es jetzt schon.
Silke: Da fängt es doch gerade erst an, Babel. Jetzt fängt es doch gerade erst an Spaß zu machen. Du bist doch gerade erst angekommen.
Bärbel: Ich will nach Hause. Ich will in mein Bett, will an meinen Kühlschrank, ich will an meinen Laptop. Nein, das sage ich ja nur dir. Aber so, haben ja jetzt in Hessen auch noch diese hessische Extraferienwoche und vorher war das auch alles schon so lange mit den Feiertagen. ich muss dir sagen, ich freue mich jetzt auch wieder auf meine Jobs, meine Herausforderungen, auf meine Kollegen. Ich will jetzt nicht sagen, ich hatte jetzt schon so lange Familie, aber...
Silke: Das ist für deine Familie bestimmt total schön, wenn du so drauf bist. Toll. Die sagen, wir wollen noch eine Woche bleiben. Wir fahren. Ja, Alltag, Routine und Alltag ist immer ganz schön, finde ich. Übrigens das… Ja, verstehe ich. Das verrückte Land, in dem wir gehört werden, sind übrigens die amerikanischen Jungfahninseln, also die Virgin Islands und Mauritius. Das finde ich wild. Mauritius. Zumindest eine Person, die vielleicht da Urlaub macht. Mosambik, Laos, Israel.
Bärbel: Jetzt ist auch gut. Ich will mein Alltagsglück zurück. Das ist Urlaubsglück hier. Wow! Mauritius, haben die eine German Community? was? Werden ihr uns auf Mauritius... Ja. Was?
Silke: Hongkong, Kap-Werden, Norwegen, Thailand.
Bärbel: Mani Shema! Grüße gehen raus nach Israel. Shalom! Also es ist ja Wahnsinn. Mosambik auch? Crazy Leute, wo seid ihr denn überall? Ja, cool. Also Alltag gibt es ja überall, aber vielleicht können uns die Leute, die vielleicht einen anderen Alltag haben, als wir in Deutschland von ihrem Alltag in Mosambik oder auf Maurizus erzählen. Was führt euch denn dahin? Job, das kann nicht nur Urlaub sein, das kann ich mir nicht vorstellen. Was macht ihr da? Wie sieht euer Alltag aus?
Silke: oder? Ich habe noch... ja. Ja. Ja, erzählt mal. Ich habe noch einen Nachtrag zu den Schließfächern in Gelsenkirchen. Wir hatten erstaunlich viele Kommentare und Hinweise, dass in den Schließfächern das Bargeld eventuell Schwarzgeld sein könnte. Ich stelle das hier mal in den Raum, dass das wahrscheinlich so sein könnte und
Bärbel: Genau, wir freuen uns auf euch! What? Das hab ich auch gelesen. Also sind Schließfächer Schwarzgeldfächer? Nicht unbedingt, aber es kann sein. Okay, das heißt, weil man das da nicht angeben muss.
Silke: kann sein, ja. Verrückt. Richtig, weil es so keiner rausfindet, weil es ja niemand weiß, was in diesen Schließfächern ist. Du musst ja nicht angeben.
Bärbel: Ja, aber ist ja jetzt doof für die Versicherung, musst du es ja angeben. Du kriegst ja jetzt nur was zurück und wenn du jetzt da, keine Ahnung, 50.000, 10.000 oder sowas ist die Grenze, ne?
Silke: Nee, hab heute gelesen, jeder kriegt dasselbe zurück. Ja, 10.000 ist die Grenze, aber ich habe gehört, ich nehme an, der Menge der Schließfächer, die da entwendet wurden, dass die jetzt einfach pauschal, ich vermute, 10.000 Euro auszahlen. Ich weiß es aber nicht, das müsste ich jetzt noch mal nachlesen. Ich habe nur die Überschrift gelesen, wie immer. Ich möchte auch noch mal über den Blackout in Berlin sprechen. Ja, war ich. Ich habe so viel ferngesehen in der letzten Woche. Ich habe so viele gute Sachen angeguckt. Toll, toll war das.
Bärbel: Okay. Eigentlich bist du da bisschen genauer gewesen in 2025. In 2025 warst da genauer, da lässt du nach. Was? mein Gott! Was guckst du am Montagabend Viertel nach acht? Notruf Spezial, Leute! Ich bin so aufgeregt. Ich kenne das ja gar nicht mehr mit diesem Quotenstress im Fernsehen. war ja jetzt jahrelang...
Silke: Notruf Yay! Ich auch. Du hast ja schon ein bisschen länger Quoten mit Notruf. Nur weil es jetzt Primetime ist, musst du nicht arrogant werden.
Bärbel: Ja, ich hab ja länger Quoten am Nachmittag. Grüße gehen raus. Ja. Nein, ich werd nicht arrogant, aber es ist eher eine innere Unruhe, weil Primetime-Quoten sind ja schon nochmal, glaub ich, auch wichtig. Wir haben ja am Nachmittag super Quoten, aber da merkt man doch so, pum, pum, pum. Ja, wenn ich hinkomme. Man weiß es ja nicht. Es ist ja Eis und Schnee. Und ich hoffe...
Silke: Ja, alle Quoten sind wichtig. Du bist am Montag auch im Frühstücksfernsehen, oder? Und Strom bräuchte man in Berlin auch. Strom. ⁓ Gott. Die armen Menschen und dann dieser Bürgermeister, der mittendrin einfach eine Stunde Tennis spielen geht. Was sagst du als ehemalige Tennisspielerin dazu, Bärbel?
Bärbel: Und Strom bräuchte Ja. Also Tennis spielen grundsätzlich ist natürlich toll, wenn man aber Oberbürgermeister oder Bürgermeister einer Stadt ist und mit einer anderen Ministerin, ich glaube das ist ja so eine Love Affair auf einer Ebene, die eigentlich nicht so ganz koscher ist da in Berlin.
Silke: Hmm, it's love. Ja, gut. Irgendwas ist immer. Ich glaube, das ist auch nicht sein größtes Problem gerade, Das ist nicht sein größtes Problem gerade, Herr Wegner.
Bärbel: Ja, das ist so, als wenn du als die hier oben was aus dem Licht... Nein, das ist nicht sein größtes Problem. Kannst du einfach nicht Tennis spielen. Der Job erfordert dann, dass du vor Ort bist. Und wenn dir der Elektriker sagt, ich mach das schon, das eine Kabel, was da kaputt war in Berlin, da kannst du dich drauf vertrauen. Neugeborene, alte, eiskalte Wohnungen, Dunkelheit, Inlendausfall.
Silke: Wenn große Teile der ... ja. Ganz furchtbar, ganz viele Menschen über Tage, kein Internet, also das wäre noch das geringste Problem, kein Strom, keine Heizung, nichts. Und dann sind da pflegebedürftige Menschen in irgendwelchen Turnhallen untergebracht, wo man denkt, mein Gott, das muss doch in einer Stadt wie Berlin anders möglich sein. Und er geht Tennis spielen, weil er mal den Kopf frei bekommen musste, das verstehe ich, ja Gott, Herr, was rege ich mich auf?
Bärbel: Ja. Nein, Sarah Connor! Nein, geht nicht. Ja, du rufst. Ja, eine Stunde, eine Stunde. Außerdem hat er schon ab 8.07 Uhr am Schreibtisch gesessen.
Silke: Wow, da möchten wir kurz gratulieren. 8.07 das ist ja richtig früh.
Bärbel: Ja, das geht leider nicht. Achtung bei der Jobwahl. glaube, aber es hat auch etwas damit zu tun, dass du... Es sind ja irgendwie im September schon wieder Wahlen in Berlin. Und wenn du jetzt überlegst, wir müssten ihn eigentlich abwählen aufgrund dieser Handlung, vielleicht könnte man ja überlegen, wer soll den Job dann machen? Hat die Partei einen Nachfolger? Und ich glaube, da guckt man auch so bisschen drüber hinweg.
Silke: Ja. könnte man drüber nachdenken.
Bärbel: Obwohl er ja einberufen wurde und einen kleinen Anschluss gekriegt hat. Aber du kannst dich nicht deinen Anschluss im zweiten Aufschlag oder den Spin in deiner Shortcross-Vorhand kümmern, wenn die Stadt im Dunkeln ist und Sarah Connor gerade aus dem Dschungel zurückkommt und ihre Stirnlampe wieder rausholen muss und sagt, hätte ich nicht gedacht, dass ich die so schnell wieder benutze. Wir sind eigentlich ganz happy, dass es uns nicht getroffen hat, aber
Silke: Hmm. Hahaha Aieieieie
Bärbel: Man muss mal gucken, das hat so ein bisschen das Gefühl, na ja, Berlin halt, Aber das wollen wir auch nicht. Wir wollen jetzt nicht Berlin dissen, so wie wir die Bahn manchmal mit einem Augenzwink.
Silke: Nein, die Eveline Pallard hat das toll hinbekommen über Weihnachten. Hast du Beschwerden über Weihnachten gehört? Ich nicht. Das hat sie gut gemacht.
Bärbel: Nein. Also alle Freunde, die unterwegs waren, waren alle pünktlich da. Ein paar haben sogar geschrieben, hey, wir sind eine Viertelstunde eher angekommen. Keiner von der Verwandtschaft ist da, uns abzuholen. Aber das ist doch toll. Also dieses neue Jahr fängt an mit sehr schönen Sachen. Party bei dir morgen im Keller.
Silke: Mhm. Ja, ich freu mich schon.
Bärbel: Die Bahn kommt teilweise. Mein Sohn ist zurück. ja, was soll man noch sagen? Es ist Freitag, das Wochenende liegt vor uns und auch in Hessen beginnt am Montag der Alltag wieder.
Silke: Dein Sohn ist zurück! Ich habe noch einen TV-Tipp für diese Woche. Ich habe jetzt wöchentlich einen. Es gibt eine so lustige Sendung in der ARD Mediathek, die heißt Die Braut, Ihr Mann, die Eltern und wir. Und wir, sind Knossi und Kai Pflaume, die die Welt reisen und an Hochzeiten teilnehmen. In der Mongolei, in Indien, in Mexiko mit zum Teil sehr skurrilen Paaren und ich habe
Bärbel: Ja. Tief Paul. Wie cool ist das denn?
Silke: sehr viel gelacht, das war sehr kurz, weil ich sie unterhalte. sind fünf Folgen, glaube ich. Ich empfehle das sehr. Knossi ist ein super Typ. Ja.
Bärbel: Ich hab davon gehört, ist es wirklich gut? Du bist ja eine kritische Guckerin und du hast dich amüsiert. bist schwer zu erheitern und in diesem Fall hast du wirklich die Mundwinkel nach oben gezogen und gelacht, Silke. What's wrong?
Silke: Ja. Das stimmt nicht. Ja, richtig laut gelacht, can you imagine?
Bärbel: Kennen ihr den Mädchen so richtig, dass es von den Wänden so zurückgeschaltet ist? Dann gucken wir uns das an und werden dir brichen. Komische Kombinationen. Wie kommen denn Knossi und Kai Pflaume zusammen? Kennen die sich?
Silke: Ja. Das weiß ich nicht. Aber das ist so lustig, weil die natürlich sehr unterschiedlich sind. Und Knossi freut sich über alles und jeden und hat natürlich der entspannteste Typ der Welt. Und Kalb Pflauml, ich sag mal so, ist ein bisschen spießiger, aber nicht unangenehm, aber schon ein bisschen steifer. Und das ist natürlich sehr lustig.
Bärbel: Mhm. Bisschen steif. Aber beide und beide haben selber Eheerfahrung. Der Kai ist doch auch verheiratet, ne? Bei Knossi weiß ich das gar nicht. Oh mein Gott.
Silke: Der Kai ist seit 30 Jahren verheiratet und Knossi heiratet dieses Jahr. Das ist Teil der Doku, dass das erzählt wird.
Bärbel: Okay. Und dann kommen alle, bei denen die auf der Hochzeit waren, zur Hochzeit von Knossi. Das wäre doch ganz schön.
Silke: Das wäre lustig, aber ich glaube, die kriegen die gar nicht alle hin transportiert. Sie haben immer so lustige Hochzeitsgeschenke mitgebracht. Einmal ein Outfit fürs Oktoberfest, Gartenzwerge, eine Kokoks-Uhr. Und die Leute waren zum Teil hart irritiert, was das ist, eine Kokoks-Uhr. Und das muss man noch, das Konzept muss man erst mal erklären, irgendwo in der Mongolei.
Bärbel: Ich hab' Ja klar und vor allen Dingen fände ich es auch zu spannend zu sehen, welche Rituale identisch sind. Also was weiß ich, in allen Religionen spielt ja Licht eine Rolle oder Wasser oder Dankbarkeit.
Silke: Schicke Kleidung. Alle machen sich schön für diesen besonderen Tag. Das fand ich ganz gut. Also es war wirklich, wirklich spannend auch zu sehen. Es war alles dabei, von einer sehr armen Hochzeit in Afrika bis zu einer 500.000 Dollar Hochzeit in Indien. richtig gut. Ja, das war wirklich Bollywood.
Bärbel: Ja. mein Gott, Bollywood. Aber gut. Man muss natürlich sagen, wie die wir jetzt auch schon ein bisschen eher erfahren sind, dieser Tag ist der Tag. Aber die Ehe findet ja im Alltag statt. Und da kann man nur hoffen, Leute überhalten, bitte, bitte, bitte den Humor, weil ohne Humor kannst du Partnerschaft nicht ertragen. Wie ist so?
Silke: Ja, ja. Ja. Das ist, ohne Humor kannst du Sparta schafft nicht ertragen, ist der Satz dieser Folge. Ja, ich schreibe mir das mal eben auf.
Bärbel: Ist doch so Silke, oder? Du brauchst Humor für eine Beziehung. im Alltag sowieso, wenn dann alle gestresst sind, alle müssen irgendwo hin und du denkst nur, das ist hier der Wahnsinn. Ich habe mich dafür entschieden. Ich habe irgendwann mal Ja gesagt, aber das ist so. Ich wollte noch nicht. Ja. So nicht, aber so wollte ich.
Silke: wollte das so. Mein Mann sagt immer, du wolltest das so. Nee, nicht mehr so viel Chaos, Danke.
Bärbel: Na gut, Spaß auf der Party. Wir freuen uns, wenn ihr Montagabend einschaltet. gucken deine, also Sat.1, Viertel nach acht und wir gucken deine Hochzeitsdoku, Deku wollte ich gerade sagen.
Silke: Mhm. Und alle schreiben uns bitte Kommentare und wenn ihr uns nur schreibt, heute wart ihr doof. Das ist auch okay. Auch damit können wir, auch das kommt. Ach so, kleine Beschwerde, Babel. Deine Anglizismen sind nicht gewünscht. Du sollst nicht Muddi sagen und du sollst auch nicht random sagen. Du hast zweimal random gesagt in der letzten Folge, das wurde angemahnt. Ich möchte das an dieser random Situation auch nochmal anmahnen.
Bärbel: Was? Schwer, aber gut. Okay. Das ist ja furchtbar. Dafür ist mein... Okay, okay, ich werde versuchen, mich da zu bessern. Sorry, dass ich da so random war und das benutzt habe. Aber mein Moody-Level ist ja absolut gegen Null gegangen, oder? Würde ich mal sagen.
Silke: Bitte keine Jugendsprache. Ja, du hast dich sehr gut. bin ganz stolz auf dich und die Zuhörerin wahrscheinlich auch.
Bärbel: Ja, gut, Ciao! Habt ein schönes Wochenende! Bis nächste Woche! Tschüss!
Silke: Tschüss! Schönes Wochenende, tschüss!
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